Wie entsteht eigentlich ein Spielename? Welche Überlegungen und strategischen Abwägungen, juristischen Fallstricke und Gefahren lauern auf Entwickler und Publisher dabei?

Für die aktuelle Ausgabe der PC Games 07/16 hat Manuel einen Artikel über „Die Psychologie hinter Spielenamen“ geschrieben. In der Recherche zu diesem Thema hat er mit Markus Wilding gesprochen und daraufhin direkt erneut für den Podcast eingeladen. Markus ist Communications Director bei dem Münchner Produktionshaus remote control productions und berät diverse Spielefirmen und Startups. Er hat früher lange bei Activision und 2K in Deutschland, den USA und England gearbeitet und kennt daher die Probleme und Hürden der Namensfindung von beiden Seiten.

PS: Markus war im Le Brunch zum Thema „Metacritic“ zu Gast, nicht wie fälschlicherweise behauptet im „Nischenspiele„-Cast.

Das Portal Metacritic sammelt international Testwertungen von Spielemagazinen und berechnet daraus für jedes Spiel einen Durchschnittswert. Klingt einfach und unproblematisch, ist es aber mitnichten. Die Erfassung ist lückenhaft und undurchsichtig, ebenso der berechnete Metascore. Trotzdem hat der oft gravierenden Einfluss auf die Gamesbranche, teilweise sogar Schicksale ganzer Entwicklungsstudios.

Um über Fluch und Segen von Metacritic zu diskutieren, hat sich Daniel als Gäste Heiko Klinge und Markus Wilding eingeladen. Heiko ist Chefredakeur von GameStar und GamePro, die beide mit ihren Wertungen auf der Plattform gelistet werden. Markus war lange Jahre in New York und London für den Publisher Take-Two tätig, arbeitet nun für remote control productions in München. Auf der Entwicklerkonferenz Quo Vadis hat er den Talk „Metafail! How Metacritic is hurting developers and publishers and what can be done about it“ gehalten.