Ready Player One ist der Debütroman von Ernest Cline. Ein Debüt, das zwar aus dem Jahr 2011 stammt, aber Daniel und seinen Gast Jan vom Jans ’n Joeses-Podcast restlos begeisterte. Warum? Weil Ready Player One eine spannende Virtual-Reality-Geschichte erzählt und dabei nur so vor Anspielungen an Videospiele, Nerdtum und die Popkultur der 80er strotzt. Ein Buch, das daher mit großer Sicherheit jedem gefällt, der mit den Filmen, der Musik und vor allem den Videospielen dieses Jahrzehnts aufgewachsen ist.

Ready Player One gibt beispielsweise auf Amazon unter anderem im englischen Original (Aff.-Link), aber auch in einer deutschen Übersetzung (Aff.-Link).

  • Erik

    Mit meinem Nerd-Wissen werde ich zwar nicht die Welt retten, aber doch hier den Kommentarbereich füllen:
    Das erwähnte Buch von (Terry) Pratchett wäre mir unbekannt und es handelt sich vermutlich um Ender’s Game bzw. „Das große Spiel“ von Orson Scott Card (Kurzgeschichte 1977, Roman dann 1985).
    Was Ihr so erzählt erinnert mich sehr an den Film The Last Starfighter (dt. Starfight) von 1985.Da suchen Aliens per Arcade Automat einen Nachwuchspiloten.
    Das Raumschiff aus dem Spiel, die Gunstar One, taucht auch als wunderschöne Intrografik eines Amiga-Spiels auf, das mit dem Film überhaupt nix zu tun hat: Space Battle von Diamond Software. Ob die wohl eine Lizenz hatten … (Space Battle ist eine Asteroid-Variante).
    Ich verweise mal auf lemonamiga.com oder dieses kuriose Fundstück:
    https://www.youtube.com/watch?v=2VGVctueOeM

    • MoppelTheWhale

      Das Terry Pratchett-Buch weiß ich dafür: das kann eigentlich nur „Nur du kannst die Menscheit retten“ (Only you can save Mankind) sein.

      Ist leider schon ein bisschen her, aber wenn ich mich richtig erinnere war die Ausgangssituation dass ein Junge ein Weltraumballerspiel spielt und sich auf ein Mal die Ausserirdischen ergeben…

      Mehr weiss ich aber leider auch nicht mehr, ist gute 20 Jahre her dass ich das Buch gelesen habe. Es hat mir aber ganz gut gefallen, auch wenn es in jedem Fall auf ein jüngeres Publikum als die Discworld-Bücher abzielt.

  • LaLiLuLeLo

    Da bin ich ja mal gespannt ich fand die erste hälfte wirklich toll, eigentlich bis zu dem ersten Fund danach wurde es mir dann doch zu viel… die Romanze war mir zu affig die Rätsel nicht mehr ansatzweise so cool und auch das Pacing war sehr merkwürdig.

    • UncleHo74

      Ich hab das Ding auch schon vor einer ganzen Weile gelesen.. und kann dir noch recht geben. Ich fand das Ding ziemlich… na ja. Der Anfang ging, danach ging es nur bergab. Viel zu durchschaubar, viel zu klischeebeladen. Ich versteh überhaupt nicht, wie das Ding derartig durch die Decke gehen konnte, inklusive Filmrechte.. ich war da regelrecht fassungslos als ich gehört hatte dass das Ding tatsächlich verfilmt werden soll.

      Für mich wirkte das wie ein durchschnittlicher Teenie-Roman.

      Da hatte mich mit der „Extraleben“ Serie von Constantin Gillies mehr Spaß, das ist zwar auch keine „hohe Literatur“, manchmal arg weit hergeholt und wiederholt sich natürlich bei späteren Bänden auch arg, aber es kitzelte gekonnt bei mir den Retro-Nerv…. zumindest fand ich das deutlich symphatischer als dieses Ready Player One, nach dessen Lektüre ich nachher geradezu wütend war. Und das passiert mir wirklich, wirklich selten, ich kann ansonsten fast jedem Film/Buch usw. was gutes abgewinnen… :( :(

      • Ich sage doch auch im Podcast, dass die Story schon arg vorhersehbar ist. „Boy
        goes on an adventure“ + „Boy meets girl“ hat man in der Tat
        schon oft so gelesen/gesehen. Die gleiche Story wie u.a. in jedem Zelda. Störte
        mich aber nicht, weil bei Ready Player One für mich die 80er-Hommagen das Salz
        in der Suppe waren. Fand es aber einfach kurzweilig und unterhaltsam. Außerdem
        kann man es flott weglesen. Ist mir lieber als der 800. Fantasy-Roman, der auch
        vorhersehbar ist, aber erstmal 250 Seiten die Landschaft beschreibt.

  • Roland

    mild spoiler warning :)

    Habe das Buch im Urlaub durchgehört und fand es unterhaltsam, kann aber den Hype auch nicht nachvollziehen. Ich bin eigentlich immer der letzte der irgendwas „kommen sieht“ oder schon im Vorspann Vermutungen über den Verlauf der Geschichte anstellt, aber hier ist es so, dass man eigentlich von Anfang an einen Verlauf und ein Ende im Kopf hat, dass vom wirklichen Ende nicht groß abweicht. Daher denke ich auch eher, wenn überhaupt, an einen Film als an eine Serie, zumindest solange die Buchgeschichte erzählt werden soll.

    Am meisten störten mich aber die Rätsel … auf Kotaku werden im Wochentakt von einer sehr kleinen, elitären Gruppe, krassere Sachen in Super Mario World und Mario64 veröffentlicht, als von beinahe der gesamten Menschheit innerhalb der Zeitspanne des Buches herausgefunden werden. Herrje es gibt ne Waffe in Destiny die mir schwerer zu erreichen scheint als Rätsel Nummer 1.

    Die Lösung des vermeintlichen Lizenzproblems ist allerdings einfach… etwas warten, dann ist alles Disney, vermute ich.

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