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Ihr habt es so gewollt! Was alles ganz harmlos an einem Sonntag im April des Jahres 2012 mit Doc Rudi begann (und aus Zeitgründen leider auch schnell wieder einschlief) ist Dank eures großartigen Supports wieder zurückgekommen:

Das Stretchgoal für 1000 USD in unserer Patreon-Kampagne ist geknackt! o/ Ein dickes Danke dafür an alle fast 170 Patrons, die das ermöglichen! Vielen Dank!

Das bedeutet: Insert Moin bekommt eine Folge mehr pro Woche. Aber keine reguläre Folge über ein weiteres Spiel, sondern die Idee tendiert dazu, einen gemeinsamen, gemütlichen Brunch zu veranstalten. Den Stress fallen lassen, sich ein wenig zurückzulehnen und die Woche bei einem wohlig dampfenden Heißgetränk Revue passieren zu lassen. Was sind Themen, die die Spielerschaft bewegt hat? Welche Kuh wurde durchs Twitterdorf getrieben oder über welche Themen, die unter der Woche keine Zeit finden, lässt sich an einem Samstag Morgen mal ausführlich philosophieren?

Als Thema haben wir, weil der Auslöser dieser Folge eben genau so eine Seite wie Patreon ist, uns das Gebiet der Bezahlmodelle und -moral vorgenommen. Paywalls, Micropayments und die Diktatur des Klicks.

Viel Spaß beim brunchen und zuhören! Und da es ja sozusagen ein Pilot ist, freuen wir uns natürlich auch über Feedback, Anregungen und Kritik sowie Themen-Vorschläge. Für die zukünftigen Folgen denken wir derzeit übrigens darüber nach, Hörer-Feedback einzuspielen, Live-Zugang für Patrons zu ermöglichen und natürlich auch weitere Gäste einzuladen. Das Format wird und muss sich natürlich noch ein wenig entwickeln und seid bitte nachsichtig mit uns, wenn der Cast dann vielleicht auch mal ausfällt oder etwas später kommt.

Verlosung

Wir verlosen zur Feier des Tages je 3x die wunderschönen von Headup Games gestifteten Retail-Versionen von Gone Home und Super Meat Boy vs. Giana Sisters als Dankeschön unter allen PATRONS (die sind automatisch dabei) und allen Comments hier unter dem Post. Teilnahmeschluß ist der 11.7.2014. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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  • Michael

    Juhu eine Folge mehr die Woche :). Die Idee gefällt mir.

  • Supergeil. Glückwunsch!

  • Olli

    Nun also auch am Wochenende. Ideal mit nem Stück Kaffee und nem Kuchen!

  • Wirklich sehr tolle Folge. Glückwunsch zum neuen Milestone und macht weiter so!

  • Joshua

    Mehr Insert Moin! o/ Glückwunsch zum Erreichen des Stretchgoals, jetzt wird jedes Wochenende automatisch besser!

  • 5uppe

    Oh Gott, Gone Home als Retailversion mit Gegenständen aus dem Spiel <3

    Und natürlich Glückwunsch! Wäre ich nicht so ein armer Student, würde ich auch ein bisschen Geld gegen den Bildschirm werfen :/

  • wintermute19

    Besten Dank für das Versüßen so vieler Stunden!

    Das grandiose „Gone Home“-Poster wird unverzüglich aufgehängt, falls mich das Los trifft ;-)

  • So kann ein Wochenende gerne immer beginnen. :-)

  • Sören

    Oh, eine schöne Folge.
    Und: Ohhhh, Gone Home :-) So toll.

  • Sokratix

    Meinem Eindruck nach spielt bei dieser Thematik eine nicht unwesentliche Rolle, dass die Meinung nicht unpopulär ist, dass Journalismus wie auch Kunst also beispielsweise Schrifstellerei, Illustration (Webcomics) keine kommerzielle Interessen haben darf. Das ist natürlich grundlegend und bis zu einem gewissen Grad gut so, denn das andere Extrem will ja auch keiner. Ich meine aber die Erfahrung gemacht zu haben, dass nicht wenige Leute „geistiger“/schriftstellerischer Arbeit wirtschaftliches Denken und Handeln in einem ganz erheblichen Maße eher übel nehmen, als anderen Branchen. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass deren Arbeitsleistung und -aufwand nicht selten enorm unterschätzt wird.

  • Michael Ferstl

    Ich bin schuld am überschreiten der Grenze, bin seit Juli Patreon unterstützer und passend zum Thema, finde ich auch das man für Ware die man bezieht, etwas zahlen sollte und unterstütze jeden Monat meine Seitenschreiber und Podcastet

  • Sven

    Ich zahle auch gerne für konsumierten Content.
    Ich kann auch die Motivation hinter Paywalls verstehen, aber wenn man mir die Möglichkeit gibt selbst zu entscheiden ob ich zahle oder nicht, werde ich definitiv eher/mehr zahlen. Wie Micha das schon sagte: wenn man bereits etabliert ist, ist das vlt noch eine Überlegung wert, wenn ich aber auf ein unbekanntes Portal stoße, dann suche ich mir eben lieber Alternativen.

    Was aber die Paywallbauer nicht vergessen sollten: Die Zielgruppe muss auch nachwachsen. Gerade junge Menschen haben entweder wenig/kein Geld zur verfügugung oder schlicht nicht die notwendigen Zahlungsmittel (also zB eine Kreditkarte). Die vergrault man sich dann von Anfang an.

    Übrigens ist, obwohl ich sehr gerne Geld hergebe, Patreon für mich auch keine Option. Ich verstehe das ihr eure Planungssicherheit braucht, aber sich zu entscheiden das man nun für ein Angebot welches man konsumiert (unter Umständen eines unter vielen) langfristig immer wieder zu zahlen, ist eine große Hürde. Viele kleine Kleckerbeträge die jeden Monat immer und immer wieder abgebucht werden, können sich schnell zu einem großen Haufen antürmen. Wenn ich also Abos beziehe, dann bin ich grundsätzlich bereit weniger zu zahlen, um eben planungssicher zu bleiben. Keine Ahnung was ich in 6 Monaten mit meinem Geld machen möchte/muss.

    • Auf Patreon kannst du deine Summe jederzeit anpassen oder ganz canceln. Wenn du also in sechs Monaten das Geld für was anders brauchst, sind das zwei Klicks.

    • Sven

      Ah, danke. Das wusste ich in der Tat nicht.

      Wobei es ja immernoch ein Unterschied ist ob ich jetzt in diesem Moment aktiv entscheide welche Summe X ich euch geben möchte, oder das einmal entscheide und das dann passiv im Hintergrund geschieht.

      Ich flatter euch alle Nase lang und tue das sehr gerne. Für mich wäre es perfekt wenn man bei Flatter noch so Regler hätte um die Gewichtung des Fundings einzustellen. Ein Golem-Kommentar der mich zum Schmunzeln gebracht hat ist mir definitiv weniger Wert als eine volle Folge Inser Moin.. Daher ists leider überall gleich wenig.

    • Halwerd

      Du hast schon recht damit, dass es Jugendliche vergrault. Mit meinen jungen 17 Jahren habe ich leider nicht die Möglichkeit irgendetwas mit Kreditkarte oder PayPal zu bezahlen ;) Ich würde auch gerne bei Patreon etwas spenden/zahlen,aber das geht halt für mich nicht.

    • It’s spooky how clever some ppl are. Thsank!

  • Philippe

    Gratulation! :)

  • Pingback: Die letzten und nächsten 24h, Sonntag, 06.07.2014 | die Hörsuppe()

  • Zurbral

    Herzlichen Glückwunsch.

    Mir persönlich gefällt ja ein Bezahlmodel wie aktuell bei Gamestar+ am besten. Da hab ich dann die Wahl, ob ich die Werbung ertrage (wobei ertragen eigentlich falsch ist, das sie mich nicht stört) oder die 3/4€ im Monat bezahle und die Website so finanziere.

  • ciberglubsch

    Hat Spaß gemacht auch mal einen Podcast nur über Metathemen zu hören :)
    Ich persönlich bin auch gerne bereit für Inhalte zu zahlen, die ich häufig nutze und habe mir deshalb u.a. ein Gamestar-Plus-Abo gekauft.

  • Pio

    Frei nach Jürgen Drews‘ Song „Sechs mal Sex am Tag“ finde ich eure Version, „Sechs mal Podcast in der Woche“ viiieeeellll besser (SnuSnu ausgenommen) – macht weiter so!

  • Alliser

    Insert Weltfrieden for the next stretchgoal! o/

  • Manuel Fritsch

    Unser Freund und Wegbegleiter Playstar entschachtelt hier übrigens besagte Gone Home Version auf Video:

    https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=ICrXoBtyTeM

  • Bernhard W.

    nur ein kleiner gedanke zu der unwidersprochenen einhelligen meinung bezüglich der „spieleentwickler sollten bei youtube videos mitverdienen“ … der stromanbieter nicht der ihm dabei hilft seinen PC zu betreiben? der tshirt hersteller nicht, der ihm hilft seinen nackten oberkörper zu bedecken? der arzt nicht der ihm überhaupt erst half zu überleben als er blinddarmdurchbruch hatte? der optiker der ihm ermöglich die maus zu finden die er dann führt? etc pp… mag jetzt lächerlich klingen, sucht euch eure eigenen „hilfsmittel“ die unabdingbar für die durchführung dieses youtube videos sind… aber die frage ist wo man da die grenze zieht…

    bevor die content mafia diese idee in die welt setzte, dass man immer und überall mitverdienen muss bei der leistung anderer… wars in der offline welt selbstverständlich, dass der hammerhersteller das geld für den hammer nimmt, und nicht provision möchte für die 1000 nägel die damit auf diversen baustellen eingeschlagen werden…

    also das vielleicht als kleiner denkanstoss, wie kurz sowas gedacht ist…

    ansonsten gratulation für eure bemühungen selbst geld mit eurer arbeit zu verdienen, wenn wohl immer noch eher auf hobby niveau.

    mfg, berny

    • Deine Vergleiche sind so ein Blödsinn, dass eine Antwort eigentlich gar nicht nötig wäre.
      Es geht ja nicht um physikalische Güter, sondern um geistiges Eigentum.

      In der Offline-Welt ist es übrigens ganz und gar üblich, dass Leute was abgeben müssen, wenn sie geistiges Eigentum anderer kommerziell verwenden. Wer einen Song covert, zahlt Tantiemen. Wer diesen Song in einem Film verwendet, muss die Lizenz dafür kaufen. Wer ein Hörbuch verkaufen will, brauche ich die Rechte am Roman dafür. Wenn ich ein Foto in einer Zeitschrift drucken will, muss ich die Lizenz dafür erwerben. Wenn ein Autohersteller ein neues ABS erfindet, muss der andere Autohersteller es lizensieren, wenn er es auch verbauen will.

    • Bernhard W.

      ein wenig wohlwollendes abstraktionsvermögen hätte ich vorrausgesetzt und habs vorsichtshalber subtil ja sogar in dem kommentar selbst eingefordert.
      aber einmal probier ichs noch, wer weiss hab ich mich missverständlich ausgedrückt.

      wenn du genau schaust hab ich ein nicht physikalisches gut auch genannt, der arzt der an dir eine dienstleistung vollbracht hat… aber diese beispiele sind dir ja zu blöd, so hast du sie scheinbar nichtmal zu ende gedacht.

      aber den unterschied zwischen dem tshirt und des gezeigten spieles möchte ich gern nochmal philosophisch erläutert wissen. beides wurde zur durchführung des videos benötigt, mehr oder weniger, hätte auch ein anderes spiel oder ein anderes tshirt sein können, aber in dem fall was so. der einzige unterschied ist, dass das spiel gleichzeitig die marke ist mit der im video geworben wird, also man es wohl meist über diese marke findet, was natürlich auch vereinfachend ist, denn genauso gut kann man sich vorstellen, dass irgendwann der lets player zur marke wird, und darüber dann spiele gefunden werden… aber das ist alles schon einen schritt zu weit gedacht, verdeutlicht nur das problem, dass es ein graduelles ist und kein diskretes.
      und genau das wollte ich illustrieren, wo ziehst du die grenze?

      was ist wichtiger für den erfolg des lets players? das spiel? sein charme? wieso verdient dann nicht jeder lets player gleich viel? wenn ja nur das spiel so wichtig ist?
      und wieso verdient der spielehersteller nicht mit seinem produkt, wie der tshirt hersteller? wenn er das nicht kann, fehlt im scheinbar etwas, und wenn es ja sooo einfach ist lets plays erfolgreich zu vermarkten und damit richtig dick kohle zu machen, wieso bietet dann der spielehersteller nicht sofort auch ein lets play mit an?

      vielleicht ist es falsch fragen offen zu lassen, denn schon beim ersten post hat dies zu mehr verwirrung geführt als es geholfen hat, aber den letzten gedanken kann ich dir/euch nicht auch noch abnehmen

      und noch ein kurzer, wie immer blödsinniger vergleich, exemplarisch herausgenommen aus deinen vergleichen… der song in einem film:
      was siehst du denn noch so in einer szene? möbel, bilder an der wand, kleidung… witziger weise haben die guten alten wirtschaftszweige, du glaubst sie mit „güter“ beschreiben zu können, was ich für falsch halte, genau den gegenteiligen ansatz gefahren… oft zahlen diese dafür, dass sie in szenen vorkommen. und das alles wird genauso benötigt damit der film funktioniert… aber für dich scheint es ja sonnenklar zu sein, ein song… der muss pro rezipient bezahlt werden damit er verwendet werden darf…

      wie man diesen spin wieder aus den köpfen rausbekommt ist mir ein rätsel, wenn es schon als naturgegeben angesehen wird, dass für einen song quasi gewinnabhängig bezahlt werden soll aber für die kleidung nicht;)

      ein paar disclosures am schluss:

      mir sind lets plays herzlich egal, kenn das nur vom hören und sagen.

      zudem halte ich die „güterindustrie“ nicht für anständiger als die „geistiges eigentum“ industrie, die möglichkeiten sind nur andere. aber nur weil jemand etwas kann, heisst das noch lange nicht, dass ers auch sollte, weisst eh… moral…

      schau wozu dieses gedankengut geführt hat, zu „urheberrechtsabgabe“ auf speichermedien, „gema vermutung“, „leistungsschutzrecht“, ja selbst teilweise die „vorratsdatenspeicherung“, usw usw… und ihr mit eurem gedankenlosen nachgebrabbel legitimiert dieses vorgehen noch nachträglich. anstatt diese industrien dazu zu nötigen, scheinbar schaffen sies aus eigenem antrieb nicht mehr, ein geschäftsmodell zu entwickeln welches sich aus sich heraus rentiert oder einfach das zeitliche zu segnen, weil sie scheinbar so in dieser welt keinen platz mehr haben.

      diesmal halt ich mich mit „mfg“ zurück und verbleibe mit:
      berny

    • crazymic84

      Wie das Schicksal so will, wird der Zufallsgenerator ganz bestimmt DICH auswählen, die Verlosung zu gewinnen. ;)

    • Bernhard W.

      bei dem guten willen hätt ichs mir verdient…
      aber ist wohl ein ding der unmöglichkeit;)

    • Steak

      Leider kann ich das so nicht stehen lassen.
      Das der phil fish nicht alle hat wissen wir wohl alle… ich kaufe ja das Spiel und dann letßs play ich es erst… das heißt das ich bereits 50€ oder mehr für das Spiel bezahlt habe und es auserdem noch eine kostenlose Werbung für das Spiel darstellt. Wenn Publisher einen Anteil vom Lets play ihres Spieles haben möchte, dann kann der Lets player im gleichem Atemzug auch gebühren verlangen weil er Werbung macht. somit heben sich diese 2 Argumente selbst auf. Denken wir uns mal das gronk ein spiel lets played. er hat eine Reichweite von 100.000e Menschen und spielt das spiel regelmäßig. Jeden tag kommt eine neue Folge. Diese WErbung alleine könnte der Herr Phil Fish nicht mal bezahlen… zuerst nachdenken, danke !

      und zur Paywall auch noch ein Kommentar: Gamestar wird damit nicht durch kommen, ihr werdet es sehen. wir leben in einer welt wo eine komplette Generation alles Gratis bekam (Spiele, Videos, ilme, Serien, musik, News, etc.) und das wird man aus den Köpfen nicht mehr rausbekommen.
      Ich selber fand es gar nicht so schlech und bin auch GamestarPlus abonnent und werde es auch bleiben (aber nicht wegen den GamestarPlus – Artikel, die sind bei Gamestar leider nicht der Hammer und wirken eher wie aufgesetzt damit den kunden was bieten kann)

  • Sven

    Der Vergleich hinkt gewaltig.

    Du hast das T-Shirt bezahlt um es zu tragen und du allein trägst es. Nur weil du das trägst, haben Leute die dich dabei beobachten nicht weniger (wenn überhaupt mehr) Motivation das Selbe Shirt zu erwerben. Für den Hersteller ändert sich also garnix ins Negative hinein.

    Die Publisher argumentieren ja aber das es Spieler geben könnten die sich ihr Werk dann eben nurnoch auf YT anschauen und Dinge nicht kaufen, die sie ohne Lets Plays vlt gekauft hätten.

    Das kann man nun bewerten wie man will, wenn es eine Lösung gibt bei denen alle Beteiligten zufrieden sind: warum dann nicht?

    Natürlich ist es leicht die bösen großen abstrakten Firmen eher schwarz zu malen, als den YouTuber den man direkt vor Augen hat. Das wirkt dann schnell ungerecht und überzogen (was es auch sicherlich in manchen Fällen ist) aber man muss auch mal sehen was die Lets Player so an Kohle scheffeln und dass die nicht so klein sind wie sie wirken.

    Im Cast wurde ja auch das Beispiel Twitch genannt: Wenn man sich da mal die Channels anschaut die richtig viele Subscriber haben und bei denen die Donations nur so im Minutentakt reinfliegen, verdienen die alles andere als schlecht. Bei dem Stundenlohn kann man dann echt nicht meckern. Sei ihnen ja auch gegönnt. Aber es gibt dann Player die glauben sie hätten das abführen von Steuern nicht nötig, oder die nicht einsehen sich an die GEMA zu wenden, nur weil sie während des zockens tausende Zuschauer mit Musik beschallen.

    Das ist dann auch nicht okay.. Für die müssen die selben Rechte gelten, wie für alle anderen auch. Wenn man die Regelungen nun doof findet, dann sollten diese für alle gleichermaßen hinterfragt werden und nicht nur bei denen die ja ’nur daddeln und das dabei aufnehmen‘.

  • @spielbrett

    Gibt es schon ein WP Plugin für laterpay? @Daniel

    • Ja, aber ist noch Beta und nicht public. Der öffentliche Launch als Self-Service-Plattform wird aber in ein paar Wochen kommen.

  • Laura

    Erstmal herzlichen Dank für den schönen Podcast, mit dem ich jetzt den Samstagabend verbracht habe :)

    Zu den Bezahlmodellen fällt mir egtl nur ein, dass ich sowas wie Patreon für ganz sinnvoll halte, weil ich eher dazu tendiere, jemanden dauerhaft zu unterstützen als immer so einzelne tröpfchenweise Beträge zu verteilen. Zumal das für den/die Betroffenen vermutlich auch die PLanung vereinfacht: wenn ihr wisst, dass im Monat vllt. 400 Euros sichder reinkommen, dann werdet ihr auch anders arbeiten als wenn das jeden Monat daran hängt, wie gut und bezahlenswert die leute das fanden – ich denke, da kommt man schnell in diese noch lauter/krasser/herftig.co-er Schiene. Ich würde so ein, zwei Let’s Player, die ich gerne schaue, auch gerne so unterstützen können, aber, alas, es ist nicht eingerichtet, also ertrage ich die Werbung (meistens). Paywalls find ich super-schrecklich weil ich weder weiß, ob ich das am Ende nicht doch für rausgeschmissenes Geld halte und weil es Leute (gerade jüngere) draußenhält, die eben gerade kein Geld über haben. Oder keine Kreditkarte oder was weiß ich.

    Übrigens kenn ich zum Thema Lets Player und storyintensive Spiele eher die Geschichte, dass Entwickler davon profitiert haben. Die Jungs von Daedalic zum beispiel haben mal irgendwann gesagt, dass das LP von Gronkh da doch einen merklichen Verkaufszuwachs ausgelöst hat. Ich hab z.B. manche Spiele auch erst durch entsprechende Videos entdeckt und dann auch noch mal nachgespielt (andere spielen eben bei solchen Sachen wie Valiant Hearts parallel selber und schauen nur so weit, wie sie auch sind).

    Im allgemeinen fänd ich übrigens aber mal ganz geschickt, wenn ihr euch zum Thema Let’s Play mal jemanden aus dem Bereich einladen würdet, weil das bei euch ab und an doch durchklingt, dass die Dinger und die ganze „Szene“ ein bisschen böhmische Dörfer für euch sind ;)

    Long comment is long. Ich geh jetzt mal Patreon inspizieren, wo ich doch seit einer knappen Woche begeistert zuhöre ;)

    • Die Jungs von GameTube sind regelmäßig bei uns zu Gast. In Folge 926 (http://sup.lv/oOEDM) hat Manu am Ende noch ein Interview mit dem LPer Frank Sirius geführt.
      Wäre aber wirklich wohl mal ein Thema für einen extra Cast.

  • Philip

    ich kommentiere eigentlich nur weil ich die preise gesehen habe. wenn ich gewinne, hör ich mir sogar den podcast an (no offense, just not the pc kinda type) ;-)

    • Du bist nicht der PC-Typ, möchtest aber bei einem Gewinnspiel mitmachen, wo es nur PC-Spiele zu gewinnen gibt? :-) Das musst du erklären..

  • Alexander

    ein kleiner Hinweis bzw. eine Korrektur zum Preis von GameStar Plus/GameStar Premium:

    die 1,99€/Monat gelten nur wenn man Heft Abonnent ist und gleichzeitig für ein ganzes Jahr bestellt, trotzdem wird immer damit geworben („ab 1,99€/Monat!“) was ich ein wenig für Bauernfängerei halte. Nicht Abonnenten zahlen im Jahresabo 2,99€/Monat, Im Quartalsabo 3,99€/Monat und im Einzelmonatsabo ganze 4,99€. Ich kann die teils heftige Kritik an dem System schon ein bisschen nachvollziehen, da man nicht unbedingt gleich ein ganzes Jahr bestellen will, aber für einen Monat zum Testen ist es dann doch etwas viel, zumindest im Vergleich zu den beworbenen 1,99€. Das sollte man bei der Debatte etwas im Hinterkopf behalten, und das sage ich als jahrelanger Heft+Premium Abonnent.

    Zum Thema:

    Danke für diese Folge und herzlichen Glückwunsch zum Erreichen des Patreon Meilensteins. Ich höre euch (fast) täglich und das immer sehr gerne.

    Ihr könntet ja als höchstes Betragsziel bei Patreon angeben, euch endlich aus der IDG Knechtschaft freikaufen zu wollen, vielleicht sorgt das für die nötige Schubkraft x)

    • Manuel Fritsch

      IDG-Strechtgoal, hehe. Find ich gut! :-p

  • Florian Radlinger

    So muss das sein :P Ihr seid die Besten :)

  • Malloc

    Berühmte Zitate: „Niemand hat die Absicht, eine Insert Moin Paywall zu errichten“ ;-)

    • Manuel Fritsch

      hehe!

    • André

      Mr. Fritsch, tear down this paywall!

  • Lukas

    Bin irgendwie voll eurer Meinung… :)

  • Dominic

    YES. da gibt es jetzt Samstags auch was zu hören YEAH

  • benni

    Ich finde Paywalls in der leider geläufigsten Ausführung ja extrem demotivierend. Immer wenn mich nach einem interessanten Teaser die Meldung „Willse lesen? Zahl!“ begrüßt, entscheide ich mich fürs gehen.

    Da sind Abo-Modelle wesentlich reizvoller und ihr habt mit Patron wohl einen guten Weg gefunden, mit dem sich aufgrund der Flexibilität viele arrangieren können. Aber das ist hier mit einer kleinen, feinen und vielleicht auch etwas aufgeklärteren Hörerschaft einfacher umzusetzen, als auf Mainstream-Seiten wie Gamestar.
    Die teils heftigen Reaktionen dort sind Teil einer Entwicklung, die sich die Online-Medien selbst eingebrockt haben. Sie haben eine Generation erzogen, die im Internet immer alles kostenlos bekommen hat. Jetzt auf einmal auf eine Paywall zu stoßen, führt zu Unverständnis. Ging doch sonst immer? Warum jetzt nicht mehr? Erste Reaktion des jungen Lesers ist dann nicht selten: Ihr seid gierig geworden! Schließlich haben viele vorher nie etwas davon mitbekommen, dass Online-Journalismus so seine Probleme mit der selbst herauf beschworenen Gratis-Mentalität hat.
    Das wird noch ein schwieriger Umerziehungsprozess, durch denn jetzt alle durchmüssen.

  • Arnold

    GANZ STARK!

  • Kai

    Ich bin wirklich erstaunt darüber, dass ihr Flattr als gescheitert betrachtet. Gerade in der deutschen Podcast-Landschaft hat es sich durchgesetzt. Die Flattr-Buttons wurden soweit ich weiß wieder von Superlevel entfernt, da „zu wenig“ eingenommen wurde. Das finde ich persönlich sehr schade. Vielleicht reicht es auch einfach nicht, die Buttons in einem Artikel von vor 2 Jahren anzukündigen. Mich würde es absolut nicht stören, wenn ihr beispielsweise am Ende jedes Podcasts darauf hinweisen würdet.
    Jetzt wisst ihr auf jeden Fall Bescheid, wie ihr an mein Geld kommt.

    • Manuel Fritsch

      Flattr hat bei Podcasts gut funktioniert, als es in die Podcatcher integriert war. Da konnte man Flattr mit den Apps verbinden und dann wurden automatisch alle Casts geflattert, die man hörte. Das habe ich auch genutzt und war super. Leider wurde das ja technisch unterbunden, danach brach die Zahl der Flattrs total zusammen.

      ich merke es aber auch an mir selber. Ich klicke den Flattr-Button inzwischen kaum noch aktiv, aber ich benutze ihn noch für Subscriptions, die dann dauerhaft funktionieren. Das macht Patreon aber in der Form konzentrierter und besser, weil man als Empfänger besser damit kalkulieren kann. Hat beides seine Daseinsberechtigung, aber den großen Durchbruch hat Flattr nicht hingelegt. Leider.

  • Jan

    Ich bin schon der meinung das bei gewissen youtubern das geld zurück geschraubt werden soll, weil ich bin ganz ehrlich, viele leute arbeiten hart für ihr geld und verdienen keine große menge und Pewdipie sitzt zuhause, schreit ne stunde pro tag in die kamera, schneidet das, packt n paar texte drunter und lädt das hoch, verdient aber 4 millionen im jahr.

    • Sven

      Na und?

      Die, die ungerechter Weise, wenig verdienen, verdienen ja keinen Cent mehr nur weil die YT-ber das dann nicht mehr tun.

      Die haben einfach nix miteinander zu tun.

      Man kann anderen ihr Glück auch einfach mal gönnen, oder verzichtest du auf ein gutes Abendessen und fändest es gut wenn dir das nicht gewährt wird, weil andere sich das nicht so leisten können wie du?

    • Jan

      Das ist nicht was ich gemeint habe, was ich meinte ist das wenn man den Arbeitsaufwand der beiden vergleicht einfach Unfair, ich habe ja auch nicht gesagt das man ihnen ein Abendessen wegnehmen sollte, aber findest du nicht auch 4 Millionen im Jahr für Lets Play ein bischen zu viel des guten?

    • Spike50

      Ein Lets Player arbeitet bestimmt auch seine 40 Stunden pro Woche. Man braucht ja nur mal Gronkh angucken. Er lädt jeden Tage seine 2 h Videomaterial hoch.

      Für Urlaub, Feiertage und Krankheitstage muss ein Lets Player vorarbeiten oder man hat kein freien Tag. Es ist noch die Frage ob Gronkh und Co noch in 10 Jahren gut verdienen.

    • Kevin

      Ich verstehe deinen Punkt vollkommen Jan, aber das ist eine Diskussion die ins unendliche führt. Rechnet man den Verdienst eines Phillip Lahm auf eine 38h Woche um verdient der Gute man 7800€/h. Ist das gerecht dafür das der ein Stück Leder durch die Gegend schiebt während andere Leute den Müll des Gelben Sack sortieren und dafür 7€/h bekommen. Das hat sich so entwickelt und das wird auch kaum änderbar sein.

    • Now that’s sultbe! Great to hear from you.

  • crazymic84

    Ich find’s super, dass die Hürde geschafft wurde. Ich mag Eure natürliche Art über die Gaming-Themen zu diskutieren sehr. Vor allem schätze ich auch bei unterschiedlichen Meinungen den respektvollen Umgang miteinander. Mag für Euch selbstverständlich sein, ich finde es trotzdem bei gleichzeitiger Existenz des ein oder anderen „Prolo-Casts“ anderer „Anbieter“ erwähnenswert. Weiter so !

    • Manuel Fritsch

      Danke für das Lob. Ich habe manchmal das Gefühl, wir sind ZU harmonisch zueinander. :-)

    • crazymic84

      Na Manu, dann habt ihr doch ein perfektes Format für Samstag: Den offiziellen „Pod-Assi-Cast“! Einmal pro Woche dürft ihr euch anschreien und beschimpfen ohne Rücksicht auf Knigge. So als wöchentliche Seelenreinigung! Bestimmt auch spannend zum Zuhören. ;)

    • So harmonisch ist das gar nicht, wenn man genau hinhört. Manus „Ganz kurz ma‘ eben“ heißt einfach „Halt jetzt mal die Fresse!“. Klingt halt nur netter. ;-)

    • crazymic84

      Ich sag nur: siehe oben, Daniel: Der „Pod-Assi-Cast“. Was hältst du davon? Dann üsst ihr euch nicht bemühen die bösen Dinge durch die Blume zu sagen…

  • Josef

    Interessanter Podcast!

    Ich finde persönlich Paywalls zur Finanzierung ebenfalls ungünstig. Zum einem ist es meist mit Registrierungen und va. Abos verbunden. Zum anderen ist man oft einfach nur an einzelnen Artikeln interessiert, für die alleine der Preis dann meistens nicht gerechtfertigt ist. Bei mehreren Seiten käme dann, gerade für nicht so Zahlungskräftige, ein nicht unerheblicher Betrag zustande. Eine gezielte und seitenübergreifende Bezahlmethode wär mich am liebsten (Das Problem natürlich: wenn man nicht pro Artikel zahlen MUSS. Man vergisst es oder geht den einfacheren Weg).

  • Baron von und zu

    Den aktuellen Podcast habe ich noch nicht gehört, werde ich aber morgen auf der Arbeit tun. Ich wollte mich an dieser Stelle nur mal bei euch und Superlevel im Algemeinen bedanken.
    Ich höre Insert Moin seit Anbeginn der Zeiten und fühle mich auf der Arbeit immer gut von euch und eurer Themenvielfalt unterhalten.
    Behaltet eure lockere Art bitte bei, auch wenn ihr nun für das alles hier „bezahlt“ werdet. ;)
    Weiter so!

    Nun ein ganz besonderer Dank an Superlevel und ein ganz bestimmtes Gewinnspiel, dass ihr vor Jahren mal zu Weihnachten hattet.
    Dort räumte ich glatt zwei Mal ab! Ich war nun stolzer Besitzer eines chicen Donkey Kong T-shirts und (das wohl wichtigste) eines Steamkeys für „To The Moon“.
    Zu dem Zeitpunkt hatte ich noch nie etwas von diesem Spiel gehört, worauf meine Freude eher gehalten ausfiel, Gott wie ich mich geirrt habe.
    Noch nie hatte mich ein Spiel so sehr berührt wie dieses (es sind mehr als nur ein paar Tränen geflossen). Dank Superlevel darf ich diese Perle zu einem meiner lieblings Spiele aller Zeiten zählen.
    Ohne dieses Gewinnspieles wär dies alles an mir vorbei gegangen.
    Danke dafür!
    Der jenige der dieses Gewinnspiel gewinnt, wird ein nicht minder geniales Spiel bekommen.

    Cheers.

    P.S.: An dem Gewinnspiel möchte ich nicht teilnehmen, da ich die Collector’s Edition schon besitze ;)

  • Ozzy

    Danke für diesen schönen Start in den Samstag! Bitte mehr davon

  • Sven M.

    Liebes Podcast Team,
    herzlichen Glückwunsch zu dem erreichen Ziel. Dadurch ist ein wirklich schönes neues Format entstanden und ich freue mich jetzt auch immer Samstags was von euch zu hören. Ich bin vor ein paar Monaten auf euch gestoßen und höre seit dem fast jeden Podcast mit. Was ihr da macht gefällt mir wirklich sehr gut und ich wollte jetzt einfach mal den Weg hier nutzen um mich dafür bei euch zu bedanken!

    Durch viele verschiedene Seiten ist mir in letzter Zeit immer bewusster geworden, dass alles das was ich im Netz konsumieren keine Selbstverständlichkeit ist und die Leute, die dahinter stecken, für ihre Arbeit und Zeit auch angemessen entlohnt werden sollen. Daher versuche ich immer mehr Seiten und Formate die ich regelmäßig besuche auch finanziell, soweit mir dies möglich ist, zu unterstützen. Bis vor kurzem habe ich das auch nur indirekt durch die Werbung gemacht.
    Ich werde mich jetzt auch mal mit patreon vertraut machen. Mich würde allerdings auch interessieren ob es die Möglichkeit gibt euch direkt mit einer Spende zu unterstützen?

    Über einen eigenen Podcast zu Let’s Plays würde ich mich auch freuen da es doch viel zu dem Thema zu besprechen gibt und die Meinung dabei auch sehr weit aus einander gehen. Am beste wäre es natürlich wenn ihr dazu als Gäste noch einen großen und eine kleinen Let’s Player einladen würdet.

    Auch die ganze Sache mit den Abgaben an die Spiele-Entwickler muss man da sehr differenziert betrachten. Grundsätzlich teile ich eure Meinung, dass die Entwickler ein Recht haben mit zuverdienen wenn andere Leute mit ihren Inhalten Geld machen. Jedoch ist die Frage wer dieses Geld dann zahlen sollte. Denn ich denke es sollte vor allem YouTube sein, die dann den Großteil der Abgaben an die Spiele Entwickler aufbringen. Man muss dazu nämlich Wissen, dass der Großteil der Werbe Einnahmen an YouTube geht und nur ein Bruchteil an die Leute die den Content erstellen. PewDiePie ist da natürlich eine Ausnahme aber er hat Momentan über 28 Millionen Abonnenten und über 5 Milliarden Aufrufe. Und selbst mit solchen Zahlen bekommt er dann „nur“ 4 Millionen Doller im Jahr. Wenn man sich dagegen anguckt, dass die meisten entweder gar kein Geld oder nur sehr wenig für ihre Videos erhalten und im Vergleich nur ein ganz kleiner Teil der Let’s Player auch davon leben kann, muss man sich natürlich Fragen wer überhaupt in Frage kommt Geld an die Entwickler zu geben.
    Aber die Punkte hattet ihr ja Teilweise auch schon Angesprochen und deshalb würde ich mich über einen Podcast zu dem Thema sehr freuen, da ich denke es wird wirklich Zeit für neue Modelle in diesem Bereich.

    Ich freu mich schon auf viele weitere Podcasts, jetzt 6-mal die Woche :D

    P.S.: Von dem Gewinnspiel könnt ihr mich ausschließen, da ich die Spiele bereits besitze.

  • caius

    Oooh, yesss! Eine Folge mehr von euch Schnuckis :)
    Freut mich wahnsinnig. Vielen Dank für die tollen Stunden guter Unterhaltung!

  • Sehr schön, dass es jetzt _immer_ samstags IM geben wird. Ohne Ausnahme und Ausflüchte. ;P

    Zum Thema Paywall:

    Ich finde es grundsätzlich auch völlig okay wenn man für Inhalte im Internet, die man gerne liest oder anderweitig konsumiert, bezahlt. Eine Sache ist dabei aber mir persönlich ganz wichtig: Es muss einfach sein und ein sympathisches Modell sein.

    Sobald irgendwo eine „Klick-Strecke“ zu sehen ist, besuche ich die Seite zum Beispiel gar nicht mehr. Oder wenn mir einfach der Betreiber unsympathisch ist. So einfach ist das.

    Kleines Beispiel: Vor kurzem habe ich danach gesucht, wie man ein Android Telefon rooten kann. Da gibt es etliche „How To’s“ im Netz. Dort klickt man sich durch einen Text, der maximal 20 Zeilen lang ist und dieser ist dann trotzdem auf 12 Seiten verteilt. Klicks = Geld und so. Sowas finde ich absolut ätzend. Abgesehen davon dass am Ende auf der Beispiel-
    Seite gar nicht stand, wie man rooten kann, sondern nur was Root bedeutet.

    Reißerische Überschriften, die Klicks produzieren sind genau so beschissen.

    Bei euch habe ich keine Minute über Patreon nachgedacht, weil ihr den Eindruck macht als würdet ihr einigermaßen okay sein. :D Aber es gibt einige, denen ich nicht mal einen Flattr Klick gönne, auch wenn ich deren Inhalte höre. Ein großer Technik-Podcast ist für mich ein gutes Beispiel, da ist der Chef extrem unsympathisch meiner Meinung nach.

    Die Kommentare auf der Seite sind abgeschaltet, bei Twitter antwortet einem niemand, eine Diskussion kann gar nicht stattfinden. Da darf man nur konsumieren, sich aber nicht mit den Machern und Hörern unterhalten. Finde ich persönlich recht albern sowas, zumal er mit dem Podcast seinen Lebensunterhalt verdient. Wenn ihm das Kommentare filtern zu viel arbeit ist muss er eben etwas anderes machen.

    Ich denke dass eine „Paywall“ – wenn wir mal bei dem Begriff bleiben – funktionieren kann, wenn sie richtig gemacht ist. Laterpay ist da denke ich schon eine gute Idee. Man sieht an der Filmindustrie schon, wie es nicht gemacht werden sollte. Wenn man Inhalte konsumieren und Geld zahlen will, darf man das oft nicht ohne vorher noch VPN einzurichten, weil man Originale sehen möchte, etc. – Da zahlt man dann nicht, weil es komplizierter ist als es anderweitig zu bekommen.

    Bestes Beispiel ist immer die Kauf-DVD oder BluRay. Da wird man bestraft wenn man sie kauft, weil am Anfang noch etliche Warnhinweise kommen, was alles passiert wenn man sie illegal kopiert etc. Völliger Blödsinn.

    Sorry. Langer, etwas wirrer Kommentar. Ist früh am Morgen. ^^

  • Auch wenn ich selber patreonisiere, finde ich spontan das Flattr-Modell am sympatischsten. Es ist so ähnlich wie mit Spotify – 10€, die mein Monatsbudget für Musik abdecken. Mit Flattr lege ich mein Monatsbudget für z.B. Videospielnews fest. Statt 14€ für Gamestarpro auszugeben, verteile ich die Monies halbautomatisch auf Seiten, die ich nutze.

    Zum YouTube-LP-Komplex – ich empfinde es immer da als Problem, wo ich immer erstmal nachfragen und was aushandeln muss. Erstmal nervt das, dauert Zeit und es besteht immer die Möglichkeit, dass einfach jemand NEIN sagt oder einen so hohen Vorab-Obulus fordert für seinen Content, dass ich mit Minus rausgehe, wenn ich nicht mindestens 100.000 Views kalkulieren kann. So eine Art Verwertungsgesellschaft Videospiel wäre ein Denkanstoß, faire Konditionen garantiert aber niemand.

    Vielleicht ist die Welt auch einfach so, dass Let’s Plays die Größe erreicht haben, wo man mal genauer draufschaut und die Blase platzt. Mich hat auch mal geärgert, dass ich in einem früheren Leben mal Zeit in Fansynchros gesteckt habe, meine Arbeit aber durch fremde Copyrights vergiftet war und ich sie nicht verbreiten konnte. Ich kann halt nicht sagen, wenn mal mein Video Gewinn macht gehen halt ein paar Prozent an Rechteinhaber X und Y und ich gebe mich mit den Resten zufrieden. X und Y haben kein Bock drauf, das Video wird von jeder Plattform gelöscht, die Urheberrechte kontrolliert und feddich.

    Das Argument „aber ist ja irgendwie auch Werbung“ bringt auch der Filmstudent, der keine Lust hat jedes Aldi-Schild und jede Plakatwerbung in seinen Filmen zu kaschieren, weil er dafür eigentlich die Rechte klären müsste. Das mag sein oder nicht sein, solange kein Interesse der Rechteinhaber an deinem Ding ist, sollte man da den Ball flachhalten.

    Der Werbeeffekt selber – naja, wenn man Glück hat, hat man Glück, wenn man Pech hat, hat man Pech. Mit Gronkh und Daedalic haben sich beispielsweise zwei gefunden, die sich gegenseitig gut befeuern, das läuft gut.

    Als Total Biscuit sich Mark Leung vorgenommen hat (https://www.youtube.com/watch?v=at-TsJ9ZIAA), musste ich fast heulen. Damals habe ich für Kolli auch ein Video zu dem Parodie-JRPG gemacht (https://www.youtube.com/watch?v=Hfge9w7JyQw) und es für technisch schwach, aber gut geschrieben und knackig witzig befunden. Der zynische Brite hat das Spiel nicht richtig zum Laufen gekriegt (die technischen Probleme kamen mir bekannt vor, waren aber eigentlich gepatcht), kam nicht sonderlich damit zurecht, mag eh keine JRPGs und hat auch ziemlich früh abgebrochen, etwa soweit, wie die Demo geht.

    Das Spiel ist damals schon ziemlich gefloppt und von den 200.000+ Zuschauern wird sich wohl auch kaum einer noch nachträglich dieses Spiel kaufen. Werbeeffekt Null.

    Unter dem Strich würde ich mir wünschen, dass es eine Einigung gibt und diese Einigung auch für andere Phänomene der Remixkultur Gültigkeit findet. Ich kann mir aber auch den umgekehrten Weg vorstellen. Der Deal mit den Massenmedien könnte bröckeln, da sie als Multiplikator von den etablierten Marken einfach nicht mehr so stark gebraucht werden. Verkaufen sich weniger Mario Karts, wenn man alles außer freigegebenem Pressematerial verfolgt? Das ist nach dem deutschen Recht durchaus denkbar, wenn man das alte Verhältnis aufkündigen möchte.

  • Erstmal natürlich: Juhu, Samstagscast! Ziemlich geil :-)

    Ansonsten mal thematisch: Ich glaube gerade spielebezogene Seiten haben eben auch das Problem das sie oft jüngeres Zielpublikum haben. Ich hätte jetzt mit 14/15/16 weder großartig das Geld gehabt irgendwelche Webseiten zu supporten noch hätte ich überhaupt Verstanden warum das wichtig ist. Ich glaube aber auch das jetzt langsam eine spieleaffine Generation älter wird, also könnte sich das in Zukunft ja ändern :-)

    Ich selbst würde echt sehr gerne einige Sachen supporten die ich toll finde, aber wie ihr sagtet: Oft wird es einem zu schwer gemacht. Beispiel GameOne (kennt eh jeder, daher darf das hoffentlich genannt werden): Die bieten Zusatzinhalte nur für die App an und ich kann mir auch nur dort deren „PowerUp“-Abo holen. Dann auch immer nur für einen Monat und mit eigenem G1-Account. So gerne ich die Jungs auch unterstützen würde, aber viel schwerer kann man es halt auch nicht machen.
    Beim HumbleBundle war es zuerst auch so, dass ich eher abgeneigt war, da ich keinen PayPal-Account besitze und die Kreditkarteneingabe mit SMS-PIN usw. immer sehr lästig ist. Dann hab‘ ich gesehen das die Amazon Payments unterstützen -> Klick, login, Bezahlt.
    Generell fände ich die Idee super, sich auf YT quasi bestimmte Channels werbefrei kaufen zu können – es gibt dort echt einige Channel die ich gerne unterstützen würde und bei denen ich auch immer beeindruckt bin wieviel Mühe da in kostenlosen content gesteckt wird, wenn es da ein Bezahlsystem gäbe wär‘ ich da sofort am Start.

  • Marco

    Ich will die Diskussion nur ungern stören, aber ich würde Gone Home gerne gewinnen. Und jetzt weiter machen… ;)

  • Gewinnspiel! Gewinnspiel! Gewinnspiel!

    Und jetzt hör ich mal in den Podcast rein ;)

  • Daniel

    Noch einmal Glückwunsch! :)

    Als kleine Anregung für Alternativen zum Format. Falls ihr drei mal Samstags morgens nicht gleichzeitig zu Verfügung seht fände ich auch einen Retrospectiv-Cast mit Gästen interessant, der gezielt auf vergangene Cast bezug nimmt. Haben sich Ansichten geändert jetzt nach dem alles etwas gesackt ist? Ist der nächste WoW-Killer mit ganz viel ‚Potential‘ auch ein paar Monate später noch installiert? Was bekam man tatsächlich für den seasonpass? Diese Ausrichtung in etwa.

    Dafür eignet sich sicherlich nicht jedes Thema aber fände ich schön wenn grade mal nicht die nächste Twitter-Sau durchs Dorf getrieben werden muss… ;)

    Und jetzt weitermachen mit dem tollen Job!

  • André

    Für die zukünftigen Folgen denken wir derzeit übrigens darüber nach, Hörer-Feedback einzuspielen

    Ich weiß nicht, ob das so angedacht ist, aber ich würde mich freuen, wenn ihr in diesem Format gelegentlich Diskussionen zu den Podcast-Episoden nochmal aufgreift. Wenn eine Diskussion (via Blogkommentare / Social Media / sonstige Feedbackkanäle) zu einem Thema besonders interessant oder kontrovers war, was ja von Zeit zu Zeit passiert, könnte man eine solche Rückschau machen, muss ja keine ganze Sendung einnehmen. Das ist dann gleichzeitig ein wenig Hörergemeinschaftpflege.

    Nebenbei, weil es mir aufgefallen ist, die Anzahl der Menschen, die Englisch sprechen, ist so bei 1.5 Milliarden. Man ist also weit davon entfernt, dass alles, was in englischer Sprache geschrieben wurde, allen Menschen zugänglich ist. Natürlich dürfte in dem Teil der Menschheit, der Zugriff auf das Internet hat, der Anteil an Englischsprechern höher liegen als insgesamt, aber dennoch kann man Englisch nicht mit allgemeiner Verständlichkeit für alle Internetnutzer gleichzusetzen, ohne eine sehr begrenzte Perspektive zu offenbaren.

  • Alex

    Spannendes Thema was ihr da im Podcast behandelt. Vor ein paar Jahren haben sich viele Leser von ihren Printmagazinen verabschiedet weil es ja im Internet viele Artikel, Bilder, Videos, … umsonst zu lesen gab. Heute fangen die Betreiber der Internetseiten an für ihr Angebot im Internet Geld zu verlangen. Ein logischer Schritt, von irgendetwas müssen die ja auch ihre Rechnungen bezahlen und nur mit Klicks auf Werbebanner wird es wohl nicht reichen. Wie gesagt. Über das Medium Print verdienen die Verlage ja nichts mehr. Ich bin gespannt wo die Reise hingeht und wer sich am Ende in dem großen Angebot behaupten kann. Persönlich habe ich kein Problem damit für eine Dienstleistung im Internet meinen Beitrag zu leisten. Qualität darf auch ihren Preis haben. Muss aber auch betonen das ich sehr gerne jeden Monat zum Kiosk laufe um mir ein Videospielmagazin zu kaufen.

  • Flo

    Danke für euren super podcast.
    Werde ab jetzt bissel mehr spenden bei patreon, will mit guten beispiel voran gehen und hoffen das es irgendwann mal die videopodcast geben wird. :D

    • crazymic84

      Un Gottes Willen… Die Stimmen sind doch echt super… Video ist doch gaaar nicht nötig. ;-)

  • Sehr tolle Idee :) Freut mich riesig!

  • Jetzt, wo´s keineen GameOne-Plauschangriff mehr gibt, könntet ihr ja das Format hier ein bisschen aufgreifen und frei über ältere Spiele/Konsolen/Genre/Filme erzählen. Ohne den ganzen Postproduction-Aufwand vom Gregor.

  • keimschleim

    Glückwunsch zu den 1000 $.

  • Glueckwunsch, allerdings komme ich jetzt in die missliche Lage, nicht mehr jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit den neuen Cast hoeren zu koennen. meh.

    • Manuel Fritsch

      Einfache Lösung: Du arbeitest einfach Samstags ab jetzt auch! Kannst ja zum Beispiel das IM-Wiki pflegen jeden Samstags, hehe :)

  • w00tspiel

    Statt Samstag morgens romantisches Frühstück im Bett jetzt also Le Brunch mit zwei ungewaschenen Nerds? Wenn ich eure Freundin wäre, würde ich spätestens jetzt Schluss machen ;-)
    Aber im Ernst: Respekt für euren Einsatz und Durchhaltevermögen! Ich werde den Samstagscast bei Croissant und Kaffee genießen und zum Dank jetzt auch den verdienten Obolus bei Patreon entrichten. Zieh dich warm an, next Stretchgoal!

    • Manuel Fritsch

      <3

  • Alybubsen

    Wow die Gone Home packung sieht ja aus wie eine SNES packung das ist mal eine geile idee

  • Manfred Froese

    Echt super tolle games da bin ich gerne dabei

  • Henning

    WOW! Glückwunsch!

  • Thomas

    Danke für die vielen tollen Podcasts!

  • Schöner Cast und GZ zum Stretchgoal, dass da von den $1.000 am Ende nur rund 500 Euro bei euch landen, ist schon krass. Ergo: Mehr patreonsen! =)

  • Pingback: IM1043: Le Brunch – über YouTube als Ersatzbruder und Gamern in Gremien | Superlevel()

  • iUserProfile

    Mir ist gerade klar geworden das ich im Internet nur konsumiere weil es zur Verfügung steht. Die meisten Informationen und Unterhaltungsinhalte die ich derzeit Tagtäglich abrufe würde ich einfach nicht ansteuern wenn ich es nicht frei zur Verfügung hätte. Insofern würde ich es wahrscheinlich sogar begrüßen wenn mehr Dinge hinter Paywalls verschwinden würden, denn dann würde ich weniger Gefahr laufen Zeit zu verdödeln.

  • Alliser

    Als Gedanke für weitere Samstags-Ausgaben: Eine regelrechte Retro-Reihe innerhalb dieser Ausgaben möchte ich eigentlich gar nicht von euch hören, da in diesem Bereich es genügend Alternativen gab und gibt. Also, nicht direkt dagegen (ich höre euch ja gerne zu), aber vielleicht wäre ja eine lose Folge von Musik-Soundtrack-Folgen ja interessant.

    Zum Vergleich hat der gute Gregor ja seine ziemlich aufwendig zusammengeschnittene und moderierte/kommentierte Version Plauschangriff-Soundtrack-Versionen mit Teil 9 abgeschlossen und das Ehepaar Schmott hat bei Stay Forever auch zwei Folgen gemacht, die dann aber aus Lizenzgründen im Cast nur angespielt und per Link zum Weiterhören angeboten wurden. Gerade letzteres könnte ich mir im Rahmen des Arbeitsaufwandes und der Präsentation auch von euch sehr gut vorstellen, zumal ich mit dem etwaigen Lizenzproblem nicht auskenne.

    Bei den beiden genannten Musik-Ausgaben gab es schon kaum (keine?) Überschneidungen, da ja auch die Spielehistorie der Drei sehr unterschiedlich verlaufen ist und mich würde interessieren, welche Musikstücke euch in all den Jahren am meisten gefallen haben. :)

  • Sven

    So, jetzt bin ich auch Patreon Unterstützer geworden. Eure Samstags Folgen finde ich mit Abstand am Spannendsten! Über Spiele kriegt man woanders auch massig um die Ohren geworfen, über Themen rund um die Spiele leider viel weniger. Darum: Danke dafür! Macht das bitte weiter so!

    • Manuel Fritsch

      Danke für das Lob! Und das motviert natürlich, so weiterzumachen. Merci!

  • Tobey

    Da ist man mal nicht 3 Wochen auf der Seite, und plötzlich sind da mal wieder interessante Cast.
    Zu dem angeschnittenen Youtubegeschichte. Unfug. Also, wirklich Jungs, grade der Indiesektor funktioniert doch nur durch Youtubepropaganda.
    Oder anders gesagt: Was ist mit euch? Demnächst keine Muster mehr für euch, sondern vor dem Cast (also, der vorher durchgeplante und beim Publisher eingereichte Cast, darf ja nichts negatives rein kommen) wird erstmal eine Berichtsgebühr an den Entwickler abgegeben. Man merkt worauf ich hinaus will?
    Womit wir zur nächsten Thematik kommen: Berichterstattung und Bezahlung. Ich hab da ein ganz grundlegendes Problem mit, und dass ist nicht mal, dass ich Teil der Generation Umsonst bin, sondern diese Idee des Internets, mit der ich aufgewachsen bin; Informationen für alle.
    Das ist so mein Problem mit Krautreporter und Co. (im allerweitesten Sinne auch Gamestar, wobei da imo ehr das Problem ist, dass da einfach kein Content für den +Nutzer ist, da kommen halt alte Kolumnen aus dem Heft rein) Das Problem ist ja angesprochen worden: Darf nur der Zusatzzahler wissen, was die Fifa in Brasilien getrieben hat? Und wo zieht man da die Grenze? Wahlergebnisse für alle, die letzte große Staatsaffäre nur für den Founder?
    Ich bin dafür, dass ehr gegen den Addblocker vorgegangen wird. Ist ja nicht so, dass es keine Möglichkeiten gibt, solche Programme zu erkennen und die Seiteninhalte für deren Nutzer unbrauchbar zu machen.
    Kleiner Nachtrag zu den Lets Plays und den Twitchvergleich: Noch mehr grober Unfug. Also, sorry Jungs, aber da verzettelt ihr euch einfach. Warum sollte denn der Lets Player weniger Community based arbeiten als der Twitcher? Wenn sich ein Lets Player nicht um seine Abonenten kümmert, dann ist er weg vom Fenster, ganz einfach. Hingegen sieht man sich bei Twitch Leute wegen ihrer Spielweise an, da stört es sogar meist, wenn der Kerl ständig im Chat rumhängt.
    Auch auf diesen „Schaden für Storyspiele“…. Nein, ganz ehrlich. Der Logik nach dürfte ja auch niemand je nen Film oder ne Serie gekauft haben, die irgendwann mal im TV lief. Ganz im Gegenteil, ich hätte mir niemals Spec Ops: The Line oder Tomb Raider gekauft, wenn ichs nicht in einem LP gesehen hätte.

    Wie üblich, jeder Griff neben den der Besetzung genehmen Ton ist nicht so gemeint und ich hoffe mal, niemanden zu sehr auf den Schlips getreten zu haben.

    • Manuel Fritsch

      Tobey:
      Es gibt ja einen Unterschied zwischen journalistischen Formaten und Unterhaltungsformaten.

      Ein Hörbuch zum Beispiel ist kein Zeitungs-Bericht über ein Bucht im Audioformat. Es ist ein vorgelesenes Buch. Die Firma X macht aus Vorlage Y etwas Neues (Audio) und verdient mit fremden Content Geld, daher kriegt der Content-Lieferant etwas davon ab, nämlich eine Lizenz. Ein LP ist in vielen Fällen für mich eher mit einem Hörbuch vergleichbar. Ein Mensch spielt ein komplettes Spiel, filmt sich dabei und liefert zwar so etwas eigenes dazu, aber auf dem Rücken eines anderen. Zum Beispiel der Leistung von Phil Fish. Ja, er hat das Spiel gekauft. Aber du kannst Dir ja auch nicht einfach ein Buch kaufen und dann ein Hörbuch als Podcast einsprechen.

      Review-Formate stellen ja nur einen Teil des Inhalts zusammengefasst dar und geben eine Einschätzung/Einordnung. Sind im weitesten Sinne also journalisitisch, daher wäre es ja Quatsch, hier eine „Lizenz“ an den Contentsteller abzugeben, weil er ja davon profitiert.

      Verstanden, was wir meinten?

      Wo ich die Grenze ziehen würde? Bei reinen LP, die wirklich ohne eigenen „Remix“-Gedanken an die Sache rangehen.

      Die „Myth or Truth“-Videos zum Beispiel zu GTA V sind ein gutes Beispiel. Das ist für mich wie samplen oder zitieren, da wurde ja etwas neues geschaffen. Da würde ich selbstredend keine Lizenz-Abgabe erwarten. Auch bei Spielen wie Minecraft nicht, da hier das Spielen an sich ja der kreative Prozess ist.

  • Steak

    AdBlock wird wohl immer anbleiben ! es ist eine echt gute sache das so etwas erfunden worden ist ! hut ab.
    so etwas würde man fürs fernsehen auch noch benötigen, dann würde fernsehen wieder spaß machen. diese ganze werbung die nur dazu da ist um zu manipulieren und den user so zu formen wie man es haben möchte gehört eigentlich verboten ! dagegen sollte man vor gericht klagen und ich glaube man hätte gute chancen ;) (ein bisschen spaß muss sein :D )
    AdBlock mach weiter so !

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