Nina von Superlevel und Jennifer von NerdyGamerGirls sind bei Daniel zu Gast. Beide haben das Zelda-Symphoniekonzert Symphony of the Goddesses besucht. Nina in Düsseldorf, Jennifer in München. Im Podcast sprechen sie darüber, wie sie das Konzert erlebt haben, ob sich der Besuch lohnt und wenn nur für Fans der Nintendo-Serie.

Nina hat auf Superlevel einen Artikel geschrieben. Auch Jennifer hat ihre Eindrücke auf Nerdygamergirls in Textform festgehalten.

Tickets für die beiden Konzerten im November in Hamburg und Zürich gibt’s übrignes hier bei Eventim.

  • Maik

    Ich war in Düsseldorf und es war großartig. Ich saß in der vierten Reihe und bereue absolut nicht so viel Geld ausgegeben zu haben.

    Ich höre generell gerne mal Orchestermusik und in Verbindung mit den Erinnerungen an die Spiele und einer gewissen Sensibilität für Musik, empfand ich durchgehend diese angenehmen Gänsehautmomente. Als sich im Medley zu Twilight Princess gegen Ende langsam die Melodie zu diesem großen Moment aufbaute und auf der Leinwand die Lichtgeister zu sehen waren, stockte mir sogar ein wenig der Atem.
    Aber Nina hat schon Recht, wenn man solche Erfahrungen machen möchte, muss schon eine gewisse Nostalgie mitgebracht werden. Das kann man nicht abstreiten.
    Es ist aber schön zu sehen, wie viele Menschen diese besitzen und was sie damit verbinden. Zum Beispiel saß neben uns ein Ehepaar, das sich 1999 über einen Ocarina of Time Chat kennengelernt hat und alles mitnimmt was mit Zelda zu tun hat, weil sie damit so viel verbinden. Das empfinde ich
    als sehr beeindruckend.

    Abschließend noch eine kleine Ergänzung zum angesprochenen Übersetzer.
    Vor ziemlich genau 2 Jahren gab es bereits in Berlin ein Konzert. Vor den einzelnen Stücken wurde durch den Produzenten eine kleine Anmoderation durchgeführt. Da er natürlich kein Deutsch konnte hat man ihm einen Übersetzer zur Seite gestellt. Ich hatte das Gefühl, dass man diesen Mann erst im letzten Moment engagiert hat. Er hatte von der Thematik überhaupt keine Ahnung und stotterte sich einen zurecht, dass es schon sehr peinlich wurde. Die aufgebaute Stimmung wurde dadurch sehr gestört. Als jemand, der mit dem englischen ein wenig auf Kriegsfuß steht, hätte ich damals auf eine Übersetzung gerne verzichtet.

    Ich habe überlegt, ob ich dieses Jahr nochmal nach Hamburg hätte fahren sollen. Aber da gebe ich Jennifer auch Recht, man muss sich dieses Erlebnis als etwas Besonderes bewahren. Wenn es aber in zwei Jahren wieder ein solches Konzert geben sollte, bin ich wieder dabei. Die alten Erinnerungen
    aufleben zu lassen und in der Vergangenheit zu schwelgen.

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