»That Dragon, Cancer« ist eine aufrichtige Liebesbekundung eines Vaters an seinen verstorben Sohn in Form eines Videospiels. Ein berührendes Erlebnis, das unter die Haut geht und noch lange nach der ca. 2-stündigen Spielsession aufwühlt und in einem arbeitet – wenn man sich darauf einlässt. Marcus Dittmar von Superlevel und Manu haben sich darauf eingelassen und berichten, wie es das Spiel von Ryan Green schafft, das doch sehr persönliche Schicksal der Familie zu einem auch als Außenstehender sehr reichen und nachhaltigem Erlebnis macht.

Die erwähnte Story im amerikanischen Podcast Reply-All findet sich in Folge #50 – The Cathedral.

Unter dem Hashtag #SoSehenGamerAus rief die Game-Design-Professorin Linda Breitlauch auf Twitter und Facebook dazu auf, Bilder von sich zu posten. Ziel war es zu zeigen, dass Gamer eben bunte und offene Gemeinschaft sind.
Allerdings zog diese Aktion nicht nur Lob nach sich. Marcus Dittmar kritisiert in einem Artikel auf Superlevel.de: „Gamergate hat offenbart, dass Menschen, die sich selbst als Gamer bezeichnen, nicht vorwiegend optische, sondern vielmehr soziale Hässlichkeit an den Tag legen und somit die Akzeptanz des Mediums deutlich nachvollziehbarer gefährden, als es ein undeodorierter Warcraft-Cosplayer in einem hämischen RTL-Bericht je könnte.“

Um über die Idee hinter #SoSehenGamerAus und Sinn oder Unsinn der Aktion zu reden, hat sich Daniel als Gäste Linda und Marcus vor die Brunch-Mikrofone geladen.