Bycatch ist ein simples, aber packendes Kartenspiel von Subalekha Udayasankar, Alper Çugun, und Kars Alfrink. Das Thema ungewöhnlich: Es handelt über den Drohnenkrieg und die damit verbundenen zivilen Opfer. Dabei schafft es das Künstlerkollektiv jedoch mit bewundernswerter Leichtigkeit ohne einen moralischen Zeigefinger auszukommen. Das (nonprofit) Spiel schafft es durch eine sehr subtile Metaebene Fragen aufzuwerfen, die zur Diskussion führen können, aber nicht müssen.

Kaufen kann man das Spiel für 12 US-Dollar direkt bei den Machern auf der Webseite.

Unser Gast Daniel Ziegener hat außerdem noch ein paar kluge Worte im deutschen Wired dazu geschrieben.

16 Jahre nach Grim Fandango kehrte Tim Schafer vor ein paar Jährchen mit einer Ankündigung eines klassischen Adventures zurück zu seinen Wurzeln. Broken Age wurde seinerzeit quasi der Kickstarter für Kickstarter. Nachdem das Spiel nach einer langen Wartezeit wegen finanzieller Engpässe nur als eine “erste Hälfte” in Form von “Act 1” erschien, war das Ergebnis zwar stellenweise sehr überzeugend, aber eben nur ein erster Teil des eigentlichen Spiels. Noch dazu sorgte der fiese “Cliffhanger” für eine um so schwerer ertragbare Wartezeit, die sich erneut etliche Male nach hinten schob.

SpielerDrei & Daniel von superlevel.de sind zu Gast und berichten über die hohen Erwartungshaltungen, gefühlte Unterschiede und anziehende Schwierigkeitsgrade und wie sehr sich der nun endlich veröffentlichte Abschluß in Form von Act 2 von der ersten Hälfte unterscheidet.

SPOILERWARNUNG
Da wir in Folge 982 bereits komplett Spoilerfrei über den ersten Act sprachen, tauchen wir nun diesmal nach einer kurzen Einladung direkt in die Story ein. RÄTSEL werden keine verraten, aber Story-Elemente und Auflösungen werden besprochen und diskutiert.

Daniel (neu) spielt mit uns Toybox Turbos (neu), dennoch kommen uns sowohl dieser Daniel als auch dieses Codemasters-Spiel seltsam vertraut vor. Wie eine Begegnung aus einem früheren Leben. Eine Art tiefergehende Seelenverwandtschaft vielleicht? Auf jeden Fall fühlt sich mit Daniel podcasten und Toybox Turbos spielen an wie “nach Hause kommen”. Aber vielleicht ist es auch einfach nur nostalgische Verklärtheit. Man weiß es nicht.