Am vergangenen Wochenende fand in München der BBQ Game-Jam statt. Um im furchtlosen Selbstversuch herauszufinden, was ein Game Jam ist, hat Daniel auch einfach mitgemacht. Wie ist es, innherhalb von 24 Stunden ein Spiel zu entwickeln? Kann das überhaupt funktionieren und warum sollte man das machen?

Direkt nach dem Game-Jam hat sich Daniel mit Timo und Sebastian aka Sebi, Technical Director bei Fairytale Distillery, zusammengesetzt, um die Erlebnisse noch einmal Revue passieren zu lassen und über Sinn und Unsinn von Game-Jams zu plaudern. Beide sind erfahrene Game-Jamer, Sebi hat außerdem als Organisator beim BBQ Game-Jam mitgewirkt. Was die beiden an dem angstregenden Unterfangen so reizt, erklären sie im Podcast.

Die auch im Podcast angesprochenen Ergebnisse des BBQ Game-Jam findet ihr bei Itch.io unter dem Hashtag #bbqgamejam15.

  • Daniel

    Ich bin der Meinung, dass du dir nicht zwangsläufig das Coden beibringen musst, um etwas zum Game beizutragen. Eigentlich müsste es doch ausreichen, wenn du einfach der Logiker im Team bist und schon einmal die Konzeption der Programmierung übernimmst. Sprich wenn x, dann y – doch welche Bedingung muss noch erfüllt werden, damit xyz eintrifft. Solche Konzeptionen von Events sind extrem hilfreich für die eigentliche Codingarbeit. Cheers, Daniel

  • Sören

    Schöner Podcast, habe gerne zugehört.
    Ich habe vor ca. einem Jahr in meiner Freizeit angefangen mit Unity rumzuspielen. Noch ist da nichts fertiges bei herumgekommen, aber ich habe doch schon einige Fähigkeiten erlernt. Vor ein paar Wochen habe ich dann am Ludum Dare 33 teilgenommen und alleine ein Spiel gemacht. Das ist zwar voller Schwächen und Fehler, aber es ist ein schönes Gefühl etwas „fertig“ bekommen zu haben. Besonders die Kommentare auf der Seite meines Spiels taten mir sehr gut, weil die Leute dennoch positive Kommentare gegeben haben.
    Die Motivation bei so einem „Wettbewerb“ unter Zeitdruck etwas fertig zu machen, ist unglaublich hilfreich und ich kann das nur jedem empfehlen, der gerne an spielen arbeitet. Beim nächsten Ludum Dare mache ich auf jeden Fall auch wieder mit, wenn die Zeit es zu lässt. Vielleicht geht es für mich ja auch mal irgendwann zu einem Jam, wo ich vor Ort mit anderen arbeite.

  • Schwein

    Bin überrascht, dass bei dem Thema nicht ein einziges scatologisches Spiel herausgekommen ist. Verpasste Chance.

  • Hat mir auch gefallen, eigentlich wäre es auch eine gute Gelegenheit gewesen um ein wenig zu filmen/Fotos zu schießen und eine nette Montage zu basteln.

    • Timo Radzik

      So müde wie Daniel nach dem Jam war, waren wir schon froh, dass er den USB-Port gefunden fürs Mikro gefunden hat.

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