Wie verändert sich unsere Sexualität in Zeiten von Virtual Reality? Wie weit fortgeschritten ist der Sex in VR, welche Mittel und Wege hat die Pornoindustrie schon gefunden, das Medium zu nutzen und werden sich Fetische und unerwünschte sexuelle Fantasien vielleicht in Zukunft viel besser und leichter in der virtuellen Realität einer immersiven Software erleben lassen? Ist Sex in VR eigentlich echter Sex und zählt das schon als Fremdgehen?

Gemeinsam mit der freien Spielejournalistin und Spieldesignerin Nina Kiel (random encounter auf superlevel) reden wir in dieser Brunch-Folge ausführlich über die Chancen, die gesellschaftlichen und moralischen Fragen und auch die potentiellen möglichen Schattenseiten einer sexuellen Nutzung von VR.

Podcastempfehlung: Über die gesellschaftlichen Auswirkungen von VR allgemein hatten wir bereits mit Prof. Linda Breitlauch gesprochen. Auch ein Interview mit 25h in VR und unsere Reviews zu den Geräten Oculus Rift und HTC Vive finden ihr im Archiv.

Spiele mit sexy Protagonisten gibt es eine ganze Menge, aber Spiele, die sich tatsächlich um Sex und Liebe drehen, sind unheimlich selten. Die Designerin Nina Freeman behandelt das Thema in ihren Werken allerdings schon seit geraumer Zeit und auch bei ihrem ersten kommerziellen Projekt Cibele bleibt sie sich treu: Dort wird die Geschichte zweier Jugendliche erzählt, die sich online in einem Rollenspiel kennenlernen. Und verlieben. Das Spiel basiert auf persönlichen Erfahrungen von Freeman und dürfte eines der mutigsten Spiele sein, die 2015 erschienen sind.

Gemeinsam mit Nina Kiel, die eine prickelnde Sex-Kolumne bei unseren Freunden von Superlevel schreibt, und zudem noch Autorin des Buches „Gender in Games“ ist, bespricht Micha diesen spannenden, besonderen Titel im Cast.

Über das Buch haben übrigens Daniel und Nina in diesem Cast gesprochen.

Nina von Superlevel und Jennifer von NerdyGamerGirls sind bei Daniel zu Gast. Beide haben das Zelda-Symphoniekonzert Symphony of the Goddesses besucht. Nina in Düsseldorf, Jennifer in München. Im Podcast sprechen sie darüber, wie sie das Konzert erlebt haben, ob sich der Besuch lohnt und wenn nur für Fans der Nintendo-Serie.

Nina hat auf Superlevel einen Artikel geschrieben. Auch Jennifer hat ihre Eindrücke auf Nerdygamergirls in Textform festgehalten.

Tickets für die beiden Konzerten im November in Hamburg und Zürich gibt’s übrignes hier bei Eventim.

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Indie Horrorspiele sind stark mitverantwortlich dafür, dass das Genre gerade eine kleine Renaissance erfährt. Es sind nicht nur mit Alien: Isolation und The Evil Within nun wieder zwei Großproduktionen erschienen, sondern zahlreiche kleine Spiele experimentieren mit Darstellungsformen und Mechanismen, die manchmal von AAA-Vertretern aufgegriffen werden.

Eines davon ist Neverending Nightmares für PC, Mac und Ouya, was vor allem mit seinem Schraffur-Art Design stark auffällt. Der leitende Entwickler Matt Gilgenbach gibt sogar an, persönliche psychische Probleme in seinem Spiel verarbeitet zu haben. Klingt krass! Nina und Micha sind neugierig geworden und haben sich das Spiel angeschaut.