Nintendo hat letzte Woche in einer gemeinsamen Pressekonferenz Ihre Partnerschaft mit dem Mobile-Game-Entwickler DeNA angekündigt. Die beiden möchten unter dem Nintendo-Gütesiegel den von den Aktionären schon länger eingeforderten Schritt in Angriff nehmen, Spiele für mobile Smartphones und Tablets zu entwickeln. Diese Ankündigung sorgte unter vielen Nintendo-Fans für Schrecken und ausgemalten Horrorszenarien von F2P-Modellen in Mario-Spielen, während der Aktienkurs den Anlegern feuchte Träume bescherte. Um über dieses Thema zu diskutieren habe ich mir zwei Branchenkenner und treue Nintendo-Begleiter ins virtuelle Studo eingeladen: One-Story-Wonder und Träger des schwarzen PR-Gürtels Fabian Döhla sowie den Heute-Journal-Redakteur und Google-Glass-Evangelist Andreas Garbe.

Richtiger, wichtiger Schritt für Nintendo oder der Anfang vom Ende?

Weiterführende Links:

F2P oder nicht?
http://arstechnica.com/gaming/2015/03/nintendos-mobile-games-wont-necessarily-be-free-to-play/

Nintendo will 100 Millionen User erreichen:
http://www.gamestar.de/news/vermischtes/3084017/nintendo.html

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Schon wieder Wochenende? Wir ersparen einigen von euch das Kochen und verlosen unter allen Kommentaren erneut zehn Bestell-Gutscheine im Wert von 10 EUR für eure Bestellung bei unserem Sponsor Pizza.de! Das Los entscheidet am Freitag, den 27.3.2015 0 Uhr. Die Gewinner erhalten den Code von uns schriftlich per Mail zugesandt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Auf der GDC, über die wir letzte Woche ausführlich sprachen, wurden neben dem Steam-Controller auch konkrete Pläne für die lange angekündigten Steam Machines veröffentlicht und eine Unterseite im Store eröffnet. Als ich diese Seite jedoch besuchte, war ich erstmal verwirrt. Etliche unterschiedliche Konfigurationen von unzähligen Dritt-Anbietern mit einer Preisspanne von 500 bis 5000 USD waren nicht das, was ich erwartet hatte. Hielt ich Steams Vorhaben bisher für einen Angriff auf den Konsolenmarkt, um PS4, Wii U und Xbox One den Platz unter dem Fernseher streitig zu machen, warf diese Store-Eröffnung ein komplett anderes Licht auf dieses Vorhaben. Zsolt Wilhelm, Spiele-Redateur bei der österreichischen Tageszeitung Der Standard sieht eher eine PC-Revolution als einen Angrif auf den Konsolenmarkt. Daher habe ich ihn eingeladen, um über den wahren Grund hinter den Steam Machines zu sprechen in der heutigen Folge von Le Brunch.

Wie seht ihr die Steam Machines? Und meint Ihr, Valves Pläne gehen auf?

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Da heute Wochenende ist, ersparen wir einigen von euch das Kochen und verlosen unter allen Kommentaren erneut zehn Bestell-Gutscheine im Wert von 10 EUR für eure Bestellung bei unserem Sponsor Pizza.de! Das Los entscheidet am Freitag, den 20.3.2015 0 Uhr. Die Gewinner erhalten den Code von uns schriftlich per Mail zugesandt. Der Rechtsweg und das Senden von Schlägertruppen wie bei Pizza Connection sind ausgeschlossen.

Die Game Developer Conference (GDC) findet jährlich im Frühjahr in San Francisco statt, heuer vom 4. bis 6. März. Sie ist die größte Konferenz für Spieleentwickler und damit von der Bedeutung her auch wichtiger als die GDC Europe im Sommer direkt vor der gamescom. Auch wenn sich die Veranstaltung in Kalifornien primär an Developer richtet, gibt es auch für den Endkunden stets interessante Neuigkeiten: Neue Hardware wird vorgestellt, neue Entwicklungen bei Grafik-Engines werden präsentiert oder strategische Entscheidungen bei Publishern und Plattformhaltern angekündigt. Kurz: Durch ihren frühen Termin im Jahr setzt die GDC auch die Themen auf die Agenda, die in den restlichen Monaten Schlagzeilen machen.

Daher haben sich Manu und Daniel für die heutige Folge Patricia Geiger vom Entwicklermagazin Making Games eingeladen, um über die wichtigsten Themen der diesjährigen GDC zu sprechen. Was ist Steam Link? Wird Half-Life 3 wirklich so gut aussehen wie im Ankündigungstrailer und hat sich das lange Warten gelohnt? Warum werden die ganzen vormals sehr teuren Grafikengines auf einmal kostenlos? Und was passiert bei VR-Brillen?
Fragen über Fragen, denen wir wie immer im Podcast mit gefährlichem Halbwissen begegnen.

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Da heute Sonntag ist, ersparen wir einigen von euch das Kochen und verlosen zehn Bestell-Gutscheine im Wert von 10 EUR für eure Bestellung bei unserem heutigen Sponsor Pizza.de! Schreibt uns einfach eine Mail, welche Pizza eure Lieblings-Frühstücks-Pizza ist und warum. Das Los entscheidet am Freitag, den 13.3.2015 0 Uhr. Die Gewinner erhalten den Code von uns schriftlich per Mail zugesandt. Der Rechtsweg und das Senden von Schlägertruppen wie bei Pizza Connection sind ausgeschlossen.

GOG.com startete diese Woche in Deutschland mit einem lokalisierten Angebot und Witcher III steht in den Startlöchern. Grund genug für einen Studiobesuch in Warschau bei CD Projekt, der Mutter beider Firmen. In der heutigen Folge Le Brunch unterhalten wir uns mit dem Gründer und CEO beider Unternehmen Marcin Iwiński über die Anfangsphase, die Bedeutung von Baldur’s Gate für die Firma, den polnischen Spielemarkt der späten 80er Jahre, den Luxus, der „Nice Guy“ sein zu können und über die Sinnfrage eines deutschen Storefronts in einem globalen Markt.

Viel Spaß mit dem Interview!

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Peter Molyneux ist – ganz ohne Übertreibung – eine Legende. Er hat einige Klassiker-Spiele zu verantworten wie Populous, Powermonger, Syndicate, Magic Carpet, Dungeon Keeper, Theme Park und Theme Hospital. Daher war, vor allem nach den eher etwas entäuschenderen Spielen Fable und Black & White, nur eine Frage der Zeit, bis der Erfinder der „Götter-Simulation“ wieder zu seinem ursprünglichen Genre zurückkehren wird. 2012 war es soweit und Molyneux startete mit seiner neuen Firma 22Can eine Kickstarter-Kampagne zu „Godus“, welches versprach, das alte Populous-Feeling wieder zurückzubringen. Dieses Versprechen ist nun fast 3 Jahre her und von der PC-Version gibt es kaum mehr als eine halbfertige Beta und eine F2P-verseuchte Mobile-Version.

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Fast in Vergessenheit geriet dabei, dass dem Gewinner des experimentellen Spiels „Curiosity“ ein „Life-changing“-Gewinn in Form einer Beteiligung der Einnahmen am Spiel zugesprochen wurde. Ein Bericht auf Eurogamer namens „The God who Peter Molyneux forgot“ handelt über Bryan Henderson, den Gewinner des Curiosity-Experiments und fasst dieses Drama sehr schön zusammen.

Dies wiederum führte zu einem sehr umstrittenen Interview von John Walker auf RPS, welches mit dem bemerkenswerten Satz begann: „Do you think that you’re a pathological liar?“. Harter Tobak.

Kann man mit einer Legende so umgehen? Ja, man MUSS es sogar, findet Michael Graf von der Gamestar in seinem Essay. Auch unser zweiter Gast, Christian Schiffer von der WASD schrieb für den BR über den Vorfall und seine Erinnerung an Molyneux: „Ach Peter, du alter Dampfplauderer“

Im heutigen Le Brunch reden wir ausführlich über „Die Akte Peter Molyneux“, Unterschiede der angelsächsischen Interview-Kultur, Till Schweiger und die Vorteile eines Grills.

Shownotes:

Artikel auf Superlevel von Marcus Dittmar

„50 Millionen Dollar fürs Marketing?! Die sollten das Geld mal lieber in die Entwicklung stecken!“, „Mal wieder ein Game, das von der Marketig-Abteilung kaputt gemacht wurde!“ oder „Wenn die Publisher einfach mal wieder gute Spiele entwicklen würden, anstatt die ganze Kohle in Marketing-Blödsinn zu blasen, hätten sie auch keine Probleme!“. Die Liste mit solchen und ähnlichen Kommentaren ließe sich mit Sicherheit beliebig fortsetzen. Viele Spielkäufer haben wenig Verständnis für die Marketing-Abteilungen von Publishern, insbesonders dann nicht, wenn wieder exorbitant hohe Ausgaben für diesen Bilanzposten durch die Presse geistern.

Bei allem Gemoser, so macht es denn Anschein, haben die meisten aber wenig Ahnung, was Marketing-Mitarbeiter eigentlich wirklich machen. Ist die Geschichte des Games-Marketings daher eine Geschichte voller Missverständnisse?

Um einen Einblick in das Thema zu geben, hat sich Daniel zwei fachkundige Gäste eingeladen: Eugen Knippel von Ubisoft Österreich und Jens Abel von Electronic Arts Deutschland. Beide sind ausgewiesene Marketing-Spezialexperten und sprechen im Cast über ihren Beruf und wie sie mit dem schlechten Ruf ihres Berufsbildes umgehen.

Manuel Uzelmaier (@Brettspiellabor), seine Freundin Ronja Heege und Maximilian Thiele (aka Bauldric – Erfinder von ‚Machtspiele‘, erschienen bei Eggertspiele) sind zu Gast bei Le Brunch – wir haben uns an einem Wochenende im Januar getroffen beim Erfinden von Brettspielen im ersten „Freiburger Boardgame-Jam„. Manu wagte den Selbstversuch und hat den drei ein paar Fragen zum Jam gestellt.

Foto von Stefan Graf

Unter dem Hashtag #SoSehenGamerAus rief die Game-Design-Professorin Linda Breitlauch auf Twitter und Facebook dazu auf, Bilder von sich zu posten. Ziel war es zu zeigen, dass Gamer eben bunte und offene Gemeinschaft sind.
Allerdings zog diese Aktion nicht nur Lob nach sich. Marcus Dittmar kritisiert in einem Artikel auf Superlevel.de: „Gamergate hat offenbart, dass Menschen, die sich selbst als Gamer bezeichnen, nicht vorwiegend optische, sondern vielmehr soziale Hässlichkeit an den Tag legen und somit die Akzeptanz des Mediums deutlich nachvollziehbarer gefährden, als es ein undeodorierter Warcraft-Cosplayer in einem hämischen RTL-Bericht je könnte.“

Um über die Idee hinter #SoSehenGamerAus und Sinn oder Unsinn der Aktion zu reden, hat sich Daniel als Gäste Linda und Marcus vor die Brunch-Mikrofone geladen.

Wenn man mit Leuten aus der Industrie auf Messen und Events spricht, könnte man fast die Schlußfolgerung ziehen, dass der Titelsong „Everything is awesome“ aus „The Lego Movie“ so etwas wie die Hymne der Branche ist. Indie-Entwickler sind die neuen Rockstars, große Publisher schwimmen nur so im Geld und auch sonst geht es allen immer super und jedes Spiel ist fantastic.

Dass es neben den großen Erfolgen natürlich auch Misserfolge, persönliche Rückschläge und schlichtweg vom Pech verfolgte Projekte gibt, ist eigentlich selbstverständlich – nur redet kaum jemand darüber.

Tahsin Avci von PopRocket hat so eine Geschichte zu erzählen und schrieb seine emotionale Achterbahnfahrt von der Gründung bis zum bitteren Ende in seinem Blog nieder. Der Artikel fand viel Resonanz und Zuspruch aufgrund der ehrlichen Einblicke hinter die Kulissen. Tahsin ist heute unser Gast bei Le Brunch, um diese Geschichte zu erzählen und ein paar Fragen zu den sehr bewegten letzten Jahren zu beantworten, die sein Projekt Copa Socca und sein Team erlebt haben.

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Shownotes

Die Brunch-Folge über Gaming Aid mit Tahsin und Ingo

Statt einer regulären Brunch-Folge mit einem Thema gibt es heute ausnahmsweise mal eine Podcast „In eigener Sache“. Für über zwei Jahre war Superlevel.de eine schöne Heimat für unseren kleinen Podcast: Mit Folge 639 vom 3. Dezember 2012 waren wir erstmals unter neuem Namen dort zu hören. Seit einigen Tagen aber haben wir mit InsertMoin.de eine eigene Heimat.

In dieser kleinen Brunch-Folge reden Manu, Micha und Daniel daher über die Gründe für den Umzug, erklären ob und was sich ändert und warum der Start der neuen Webseite mit einigen Startproblemen verbunden war.

Unsere neue Facebook-Seite findet ihr unter Facebook.com/InsertMoin, auf Twitter könnt ihr uns unter @InsertMoin folgen.

Wir danken Superlevel.de und dem Team dahinter herzlich für die tolle und freundschaftliche Zusammenarbeit in den letzten Jahren. Wir wünschen ihnen alles Gute für die Zukunft und viel Erfolg bei der Aufgabe, das beste deutsche Spieleblog noch besser zu machen.