Die Spiele der Sniper Elite-Serie sind sich immer treu geblieben: Seit über einen Jahrzehnt gab’s keine Zukunfts- oder Gegenwartsexperimente beim Szenario. Wo Sniper Elite draufsteht, ist auch Zweiter Weltkrieg drin. Das gilt auch für Sniper Elite 4.

Im bis dato jüngsten Ableger verschlägt es den Spieler nach Süditalien, das noch von Wehrmacht und italienischen Faschisten besetzt wird. Als Elite-Scharfschütze wird man erneut hinter die feindlichen Linien geschickt, um dem Feind ordentlich zuzusetzen. Wie im Vorgänger (siehe IM1053) gibt’s große Levelareale, in denen der Spieler selber entscheidet, wie und in welcher Reihenfolge er die Missions- und Nebenziele angehen möchte. Ob das taugt, klärt Daniel mit Gast Robin von Hooked.

  • Karsten Schreurs

    Ich möchte hinzufügen, dass ich „Sniper Elite“ arg ermüdend finde, den dritten Teil habe ich mal im Sale versucht und es dann doch wieder umgetauscht, für mich ist das Setting einfach durch. ABER! „Zombie Army Trilogy“ – der kleine freche Bruder vom gleichen Studio – spiele ich immer noch regelmäßig und wahnsinnig gerne. „Left 4 Dead“ als Sniper im Wolfenstein-Universum triffts ganz gut. Frei von jeglichem Ballast wie Schleichen, Planen und Gedöns zu viert Nazi-Zombies zerlegen ist ein überraschend motivierender Spaß, da passen dann auch die Cam-Kills wunderbar ins trashige Setting. Das Gameplay mit vier Snipern geht wunderbar von der Hand, die Welt ist recht ansehnlich gestaltet und mindestens so originell wie bei Blazkowicz. Gibts für kleines Geld und empfehle ich weitaus mehr als das „Hauptspiel“…

    • Hey, guter Hinweis, Danke sehr. Ich hatte das letztens für kleines Geld gekauft, aber noch nicht reingespielt. Aber vielleicht holen wir das mal als Podcast-Thema nach.

    • Das ist einfach Geschmacksache. Was du „arg ermüdend“ findest, finde ich extrem spannend. Das Level und die Gegner zu lesen, die Vorgehensweise zu planen und sich dann am Ende zu freuen, dass man unentdeckt zum Ziel gekommen ist. Auf stealth zu spielen reizt mich in Hitman, Splinter Cell oder Dishonored genauso wie eben in den Sniper-Elite-Titeln.

      • Karsten Schreurs

        Ich bin OpenWorld mittlerweile auch überdrüssig. „Sniper Elite V2“ hab‘ ich noch gerne durchgespielt, der Häuserkampf erinnerte mich etwas an „Enemy At The Gates“, aber Teil 3 in der luftigen Wüste hat mir gar nichts gegeben, das wirkte für mich einfach aufgebauscht mit der großen Map und den Möglichkeiten. Nett für Tüftler, aber eben nicht meins. ZAT ist das Gegenteil und wie für mich gemacht: schlauchig, arcadig, schnelle Runden von Safehouse zu Savehouse ohne Shops oder irgendwelchen Quatsch wie in „Killing Floor“ oder die CoD-Zombies. Dazu ein mutig und sehenswert ausgearbeitetes Universum – perfekt. Ich glaube, das hat damals als SEV2-Goddie angefangen, hab‘ mal reingespielt aber nicht weiter verfolgt. Hab‘ es dann auch vor kurzem bei einem Sale gekauft wegen der vielen positiven Reviews und war sehr angenehm überrascht, Teil 2 und 3 sind eigenständige, recht aufwändig gestaltete und inszenierte Spiele, Dagegen wirken die Hauptspiele noch piefiger. Wer in Wolfenstein den Koop vermisst hat: hier isser! :)

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