Julia verdient hauptberuflich Geld damit, dass sie Videospiele spielt und andere Menschen ihr dabei live zusehen. Das geht? Miss_Rage aus Österreich beweist, dass es funktioniert. Im Interview mit Manu erzählt uns die Twitch-Streamerin, wie es dazu kam und alles begann, wie schwer der Schritt vom Berufsleben in das “Profi-Spielen” fiel, was Eltern und Umfeld dazu zu sagen haben und wie sie sich Ihre Zukunft und die des Mediums vorstellt. Dies und mehr, heute im Podcast.

  • thegreenbambi

    Sehr interessanter Podcast. Nach der Umfrage gestern wollte ich das Thema sowieso mal vorschlagen.

  • Christian

    Sehr sehr spannendes Thema! Aber ich merke schon, dass es einfach nicht mehr mein Thema ist. Also dieses Streams anschauen. Bin da wohl wie der Manu:P

    Aber sie wirkt sehr bodenständig und sympathisch, wünsche ihr natürlich weiterhin viel Erfolg:)

  • tinytouchtales

    Cooler cast. Könnte mir vorstellen andere Streamer wären auch interessant. Ansonsten “unheimlich attraktiv” trifft auch bei Manu zu.

  • LaLiLuLeLo

    Wäre aus der Sicht eines Streamers der nicht nur belanglose Lets Play,s macht bestimmt interessanter gewesen (Rocketbeans,HomerJ und co.) aber dennoch war es eine sehr schöne Folge mit einem sehr Sympatischen Gast.
    Auch wenn ich mit Österreichischen Dialekt bei Frauen nicht klar komme und es wenig gibt das un-sexier ist. =P (un-sexier, gibt es diese Wortschöpfung meinerseits überhaupt?) XD

    • die Rocketbeans lade ich demnächst auch mal wieder zum Thema ein, aber das ist ja eher eine Form von Web-TV und kein klassisches Spiele-Streamen, so wie Twitch es als Hauptschwerpunkt hat.

      Wer ist denn HommerJ und was macht der?

      • Daniel

        Früher mal SC2 und selbst damals als mich das Thema interessiert hat und er gute Spiele zu casten hatte, war er nur schwer erträglich. Keine Ahnung was er heute treibt.

      • LaLiLuLeLo

        Ursprünglich waren sie E-Sportler für Starcraft 2, mittlerweile Moderiert Basti (der Gründer) glaube nur noch.

        Was allerdings das interessante ist ohne groß Werbung machen zu wollen (Ist gelogen) das sie grade ein eigenes E-Sport Indie Highscore Spiel Namens “Rump´´ entwickeln.
        Sind seit letzter Woche auch bei Indiegogo, Podcast und Twitch Streaming machen sie auch sehr regelmäßig.
        Ich hoffe ich konnte für einen interessanten eventuellen Podcast-Gast sorgen.

      • thegreenbambi

        Ich hätte da take.tv vorgeschlagen :)

      • Christian

        Also wen ich jetzt auch bei den Rocketbeans gesehen hab war der Niklas Behrens von der SC2 eSports Schule bonjwa, super netter Typ.
        Ich glaub mal zu hören, was genau da passiert und wie es so gekommen ist, ist bestimmt auch super spannend

    • Vedek Sve

      Hallo LaLiLuLeLo, sorry dass ich hier jetzt den Social Justice Mage raushängen lassen muss, aber hättest Du den Kommentar zum Dialekt auch unter einen Cast mit Rainer Siegl oder Robert Glashüttner gesetzt?

  • Pingback: Die letzten und nächsten 24h, Donnerstag, 12.03.2015 | die Hörsuppe()

  • Michael Ferstl

    Guter Cast – trotzdem werd ich nie Streams schauen – maximal kurz schauen wies ausschaut, aber nicht länger folgen

  • Pingback: Twitch – Das Spielen der Anderen | gamez.ninja()

  • Simon

    Tolle Episode! Das war wirklich spannend. Vielen Dank dafür und sowohl ihr als auch dir weiterhin viel Erfolg :)

  • Sebo McPowers

    Ich verstehe weder streams noch twitch. Guckt man da anderen beim Spielen zu? Und wenn ja: warum? Und wo ist der Unterschied zu Let’s Play Dingern?
    Ich gucke maximal longplays von alten Atari ST Spielen an, für die ich als Kind zu doof war, da labert beim Spielen wenigstens keiner dazwischen.

    • FrankerZ

      Man guckt anderen beim Spielen zu. Ja.

      Gründe dafür sind unterschiedlich und zahlreich. Manche Leute wollen lernen wie man in einem Spiel besser wird, manche wollen bloß Unterhaltung – oder eben beides. Es gibt Streamer, die Wert auf viele verschiedene Spiele legen und Streamer die nur ein Spiel streamen, aber sehr gut darin sind oder darin einfach die größten Interessenten finden. Das schöne an Streamen ist die permanente Interaktion der Zuschauer. Sie können sich in Echtzeit unterhalten, statt bloß in Youtube-Kommentaren, können dem Streamer live Fragen stellen – interaktives Gameplay und Tutorials sind möglich.

      Jeder Streamer baut eine Community mit sich auf, viele Leute kommen eher für die Community zurück statt bloß für den Streamer. Es geht für die meisten nicht darum bloß stumm ein Spiel zu gucken, sondern um Live-Reaktionen, Fragen, Interaktion.

    • Ich fühl mich so alt …. ich check’s auch nicht.

    • Michael Nukem

      Ich verstehe weder Fußball noch Sky. Guckt man da anderen beim Spielen zu? Und wenn ja: warum? :-) Im Prinzip sind Twitch-Streams nichts anderes als Sportübertragungen. Die stellt nur komischerweise niemand in Frage.

      Der Unterschied zu Let’s Play ist der Live-Charakter mit Chat-Interaktion.

      • Sebo McPowers

        Fussball und Sky erschließen sich mir tatsächlich auch nicht, aber das trifft auf Sport und dafür bezahlen um zuzugucken im Allgmeinen zu :D

        Aber nach den Erklärungen hier scheint twitch wirklich nix zu sein. ISt das für den streaner nicht auch supernervig, wenn einem da andauernd Leute reinlabern?

  • Pasti2003

    Find sie sehr sympatisch! cooler Podcast!

  • Ich hab das Thema Streaming auch noch nicht richtig verstand – der Cast hat auf jeden Fall viel Licht ins Dunkle gebracht und Julia hat es auch sehr informativ, spannend und interessant rübergebracht! Danke dafür. Glaube aber, dass das ein Generationen-Ding ist, also das es gerade bei den Leuten Anfang 20 oder drunter ein Thema ist. Für viele Leute in meinem Freundes- und Bekanntenkreis ist das Thema ein Buch mit sieben Siegeln.

  • Vedek Sve

    Danke, das war wirklich ein interessanter Einblick. Auch ich gehöre, wie viele hier, ja eher zur vermeintlich “alten” Generation der Ü30-Gamer und somit geht das Streaming auch an mir etwas vorbei. Vor allem nach dem ich mich dank YouTube, Mediatheken und Streaming-Diensten daran gewöhnt hatte, Dinge dann anzusehen wann ich es wollte, kommt nun Twitch daher und alle (Rocketbeans, M! Games) wandern dorthin aus. Sicher, die Interaktion ist bestimmt spannend (Twitch plays Pok.mon war hierbei ja ein gutes Beispiel) und der “Sport-Event-Charakter” erschließt sich mir bei Tunieren auch. Aber reales Leben zu streamen (Ihr erwähnt das Pizza-Essen im Cast) erscheint mir, selbt wenn es post-ironisch gemeint ist, relativ absurd. Eher wie ein bewegtes Selfie. Aber vielleicht muss man dies einfach mal gesehen haben.

    • Vedek Sve

      Hallo Julia,

      das mit dem “absurden” ist auch nicht gegen Dich persönlich gerichtet. Gerade als Fan des beckettschen Theaters, der Harald Schidt Show der frühen Nullerjahre und von Monty Python weiß ich, dass absurd auch gut sein kann. Ich muss mal sehen, ob Twitch bei mir halbwegs läuft, und dann werde ich in Deinen Stream mal rein sehen.
      Ich bin aber auch jemand, der mit Scripted Reality und selbigen vermeintlich “realen” Formaten nichts anfangen kann. Dafür ist mir dieses “Reale” dann doch zu fiktional und jede Fiktion oft realere.

  • SiENcE

    Ich oute mich hier mal als ü30 Stream Gucker :).

    Wenn ich Abends am Rechner Spiele entwickle lass nebenbei Streams laufen. Wenn die Stimme angenehm ist (Gerugon zb.) ist das fast wie Radio, nur eben das ich meinem Hobby zuhören kann…und nicht irgendwelchen Quatschnasen ausm Radio.

    Okay okay…Podcast höre ich noch lieber ;).

  • Pingback: Meerkat: Die App, die Twitter für immer verändern könnte [Kolumne] | t3n()

  • roloway

    Hab gerade mal bei Ihr in den Stream reingeschaut und auch gleich in ein paar andere Streams. Sie ist nett und toll, was sie sich aufgebaut hat. Aber ich persönlich verstehe den Reiz am Streamen auch nicht. Informative/Unterhaltsame Youtubesendungen wie Reviews, Videopodcasts oder Spieleanalysen verstehe ich (z.B. TotalBiscuit, SuperBunnyhop oder Angry Video Game Nerd, aber auch die klassischen Sachen von Gamestar) – auch “klassische” Podcasts wie Insertmoin. Dort ist auch Nachbearbeitung nach der Aufname möglich (v.a. wg. Audionachbearbeitung etc. – bei Livestreams zur Schonung der Ohren sonst am besten ohne Kopfhörer ;-) ).

  • Martin

    Ich denke mal, das Hauptproblem von uns “älteren” Zockern ist die knappe Freizeit, wo man eh schon nicht so viel zum zocken kommt, wie man gern wollte. Daher kann ich es mir auch selbst schwer vorstellen, jemand Fremden beim spielen zuzuschauen anstatt selbst zu spielen und meinen Pile of Shame abzuarbeiten. Für die jüngeren Semester ist Twitch eher ne Alternative zum TV-Programm als zum Controller. Genau wie Youtube.

    Grundsätzlich fand ich das Thema echt interessant. Vor allem das Monetarisierungsmodell. Ich hätte nicht gedacht, dass man von einer gerade mal 4-stelligen Zuschauerzahl tatsächlich leben kann. Im ersten Moment hat mich dieses Abo-Modell echt verwirrt und erstaunt, weil da ja schon ein paar Kosten zusammenkommen, wenn man mehrere Streamer abonniert. Der Anreiz, ein Abo abzuschließen scheint auch sehr gering, aber ich denke mal, so darf man es nicht betrachten. Es ist eher ne Alternative zu Patreon als ein klassisches Abo wie Sky oder eine iPad-Zeitung…

    Das Mädel selbst wirkte ganz sympathisch, auch wenn sie im Interview sehr bemüht war, sich als achso bodenständiger Kumpel-Typ darzustellen, die niemals wie andere Streamerinnen ihre weiblichen Reize einsetzen würde, um Abonnenten an Land zu ziehen oder sonstige “unethische” Sachen machen würde.

  • Giskard

    Ich habe mir jetzt einige Videos von Miss_Rage und auch anderen Twitchern(?) angeschaut.
    Mir erschließt sich diese Art des Medienkonsum absolut nicht…

    Ich spiele seit ich Denken kann Videospiele und bin mit dem Internet aufgewachsen quasi ein “Digital Native” :D.
    Und nun muss ich mit 30 Jahren feststellen, dass ich die “Jugend von Heute” nicht mehr verstehe… So ist das Leben XD

  • Alliser

    Sie bricht eigentlich das immer wieder mit Unverständnis betrachtete “Erfolgsphänomen” Let’s Play oder aktuell Twitch-Streams sehr gut herunter: Es ist zum größten Teil Hintergrundrauschen. Es ist das Radio, der Fernseher, die Musik, was automatisch eingeschaltet wird, wenn man nach Hause kommt und im Hintergrund vor sich hin schallt, während man selbst nur bedingt darauf achtet, weil man als junge Zielgruppe, wasweißich, Hausaufgaben macht, parall irgendwelche Dinge tut, als älteres Semester bügelt, aufräumt, usw.
    So sehr man es als Nicht-Zielgruppe nicht “verstehen” kann, sollte man es aber zugleich doch auch nicht als DAS DING sehen, was die Leute mit absoluter Konzentration verfolgen, was es aber natürlich auch gibt.

  • Bubu

    Als U30 Gamer: Voyeurismus und seine Spielarten.

Insert Moin © 2015