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Gewalt in Spielen sind ein häufig und in vielen unterschiedlichen Facetten eingesetztes Stilmittel. Ob in vermeintlich harmloser Form als Sprung eines Klempners auf Schildkrötenpanzer, als verstörende Folterszene zum Selberspielen in GTA V bis hin zur berüchtigten Flughafen-Mission in Call of Duty. Auch die Debatte um interaktiv erlebbare Gewalt, Auswirkungen von extremer Darstellung von Tötungsszenen und der Frage nach Zensur wurde ausgiebig geführt und kulturwissenschaftlich besprochen. Eigentlich müsste man meinen, die Spielebranche kann ein bewusst auf Provokation ausgelegtes Spiel, dessen Trailer auch noch zeitlich extrem unpassend zwischen einem Amoklauf und einer Androhung eines Amoklaufs im Rahmen eines geplanten Vortrags von Anita Sarkeesian gelegt wurde, mit Reife und der nötigen Distanz sachlich betrachten und einordnen.

Dom vom Blog Kaffee und Fluchen sowie Rae von gamespilot.de haben dies getan und Artikel geschrieben, in denen sie sich mit diesem Thema auseinandergesetzt haben. Darüber möchten wir bei Le Brunch heute mit ihnen reden und hinterfragen, ob wirklich so ein eklatanter Unterschied zwischen dem Töten von Spielfiguren in Spielen besteht, wenn der Kontext sich auch nur minimal verändert und warum die Branche immer noch Angst um ihren „Ruf“ hat.

Weiterführende Artikel

Neben Dom und Rae haben auch André Peschke bei der GameStar und Leo von Giga gute Artikel zum Thema geschrieben:

Und im Cast angesprochen:
Daniels Artikel über das Columbine-RPG
Interview mit den Entwicklern bei Polygon