Peter Molyneux ist – ganz ohne Übertreibung – eine Legende. Er hat einige Klassiker-Spiele zu verantworten wie Populous, Powermonger, Syndicate, Magic Carpet, Dungeon Keeper, Theme Park und Theme Hospital. Daher war, vor allem nach den eher etwas entäuschenderen Spielen Fable und Black & White, nur eine Frage der Zeit, bis der Erfinder der „Götter-Simulation“ wieder zu seinem ursprünglichen Genre zurückkehren wird. 2012 war es soweit und Molyneux startete mit seiner neuen Firma 22Can eine Kickstarter-Kampagne zu „Godus“, welches versprach, das alte Populous-Feeling wieder zurückzubringen. Dieses Versprechen ist nun fast 3 Jahre her und von der PC-Version gibt es kaum mehr als eine halbfertige Beta und eine F2P-verseuchte Mobile-Version.

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Fast in Vergessenheit geriet dabei, dass dem Gewinner des experimentellen Spiels „Curiosity“ ein „Life-changing“-Gewinn in Form einer Beteiligung der Einnahmen am Spiel zugesprochen wurde. Ein Bericht auf Eurogamer namens „The God who Peter Molyneux forgot“ handelt über Bryan Henderson, den Gewinner des Curiosity-Experiments und fasst dieses Drama sehr schön zusammen.

Dies wiederum führte zu einem sehr umstrittenen Interview von John Walker auf RPS, welches mit dem bemerkenswerten Satz begann: „Do you think that you’re a pathological liar?“. Harter Tobak.

Kann man mit einer Legende so umgehen? Ja, man MUSS es sogar, findet Michael Graf von der Gamestar in seinem Essay. Auch unser zweiter Gast, Christian Schiffer von der WASD schrieb für den BR über den Vorfall und seine Erinnerung an Molyneux: „Ach Peter, du alter Dampfplauderer“

Im heutigen Le Brunch reden wir ausführlich über „Die Akte Peter Molyneux“, Unterschiede der angelsächsischen Interview-Kultur, Till Schweiger und die Vorteile eines Grills.

Shownotes:

Artikel auf Superlevel von Marcus Dittmar

„50 Millionen Dollar fürs Marketing?! Die sollten das Geld mal lieber in die Entwicklung stecken!“, „Mal wieder ein Game, das von der Marketig-Abteilung kaputt gemacht wurde!“ oder „Wenn die Publisher einfach mal wieder gute Spiele entwicklen würden, anstatt die ganze Kohle in Marketing-Blödsinn zu blasen, hätten sie auch keine Probleme!“. Die Liste mit solchen und ähnlichen Kommentaren ließe sich mit Sicherheit beliebig fortsetzen. Viele Spielkäufer haben wenig Verständnis für die Marketing-Abteilungen von Publishern, insbesonders dann nicht, wenn wieder exorbitant hohe Ausgaben für diesen Bilanzposten durch die Presse geistern.

Bei allem Gemoser, so macht es denn Anschein, haben die meisten aber wenig Ahnung, was Marketing-Mitarbeiter eigentlich wirklich machen. Ist die Geschichte des Games-Marketings daher eine Geschichte voller Missverständnisse?

Um einen Einblick in das Thema zu geben, hat sich Daniel zwei fachkundige Gäste eingeladen: Eugen Knippel von Ubisoft Österreich und Jens Abel von Electronic Arts Deutschland. Beide sind ausgewiesene Marketing-Spezialexperten und sprechen im Cast über ihren Beruf und wie sie mit dem schlechten Ruf ihres Berufsbildes umgehen.

Manuel Uzelmaier (@Brettspiellabor), seine Freundin Ronja Heege und Maximilian Thiele (aka Bauldric – Erfinder von ‚Machtspiele‘, erschienen bei Eggertspiele) sind zu Gast bei Le Brunch – wir haben uns an einem Wochenende im Januar getroffen beim Erfinden von Brettspielen im ersten „Freiburger Boardgame-Jam„. Manu wagte den Selbstversuch und hat den drei ein paar Fragen zum Jam gestellt.

Foto von Stefan Graf

Unter dem Hashtag #SoSehenGamerAus rief die Game-Design-Professorin Linda Breitlauch auf Twitter und Facebook dazu auf, Bilder von sich zu posten. Ziel war es zu zeigen, dass Gamer eben bunte und offene Gemeinschaft sind.
Allerdings zog diese Aktion nicht nur Lob nach sich. Marcus Dittmar kritisiert in einem Artikel auf Superlevel.de: „Gamergate hat offenbart, dass Menschen, die sich selbst als Gamer bezeichnen, nicht vorwiegend optische, sondern vielmehr soziale Hässlichkeit an den Tag legen und somit die Akzeptanz des Mediums deutlich nachvollziehbarer gefährden, als es ein undeodorierter Warcraft-Cosplayer in einem hämischen RTL-Bericht je könnte.“

Um über die Idee hinter #SoSehenGamerAus und Sinn oder Unsinn der Aktion zu reden, hat sich Daniel als Gäste Linda und Marcus vor die Brunch-Mikrofone geladen.

Wenn man mit Leuten aus der Industrie auf Messen und Events spricht, könnte man fast die Schlußfolgerung ziehen, dass der Titelsong „Everything is awesome“ aus „The Lego Movie“ so etwas wie die Hymne der Branche ist. Indie-Entwickler sind die neuen Rockstars, große Publisher schwimmen nur so im Geld und auch sonst geht es allen immer super und jedes Spiel ist fantastic.

Dass es neben den großen Erfolgen natürlich auch Misserfolge, persönliche Rückschläge und schlichtweg vom Pech verfolgte Projekte gibt, ist eigentlich selbstverständlich – nur redet kaum jemand darüber.

Tahsin Avci von PopRocket hat so eine Geschichte zu erzählen und schrieb seine emotionale Achterbahnfahrt von der Gründung bis zum bitteren Ende in seinem Blog nieder. Der Artikel fand viel Resonanz und Zuspruch aufgrund der ehrlichen Einblicke hinter die Kulissen. Tahsin ist heute unser Gast bei Le Brunch, um diese Geschichte zu erzählen und ein paar Fragen zu den sehr bewegten letzten Jahren zu beantworten, die sein Projekt Copa Socca und sein Team erlebt haben.

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Shownotes

Die Brunch-Folge über Gaming Aid mit Tahsin und Ingo

Statt einer regulären Brunch-Folge mit einem Thema gibt es heute ausnahmsweise mal eine Podcast „In eigener Sache“. Für über zwei Jahre war Superlevel.de eine schöne Heimat für unseren kleinen Podcast: Mit Folge 639 vom 3. Dezember 2012 waren wir erstmals unter neuem Namen dort zu hören. Seit einigen Tagen aber haben wir mit InsertMoin.de eine eigene Heimat.

In dieser kleinen Brunch-Folge reden Manu, Micha und Daniel daher über die Gründe für den Umzug, erklären ob und was sich ändert und warum der Start der neuen Webseite mit einigen Startproblemen verbunden war.

Unsere neue Facebook-Seite findet ihr unter Facebook.com/InsertMoin, auf Twitter könnt ihr uns unter @InsertMoin folgen.

Wir danken Superlevel.de und dem Team dahinter herzlich für die tolle und freundschaftliche Zusammenarbeit in den letzten Jahren. Wir wünschen ihnen alles Gute für die Zukunft und viel Erfolg bei der Aufgabe, das beste deutsche Spieleblog noch besser zu machen.

imkaffee

Wer sich für Videospiele interessiert, der wird früher oder später auch auf sie stoßen: die Cosplayer. Ob auf Messen wie beispielsweise der gamescom oder durch Fotos im Netz: Menschen, die sich gerne wie Games-Charaktere verkleiden und posieren, sind im Umfeld von Games häufiger zu sehen.

Doch was ist überhaupt im Detail Cosplay und ist es nur auf Figuren aus Videospielen begrenzt? Um sich über das Phänomen und die Szene, die darum entstanden ist, zu unterhalten, hat sich Daniel zum Brunch Miri (@Lassmirinda) und Yuki eingeladen. Sie sprechen unter anderem darüber, wie sie zu ihrem Hobby gekommen sind und was Cosplaying für sie persönlich ausmacht. Außerdem geht’s im Podcast um übersexualisiertes Cosplay und allzu aufdringliche männliche Fans.

Wer sich die bisherigen Kostüme der beiden anschauen möchte: Yuki findet ihr unter ihrer Facebook-Page „Sparkling Bird Cosplay“ und auf Instagram.com/Sparkling_Bird. Miri teilt ihre Fotos unter Instagram.com/MiriMMORPG.

Wer mehr über Cosplay erfahren möchte, dem sei auch Michas Video-Interview mit den Cosplayerinnen Svetlana Quindt und Wilma Lehmann hier Kollisionsabfrage.net empfohlen.

httpvh://www.youtube.com/watch?v=mo3TNE4qyr4

imkaffee

Am vergangenen Freitag wurden in Las Vegas die The Game Awards 2014 verliehen. Die Veranstaltung, die nach europäischer Zeit in der Nacht auf den Samstag stattfand, sollte diesmal unter neuer Schirmherrschaft die Scharte auswetzen, die die peinlichen VGX im Vorjahr hinterlassen haben.

Ob das gelungen ist und wenn ja, warum, darüber plaudern Manu und Daniel im heutigen Sonntagsbrunch. Außerdem werden auf der Preisverleihung ja traditionell etliche neue Spiele und Neuerungen angekündigt. Über Highlights aus diesem Segment sprechen Manu und Daniel auch im Cast.

The Game Awards 2014 – Full Show

httpvh://www.youtube.com/watch?v=KlLvCLP2h84

Kinder, Kinder. Erst sind sie zu Gast im Podcast und jetzt auch noch Thema im heutigen Brunch. Denn was passiert eigentlich mit dem eigenen Spielverhalten, wenn so ein kleiner Mitbewohner bei einem einzieht, man nur noch SEHR wenig Schlaf bekommt und nicht ohne weiteres tagsüber 18er-Spiele spielen kann? Und wie geht man damit um, wenn die eigene Brut so langsam aber sicher Besitz über die Konsolen ergreifen möchte und einen eines Tages tatsächlich in Mario Kart besiegt? Wir unterhalten uns im Brunch und tauschen Erfahrungen zu diesem Thema aus mit Budi von Rocketbeans/GameOne und Jagoda von Superlevel.

Ich freue mich auf die Diskussion in den Comments von hörenden Eltern. Wie geht ihr damit um, hat sich euer Spielverhalten angepasst, geändert? Oder, falls ihr Teenager seid: Wie gehen eure Eltern mit eurem Spieltrieb um? Kapieren die, was ihr da macht oder spielen die gar mit euch?

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imkaffee

Ist das noch Next-Gen? Im Grunde eigentlich nicht, denn die neuen Konsolen der mittlerweile 8. Generation stehen seit gut einem Jahr im Handel. Die Xbox One in Deutschland seit dem 22., die PlayStation 4 seit dem 29. November 2013. Trotzdem ist der Begriff „Next-Gen“ aus den Köpfen und dem Sprachgebrauch nicht verschwunden.

Aus diesem aktuellen Anlass haben sich Manu, Micha und Daniel zum Brunchen eingefunden, um ein Fazit nach dem ersten Next-Gen-Jahr zu ziehen und über ihre persönlichen Erfahrungen mit den Geräten zu sprechen. Wie schlagen sich PS4 und Xbox One im Praxistest und wie im Markt? Welche signifikanten Änderungen hat die neue Hardware der Gamesbranche gebracht und wie haben und werden sich die Spiele entwickeln?

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