In Folge 1391 sprachen wir über In Between. Das Indie-Spiel ist ein 2D-Puzzle-Plattformer, der eine Geschichte über Krebs im Endstadium erzählt. Es ist das Debütwerk des Trierer Studios gentlymad. Trotz spannender Idee kam In Between bei uns nur so mässig gut weg, denn vor allem der sehr hohe Schwierigkeitsgrad gefiel uns nicht.

Um nachzufragen, warum sich das Indie-Team für dieses Thema und die Mechanik entschieden hat, lud sich Daniel als Interviewgast Stephan Wirth ein. Er ist einer der Gründer und Geschäfsführer von gentlymad. Im Podcast spricht über die Historie des Studios, die Entstehung von In Between und darüber, wie sie als Entwickler mit den gemischten Reaktionen auf ihr Spiel umgegangen sind.

  • Stromi

    Hihi, das ist interessant: Gerade noch in „The Beginner’s Guide“ über die Überinterpretation von Spielinhalten diskutiert, im nächsten Moment hier Fragen gestellt nach dem persönlichen Bezug (Krebs bei nahestehenden Personen?) und der Bedeutung (Ist es so schwer, damit der Spieler die Frustation nachvollziehen kann?).
    Nicht, dass mich das stören würde, ich fand die Antworten sehr interessant. Es ist mir nur aufgefallen mit dem anderen Podcast noch im Hinterkopf.
    Schönes Interview!

    • Naja, bei Beginner’s Guide ging es ja um die Überinterpretation durch Dritte. Den Macher selbst mit einer Interpretation zu konfrontieren und nach seinen Beweggründen zu fragen, finde ich hingegen legitim.

      • Stromi

        Na, absolut! So, wie ich Beginner’s Guide verstanden habe, ging es um die Vereinnahmung eines Werkes und seines Erschaffers durch einen Dritten, ohne, dass um Erlaubnis gefragt wurde.
        Die Situation im Interview ist eine völlig andere, weil die Chance zum Antworten gegeben wird und diese Antworten auch als wahr akzeptiert werden.
        Ich fand nur die Art der Fragen jetzt interessant in dem Sinne, dass vom reinen Spielinhalt weg auch der persönliche Bezug hergestellt wird. Aber man muss ja auch fragen dürfen, wie man als Entwickler auf seine Ideen kommt. Das ist so eine Standardfrage an Kreative, ich finde die Antworten immer spannend.
        Insofern habe ich Äpfel mit Birnen verknüpft, es war nur beim Anhören ein erster Gedanke, wie leicht man in die Überinterpretationsfalle tappt.

  • Christian

    Super Podcast! Finde die Idee echt super nach einem Cast falls möglich mit dem Entwickler drüber zu reden!

    Gerade für deutsche Newcomer ist das echt ne gute Sache

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