Suda51 hat sich einen gewissen Ruf erarbeitet, könnte man sagen. Mit Titeln wie Killer is Dead, Lollipop Chainsaw oder Shadows of the Damned gilt der japanische Entwickler mitsamt seinem Studios Grashopper zu den berühmtesten Indies. Die Spiele sind punk, wie Goichi Suda selbst sagt, und absolut unkonventionell. Muss man mögen, aber genau das tun Manu und Micha. Umso mehr waren die beiden auf den F2P-Titel Let it Die gespannt.

Wie tief schneidet das Free-To-Play-Konzept in das Gameplay rein? Ist das Spiel so ausgeflippt wie erwartet? Und stimmt es, dass es in die gleiche Kerbe wie Dark Souls schlägt? Erfahrt dies und mehr im Cast!

Damals zur Zeit von Killer is Dead hatten Manu und Micha Suda übrigens kurz im Interview gehabt:

A Normal Lost Phone des Indiestudios Accidental Queens ist eine Geschichte über ein verlorenes Telefon. Was würdet Ihr tun, wenn ihr ein Smartphone ohne Lock auf der Straße finden würdet? Würdet ihr in Nachrichten und Mails stöbern, um herauszufinden, wem das Gerät gehört? A Normal Lost Phone spielt mit dieser Neugierde und schafft es, eine sehr berührende, einfühlsame „Coming of Age“-Geschichte von Sam zu erzählen. Durch die Augen eines Fremden in Form von Mails, SMS-Nachrichten und Fotos. Ein faszinierendes Erlebnis. Zu Gast im Podcast: Matthias aka YetiVin

PS: Der Cast hat einen Spoilerpart, wir warnen davor ausdrücklich.

Bioshock im Weltall? Nicht erst seit dem Vorschaucast für 2017 freut sich Manu auf das „neue“ Prey. Nach der Einstellung des Titels Prey 2 haben die Arkane Studios die Marke von Grund auf neu überdacht und versetzen die Spielenden in eine NeoDeco-Raumstation. Zusammen mit Sebastian von IGN Deutschland schildern wir unsere Eindrücke vom Anspielevent, bei dem wir das Spiel in einer frühen Version rund 1,5 Stunden frei erkunden und spielen konnten.

Offenlegung: Manus Reise nach Frankfurt erfolgte auf Einladung von Bethesda. Die Reisekosten wurden übernommen. Der Besuch des Events war an keinerlei Bedingungen, Vorgaben oder Auflagen geknüpft, lediglich ein NDA bis zum 15. Februar wurde vereinbart.

Shownotes

Da auf dem Anspielevent in Frankfurt die Möglichkeit bestand, das Spiel zu capturen, hat dieser Podcast daher eine visuelle Begleitung. Ich habe absichtlich die ersten 20 Minuten des Spiels weggelassen, da diese bereits einen Teil der Story spoilern, daher geht es direkt auf der Raumstation los. Ihr könnt den Podcast also auch auf YouTube zusammen mit etwas Begleitgameplay betrachten heute:

„Japan-Schnupper-Wochen“ bei Insert Moin! Nach Daniels unschuldigem Ausflug gestern in die mafiöse Welt von Yakzua 0 wagt sich Manu heute todesmutig an sein erstes „Souls-like“-Spiel in Form von Team Ninjas PS4-exklusiven Spiel NIOH. Im Podcast mit Genre-Veteran Michael Wieczorek von Golem.de prüfen und erkunden wir, wie es dem bisherigen „aus reinem Selbstschutz“-Souls-Verweigerer Manu mit dem Spiel ergangen ist und wie sich das Spiel im Gesamtkontext dieses Subgenres einsortiert. Nur eine billige Kopie eines bekanntes Spielprinzips oder steht Nioh auf eigenen Beinen?

Das und mehr erfahrt ihr wie immer im Podcast.

PS: Den Link zu unserem im Cast angesprochenen Discord-Server (und dem #prepare-to-die Channel für Spiele wie Nioh, Bloodborne und Co.) findet ihr hier rechts in der Seitenleiste des Blogs ->

Die Yakuza-Serie ist in Japan eines der Flaggschiffe von Sega. Im Westen ist sie allerdings nie so richtig angekommen. Mal erscheinen die Titel hier gar nicht, mal nur mit viel Verspätung. Yakuza 0 für die PlayStation 4 schaffte nun mal wieder den Sprung zu uns. Und weil es ein Prequel darstellt, müsste es sich doch auch als Einstieg für die Serie eignen, dachte Daniel, der bis dato absoluter Yakuza-Neuling war. Sein Gast Markus Schwerdtel hatte zuvor zwar bereits einen Teil der Reihe angespielt, so richtig den Einstieg die Welt des organisierten Verbrechens Japans wagte er auch erst mit Yakuza 0.

Der Citybuilder Urban Empire hat ein sehr spannendes Konzept: Statt direkt Gebäude, Versorungsbereiche und Stadtbezirke anzulegen, geht in Urban Empire alles durch Gremien und Abstimmungen. Als Bürgermeister schlägt man Veränderungen in der Stadt vor, aber muss diese dann erst durch das politische Parteispektrum der aktuellen Regierung bekommen. Da kann es schon mal vorkommen, dass die rechten Flügel die Recyclinganlage boykottieren und die dringende Steuererhöhung abgelehnt wird.

Ob das Konzept auch spielerisch Spaß macht oder trocken ist wie echte Kommunalpolitik, das erörtern wir heute im Podcast mit dem freien Journalisten Ben Danneberg, der das Spiel für die Gamestar getestet hat.

WHAAAAAAAAAAA DER SURVIVAL HORROR IST ZURÜÜÜÜÜÜÜCK OMG HOLY FUCK YESSSSS!!!!

Die allermeisten Spieler reden davon, wie großartig und geil Resident Evil 7 ist (zu Recht!), doch im Schatten solcher Großproduktionen gehen so manche Indie-Perlen unter. Viele kennen zum Beispiel The Evil Within, Dead Space oder Alien: Isolation. Aber was ist zum Beispiel mit Sylvio von Niklas Swanberg? Es ist eines der cleversten Horrorspiele der letzten Zeit, dass sich mit EVP beschäftigt … und es ging völlig unter.

Ein Zustand, der umgehend angegangen werden muss! Sylvio ist nun auch für Konsolen erschienen und Daniel von Superlevel, als auch Micha dachten sich, dass dies der ideale Zeitpunkt wäre, noch einmal über die kleine Indie-Perle zu sprechen.

Weiterführende Materialien:
Podcast zu Sylvio von Daniel
Prototyp von Sylvio 2
Artikel zu Slyvio von Daniel

Spiele, die Micha am Ende nennt, sind u.a.:

P.A.M.E.L.A.
Visage
Allison Road
Agony
Routine
Perception
Narcosis (da hat Micha die deutsche Übersetzung gemacht)
Back in 1995 (3DS)
Scorn
Kona
– …

Manu war in Frankfurt beim Entwickler Keen Games und hat sich vor Ort zusammen mit unserem Gast Sönke Siemens das neue Spiel Portal Knights angeschaut. Die bunte Mischung aus Minecraft, etwas Zelda und Dragon Quest Heroes besticht durch einen sehr zugänglichen Rollenspiel-Ansatz und kombiniert diese Aspekte mit Ressourcen- und Craftingmanagement. Ob der Cocktail aus vielen verschiedenen, bekannten Zutaten auch einen neuen, eigenständigen Geschmack ergibt, finden wir zusammen in unserer Podcast-Preview zum Spiel raus. Der Koop-Titel erscheint am 27. April 2017 für PS4, Xbox One und ist aktuell bereits im Early Access auf dem PC verfügbar.

Ab Minute 25 gibt es noch im Anschluss ein Interview mit Projektleiterin Juliane Richter von Keen Games.

Wenn Spieler von Actionspielen an ihre denkwürdigsten Spielmomente zurückblicken, ist es nicht selten, dass Endgegner genannt werden. Die Neuauflage von Devil May Cry zum Beispiel hatte fantastisch inszenierte Bosskämpfe, und auch klassische Arcade-Shooter beenden ihre Level gerne mit einem Knall. Die Idee, ein Spiel rund um beinharte, aufwendig gestaltete Endgegner herum zu designen ist also überhaupt nicht abwegig. Der Indie-Titel Furi macht genau das, und erzählt nebenher noch eine großartige Rachegeschichte im extrem stylischem Cyper-Samurai-Neo-Noir-Look. Ui, krasse Wortneuschöpfung … aber Furi hat sie verdient!

Weshalb das superschwere Spiel eine unbedingte Empfehlung für die völlig waghalsigen Actionspieler ist, erklären Michael von 2Spielermodus und Micha im Cast.

Den fantastischen Soundtrack zum Spiel (bei dem Manu die Ohren platzen werden) gibt es übrigens auf Bandcamp:

Völlig überraschend hat Dead Rising 4 eine USK 18 Freigabe bekommen. Ebenso überraschend ist leider auch, dass der vierte Teil eine gigantische Enttäuschung ist. „Make Dead Rising great again!“ müssen sich die Entwickler gedacht haben und versuchten den vierten Teil auf die Aspekte zu fokussieren, die angeblich die besten an der Serie waren: Das absurde Abschlachten von Zombies, die völlig verrückten Waffen, sowie Frank West als Hauptcharakter, der einen unsympathischen Arsch mimt. Ein Spiel für die Fans, wie in Interviews groß getönt wurde.

Tja.

Doof nur, dass man alles andere vergessen hat und Frank in den alten Teilen zwar ein ruppiger Kerl war, aber sicher kein menschenverachtender Idiot. Was passiert, wenn man in der Zombie-Suppe die nötige Würze weglässt, und in den Topf noch eine Grafikengine voller Fehler und schlechtes Game Design wirft, erklären Björn und Micha im Cast.