Daniel und sein heutiger Gast, Patrick vom Blog omgwtfbbq1337.de, sahen sich die Dokumentation Nintendo Quest an. Darin versucht ein junger Kanadier namens Jay Bartlett binnen 30 Tagen alle 678 in Nordamerika für das Nintendo Entertainment System veröffentlichten Spiele zu kaufen. Er darf dabei allerdings nicht auf das Internet zugreifen, um die Spiele beispielsweise einfach bei eBay zu ersteigern. Bei seinem Versuch wird er von seinem Freund und Dokumentarfilmer Rob McCallum begleitet. Herausgekommen ist ein Roadmovie, das eigentlich bereits im Sommer 2015 erschien, es aber unerklärlicherweise erst im Herbst 2016 auch nach Deutschland schaffte. Ob Patrick und Daniel Nintendo Quest gefiel? Das erklären sie im Podcast.

Die Dokumentation gibt es im Stream auf Netflix, Amazon Video oder auf iTunes. Außerdem ist die Dokumentation als DVD mit Bonusmaterial erhähltlich, z.B. auf Amazon (Aff.-Link.). Auf seinem Blog hat Patrick auch noch über Nintendo Quest geschrieben.

  • Domi

    Hey, Ich glaub das sie keine Geldbeträge nennen damit es für die jeweiligen Verkäufer zu kein großen folge Stress kommt. Wenn der Händler z.B ihm einen „Filmrabatt“ gegeben hat und dann eine Zuschauer der Doku den Shop besucht und nicht diesen reduzierten Preis bekommt. Außerdem hat er auch erwähnt das er doppelte Module auch mit eintauscht. Mich hätte es auch interessiert kann aber auch verstehen das es nicht erklärt wird, solcher Abmachungen gibt es ja hierzulande auch oft.

    • Michael Ferstl

      Denke ich auch. Einige normale Preise erfährt man ja.

  • Julia Spe

    Gibts in NRW irgendwelche Shops, die noch NES-Spiele verkaufen? Hab NES-Spiele außerhalb von Retro-Börsen noch nie gesehen. Selbst auf Flohmärkten sind sie eher selten.

    Vielleicht gibt es in den USA einfach viel mehr Spiele. Das NES war dort ja eine Mainstream-Konsole (33 Millionen verkaufte Geräte), während es bei uns ein Nischenprodukt war (8 Millionen für ganz Europa)

  • keiner einer

    Fand den Film auf der einen Seite ganz interessant, aber aus der Dokuperspektive ziemlich lasch.
    Musste aber auch als Kaufmann daran denken, was so Ladenfläche kostet und wenn dann da Spiele teilweise für deutlich unter nemm Dollar raus getragen werden, Wahnsinn!
    Diese US Pseudoreportagen, die natürlich auch immer eine Tragödie haben müssen ist auch ganz schlimm.

  • Michael Ferstl

    Ich hab von dem Film bis jetzt noch gar nichts gehört und mir diesen jetzt über Netflix reingezogen. Also ganz ehrlich, das ist die absolute Zeitverschwendung. Keine interessanten Infos über Spiele und eigentlich ist das nichts anderes als Dschungel Camp für Gamer. Wie nennt man sowas so schön, Unterschichten Fernsehen. Ich würde niemandem empfehlen, diesen Film anzusehen.

    • Wie bitte?! Also die Kritik, dass es eben keine Dokumentation über die NES-Ära oder die Sammlerszene ist, sondern sich nur mit dem Rekord-Versuch beschäftigt, lasse ich gelten. Die übten wir ja auch im Cast.
      Es hat allerdings nichts, aber absolut gar nichts, von der menschenverachtenden, voyeuristischen und boulevardesken Art eines Dschungelcamps. Mit diesem Vergleich bist du völlig am Ziel vorbeigeschossen!

      • Michael Ferstl

        Ich will ja jetzt nicht spoilern, hat aber irgendwie parallelen zu Fable 2 und sein restliches Familiendrama. Der Vergleich mit dem Dschungelcamp ist sicher übertrieben (bin ja auch Österreicher und die neigen ja zu Übertreibungen), aber es ist halt irgendwie schon sehr niedriges Niveau.

      • Das sind Äpfel und Birnen – ein himmelweiter Unterschied!

        Dschungelcamp ist eine Hochglanz-TV-Produktion, die richtig teuer produziert wird, aber inhaltlich zynisch und dumm ist. Hier werden Menschen, die vermeintlich bekannt sind, zur Belustigung von Millionen vorgeführt und erniedrigt, weil ihnen ihre Würde weniger wert ist als ein bisschen Prominenz und ein Scheck von RTL.

        Bei den Nintendo-Quest-Jungs denke ich, dass sie vom Erfolg ihres Kickstarter überrollt wurden. Die wollten halt aus einer Bierlaune heraus einen witzigen Rekord-Versuch starten und 1000 Dollar Budget haben. Am Ende standen 40.000 Dollar da und plötzlich mussten sie eine „große Doku“ drehen – was weder ihr ursprüngliches Ziel war, noch worauf sie vorbereitet warnen.

        Klar, die inhaltlich Qualität von Nintendo Quest ist streitbar. Von der berechnenden Bösartigkeit eines Duschungelcamps hat es trotzdem nichts.

      • Michael Ferstl

        Es is ja eh nicht ganz so tief wie Dschungelcamp, geht aber in die Richtung :-) Ich finde es aber toll, wie viel Mühe Du Dir gibst :-)

    • Julia Spe

      Also ist alles nur gestellt und Fake?

      Oder ist der Kauf von NES-Spielen vergleichbar mit dem Verspeisen von Skorpionen? ;-)

      • Michael Ferstl

        Nicht das NES Spiele kaufen, sondern das drumherum, ich will ja nicht spoilern

  • Jan Prietzsch

    ich empfehle MAN vs SNAKE auf netflix

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