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Am vergangenen Freitag wurden in Las Vegas die The Game Awards 2014 verliehen. Die Veranstaltung, die nach europäischer Zeit in der Nacht auf den Samstag stattfand, sollte diesmal unter neuer Schirmherrschaft die Scharte auswetzen, die die peinlichen VGX im Vorjahr hinterlassen haben.

Ob das gelungen ist und wenn ja, warum, darüber plaudern Manu und Daniel im heutigen Sonntagsbrunch. Außerdem werden auf der Preisverleihung ja traditionell etliche neue Spiele und Neuerungen angekündigt. Über Highlights aus diesem Segment sprechen Manu und Daniel auch im Cast.

The Game Awards 2014 – Full Show

httpvh://www.youtube.com/watch?v=KlLvCLP2h84

Kinder, Kinder. Erst sind sie zu Gast im Podcast und jetzt auch noch Thema im heutigen Brunch. Denn was passiert eigentlich mit dem eigenen Spielverhalten, wenn so ein kleiner Mitbewohner bei einem einzieht, man nur noch SEHR wenig Schlaf bekommt und nicht ohne weiteres tagsüber 18er-Spiele spielen kann? Und wie geht man damit um, wenn die eigene Brut so langsam aber sicher Besitz über die Konsolen ergreifen möchte und einen eines Tages tatsächlich in Mario Kart besiegt? Wir unterhalten uns im Brunch und tauschen Erfahrungen zu diesem Thema aus mit Budi von Rocketbeans/GameOne und Jagoda von Superlevel.

Ich freue mich auf die Diskussion in den Comments von hörenden Eltern. Wie geht ihr damit um, hat sich euer Spielverhalten angepasst, geändert? Oder, falls ihr Teenager seid: Wie gehen eure Eltern mit eurem Spieltrieb um? Kapieren die, was ihr da macht oder spielen die gar mit euch?

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So wird Insert Moin dank eurer Hilfe noch besser. Danke! <3

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Ist das noch Next-Gen? Im Grunde eigentlich nicht, denn die neuen Konsolen der mittlerweile 8. Generation stehen seit gut einem Jahr im Handel. Die Xbox One in Deutschland seit dem 22., die PlayStation 4 seit dem 29. November 2013. Trotzdem ist der Begriff „Next-Gen“ aus den Köpfen und dem Sprachgebrauch nicht verschwunden.

Aus diesem aktuellen Anlass haben sich Manu, Micha und Daniel zum Brunchen eingefunden, um ein Fazit nach dem ersten Next-Gen-Jahr zu ziehen und über ihre persönlichen Erfahrungen mit den Geräten zu sprechen. Wie schlagen sich PS4 und Xbox One im Praxistest und wie im Markt? Welche signifikanten Änderungen hat die neue Hardware der Gamesbranche gebracht und wie haben und werden sich die Spiele entwickeln?

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Embargos bis 12 Stunden nach dem Release, 50-GB-Day-One-Patches, die komplette Spielinhalte nachliefern, nicht funktionierende Server zum Start, Bugs und Glitches… Gehört das 2014 zum Alltag eines Early Adopters? Nutzen die Publisher ihre treuesten Fans aus, die ihre Spiele noch am selben Tag der Veröffentlichung spielen wollen? Wir diskutieren beim Brunch heute über die Themen der Woche. Vom vermeintlich verbuggten Start eines Assassin’s Creed Unity bis hin zur Frage ob wir uns in 10 Jahren noch an die nicht funktionierenden Server von Driveclub erinnern würden.

Auch in diesem Jahr lud Blizzard seine Fans, Esportler, Cosplayer, Presse und Jubelperser Mitarbeiter ein, um auf der BLIZZCON 2014 (in erster Linie) sich selbst zu feiern. Natürlich gab es aber auch Neuigkeiten aus dem Blizzard-Kosmos vorzustellen. Und auch wir bleiben unserem Ritual treu und laden selbstredend die zwei Blizzard-Spezial-Experten und Insert-Moin-Spaßfreunde Susanne und David von buffed.de ein, um über den Event zu sprechen. Was gibt es Neues von Diablo, WoW, Hearthstone, Starcraft und Heroes of the Storm? (Und Spoiler: Dem neuen Spiel Overwatch)

Überall, wo im Netz kommentiert werden kann, tummeln sie sich, die Trolle, Hater und Flamer. Auch Spieljournalisten sind davor nicht gefeit und müssen sich untern ihren Texten und Videos teilweise seitenweise Anfeindungen, Beleidigungen und Hass anhören, die eine echte Diskussion teilweise unmöglich machen. Simon (@dandeloo) von der PC Games, und Dom (@R3nDom) von Gamona.de haben sich dazu entschlossen, den Spieß einfach mal umzudrehen – allerdings auf zwei ganz unterschiedliche Art und Weisen.

Simon hat „LOL WUT! – Die Doku über Hater, Flamer, Trolle und Medienmacher“ gedreht. Hier sprechen Redakteure des Computec-Verlags darüber, wie sie mit den Kommentaren aus dem Netz umgehen und welche Erfahrungen sie gemacht haben.
In „Gamona liest Kommentare“ lesen Redakteure die schlimmsten Beleidigungen und Anfeindungen vor, die sie von der Community bekommen haben.

Im Podcast bei Daniel reden Simon und Dom über ihre Beweggründe und Intention für die Videos im Speziellen und die Kommentar-Kultur auf den Webseiten ihrer Arbeitgeber im Allgemeinen.

LOL Wut! – der Film von PC Games

httpvh://www.youtube.com/watch?v=QhrsJIQB0qI

Gamona liest Kommentare

httpvh://www.youtube.com/watch?v=RY_hbpR1xIU

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Neue Wertung für Alien: Isolation“ verkündete GameStar.de am 17. Oktober – gute 14 Tage, nachdem der Test zum Release von Alien: Isolation (bei Insert Moin jüngst in Folge 1130 besprochen) online gegangen war. In dem kurzen Leitartikel erklärt Online-Chefredakteur Markus Schwerdtel (@Kargbier):

„Nach vielen zusätzlichen Spielstunden und langen Diskussionen in der Redaktion ist klar: Ja, wir haben einen Fehler gemacht und Alien: Isolation zu niedrig bewertet – dafür bitten wir um Entschuldigung. Es gilt der jetzt aktualisierte Test mit der höheren Wertung.“

Folglich wurde die ursprüngliche Wertung von 73 Punkten auf 80 nach oben korrigiert. Kein Präzedenzfall, aber doch durchaus ein extrem außergewöhnlicher Vorgang in der Geschichte des deutschen Spielejournalismus. War Aktualität in diesem Fall wichtiger als Gründlichkeit beim Test und welchem dieser beiden Pole wird bei Spielmagazinen mehr Relevanz zugesprochen?

Um über dieses Tester-Dilemma zu sprechen, hat sich Daniel zum Brunch Markus Schwerdtel und Petra Fröhlich (@Odufroehliche), Chefredakteurin der PC Games, eingeladen. Letzteres Magazin hat übrigens mit 69 Punkten Alien: Isolation eine noch niedrigere Wertung geben und ist auch dabei geblieben.

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Gewalt in Spielen sind ein häufig und in vielen unterschiedlichen Facetten eingesetztes Stilmittel. Ob in vermeintlich harmloser Form als Sprung eines Klempners auf Schildkrötenpanzer, als verstörende Folterszene zum Selberspielen in GTA V bis hin zur berüchtigten Flughafen-Mission in Call of Duty. Auch die Debatte um interaktiv erlebbare Gewalt, Auswirkungen von extremer Darstellung von Tötungsszenen und der Frage nach Zensur wurde ausgiebig geführt und kulturwissenschaftlich besprochen. Eigentlich müsste man meinen, die Spielebranche kann ein bewusst auf Provokation ausgelegtes Spiel, dessen Trailer auch noch zeitlich extrem unpassend zwischen einem Amoklauf und einer Androhung eines Amoklaufs im Rahmen eines geplanten Vortrags von Anita Sarkeesian gelegt wurde, mit Reife und der nötigen Distanz sachlich betrachten und einordnen.

Dom vom Blog Kaffee und Fluchen sowie Rae von gamespilot.de haben dies getan und Artikel geschrieben, in denen sie sich mit diesem Thema auseinandergesetzt haben. Darüber möchten wir bei Le Brunch heute mit ihnen reden und hinterfragen, ob wirklich so ein eklatanter Unterschied zwischen dem Töten von Spielfiguren in Spielen besteht, wenn der Kontext sich auch nur minimal verändert und warum die Branche immer noch Angst um ihren „Ruf“ hat.

Weiterführende Artikel

Neben Dom und Rae haben auch André Peschke bei der GameStar und Leo von Giga gute Artikel zum Thema geschrieben:

Und im Cast angesprochen:
Daniels Artikel über das Columbine-RPG
Interview mit den Entwicklern bei Polygon

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Viele Marken der Videospielbranche sind längst ein Milliardenbusiness geworden, das sich weit über die eigentlichen Spiele hinaus bewegt. Romane, T-Shirts oder Sammelfiguren sind nur einige der Merchandise-Artikel, auf denen die Logos von bekannten Spiele-Reihen prangen.

Um über Sinn und Unsinn solcher Lizenzprodukte zu plaudern, hat sich Daniel zwei Experten zum Brunch eingeladen: André Horn von Musterbrand und Hilmar Hahn von Razer.
Musterbrand ist ein Modelabel, das auf Kollektionen zu Videospielen spezialisiert ist, die speziell thematisch an die jeweiligen Vorlagen angepasst werden. Razer stellt in erster Linie Computerzubehör für Gamer wie Mäuse, Tastaturen und Headsets her. Für ausgewählte Spiele bietet Razer auch gebrandete Produkte an.

Im Podcast sprechen André und Hilmar darüber, wie für Lizenzprodukte die Zusammenarbeit mit den Publishern ausschaut. Muss man die Lizenz bezahlen oder gilt das als Werbung für das jeweiligen Spiel? Sind die Spielehersteller am Gewinn des Merchandise beteiligt?

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Die Videospiel-Szene gilt gemeinhin leider nicht als besonders frauenfreundlicher Ort. Immer wieder kochen Fälle hoch – zuletzt der Fall Zoe Quinn -, in denen deutlich wird, dass es bei Teilen des Publikums immer noch tief verwurzelte Vorurteile gegen Frauen in der Gamesbranche gibt. Dementsprechend gering auch noch immer der Anteil weiblicher Beschäftigter bei Spielefirmen.

Um über mögliche Gründe dieser Schieflage zu reden und zu klären, ob die Branche vielleicht doch besser ist als ihr Ruf, hat sich Daniel zwei Damen eingeladen, die es wissen müssen: Claire Fautsch ist Senior Server Developer bei Goodgame und Simone Kesterton arbeitet als Lead Designerin Grafik bei Daedalic.

In der Folge sprechen Claire und Simone darüber, wie sie in der Gamesbranche gelandet sind und welche Erfahrungen sie dort gemacht haben – sei es mit Kollegen, Geschäftspartnern oder auf öffentlichen Veranstaltungen wie beispielsweise Messen.

(Sorry für die mässige Tonqualität in dieser Folge.)