Kholat ist ein Horrorspiel des polnischen Studios IMGN.PRO, das die wahren Ereignisse des Unglücks am Djatlow-Pass aufgreift. Damals sind 1959 unter mysteriösen Umständen neun Studenten im verschneiten Ural verschwunden. Kholat nutzt diesen Hintergrund für ein atmosphärisches Horrorspiel.

Ob es der Indie-Titel schafft, die Geschichte sinnvoll in das Spiel einzuweben und welche Atmosphäre er erzeugt? Darüber sprechen Micha und Daniel im Podcast und klären, ob sie die Schneewelten des Urals spielersich doch eher kalt gelassen haben.

  • Wenn ich mir die originale kyrillische Schreibweise anschaue, müsste man den Berg in etwa Ralatt aussprechen. Das R aber eher wie ein ch in z.B. „Krach“ oder „Rauch“. Und das erste a ist etwas schwächer als ein echtes a, weil das russische o in der Regel mehr wie a als o ausgesprochen wird.
    Normalerweise ist Russisch wie Latein: WYSIWYG. Da spricht man die Buchstaben wie man sie vorgesetzt bekommt und macht keine komischen Schlenker wie im Französischen.
    Allerdings trifft das ausgerechnet auf das Wort Kholat in seiner lateinischen Buchstabenfolge nicht so ganz zu mit seinem Kh am Anfang …

  • Matthias Salzwedel

    Hallo zusammen.
    Zu dem Unglück gibt es einen recht interessanden Cast, von Hoaxilla.
    –> http://www.hoaxilla.com/hoaxilla-130-ungluck-am-djatlow-pass/

    Wenn ich es nicht falsch in Erinnerung habe, wurde die Ursache für das Unglück dort beleuchtet.
    Ich hoffe, ich mache damit niemanden das Mysterium kaputt. :)

    Gruß
    Salzi

    • Marc DePunkt

      Naja, auch Hoaxilla kennt die Ursache nicht und kommt auch zu keinem eindeutigen Schluss sondern beleuchtet die mehr oder weniger wahrscheinlichen Möglichkeiten.

  • The Big Austowski

    1a Podcast und sehr interessantes Spiel. Hat es die 60er Wertungen dann nur wegen den vielen Kleinigkeiten wie kleine Schrift, Framerate-Einbrüchen etc. bekommen? Ich dachte es wäre was schlimmeres kaputt an dem Spiel, wenn die Wertungen so niedrig sind. Stimmung stimmt ja aber offenbar. Würde es mir gerne anschauen, aber bei den gruseligen Sachen bin ich nicht mehr so gestählt wie ihr.

    • Nein, so wie Micha auch am Ende sagt, liegen die niedrigen Wertungen vor allem daran, dass man nüchtern betrachtet nichts macht außer planlos durch die leere vereiste Landschaft zu stiefeln. Bei einen funktiert der Horror halt, beim anderen nicht. An Spiele wie Dear Esther, Firewatch oder sogar Alien Isolation scheiden sich ja auch die Geister.

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