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Neue Wertung für Alien: Isolation“ verkündete GameStar.de am 17. Oktober – gute 14 Tage, nachdem der Test zum Release von Alien: Isolation (bei Insert Moin jüngst in Folge 1130 besprochen) online gegangen war. In dem kurzen Leitartikel erklärt Online-Chefredakteur Markus Schwerdtel (@Kargbier):

„Nach vielen zusätzlichen Spielstunden und langen Diskussionen in der Redaktion ist klar: Ja, wir haben einen Fehler gemacht und Alien: Isolation zu niedrig bewertet – dafür bitten wir um Entschuldigung. Es gilt der jetzt aktualisierte Test mit der höheren Wertung.“

Folglich wurde die ursprüngliche Wertung von 73 Punkten auf 80 nach oben korrigiert. Kein Präzedenzfall, aber doch durchaus ein extrem außergewöhnlicher Vorgang in der Geschichte des deutschen Spielejournalismus. War Aktualität in diesem Fall wichtiger als Gründlichkeit beim Test und welchem dieser beiden Pole wird bei Spielmagazinen mehr Relevanz zugesprochen?

Um über dieses Tester-Dilemma zu sprechen, hat sich Daniel zum Brunch Markus Schwerdtel und Petra Fröhlich (@Odufroehliche), Chefredakteurin der PC Games, eingeladen. Letzteres Magazin hat übrigens mit 69 Punkten Alien: Isolation eine noch niedrigere Wertung geben und ist auch dabei geblieben.

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Gewalt in Spielen sind ein häufig und in vielen unterschiedlichen Facetten eingesetztes Stilmittel. Ob in vermeintlich harmloser Form als Sprung eines Klempners auf Schildkrötenpanzer, als verstörende Folterszene zum Selberspielen in GTA V bis hin zur berüchtigten Flughafen-Mission in Call of Duty. Auch die Debatte um interaktiv erlebbare Gewalt, Auswirkungen von extremer Darstellung von Tötungsszenen und der Frage nach Zensur wurde ausgiebig geführt und kulturwissenschaftlich besprochen. Eigentlich müsste man meinen, die Spielebranche kann ein bewusst auf Provokation ausgelegtes Spiel, dessen Trailer auch noch zeitlich extrem unpassend zwischen einem Amoklauf und einer Androhung eines Amoklaufs im Rahmen eines geplanten Vortrags von Anita Sarkeesian gelegt wurde, mit Reife und der nötigen Distanz sachlich betrachten und einordnen.

Dom vom Blog Kaffee und Fluchen sowie Rae von gamespilot.de haben dies getan und Artikel geschrieben, in denen sie sich mit diesem Thema auseinandergesetzt haben. Darüber möchten wir bei Le Brunch heute mit ihnen reden und hinterfragen, ob wirklich so ein eklatanter Unterschied zwischen dem Töten von Spielfiguren in Spielen besteht, wenn der Kontext sich auch nur minimal verändert und warum die Branche immer noch Angst um ihren „Ruf“ hat.

Weiterführende Artikel

Neben Dom und Rae haben auch André Peschke bei der GameStar und Leo von Giga gute Artikel zum Thema geschrieben:

Und im Cast angesprochen:
Daniels Artikel über das Columbine-RPG
Interview mit den Entwicklern bei Polygon

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Viele Marken der Videospielbranche sind längst ein Milliardenbusiness geworden, das sich weit über die eigentlichen Spiele hinaus bewegt. Romane, T-Shirts oder Sammelfiguren sind nur einige der Merchandise-Artikel, auf denen die Logos von bekannten Spiele-Reihen prangen.

Um über Sinn und Unsinn solcher Lizenzprodukte zu plaudern, hat sich Daniel zwei Experten zum Brunch eingeladen: André Horn von Musterbrand und Hilmar Hahn von Razer.
Musterbrand ist ein Modelabel, das auf Kollektionen zu Videospielen spezialisiert ist, die speziell thematisch an die jeweiligen Vorlagen angepasst werden. Razer stellt in erster Linie Computerzubehör für Gamer wie Mäuse, Tastaturen und Headsets her. Für ausgewählte Spiele bietet Razer auch gebrandete Produkte an.

Im Podcast sprechen André und Hilmar darüber, wie für Lizenzprodukte die Zusammenarbeit mit den Publishern ausschaut. Muss man die Lizenz bezahlen oder gilt das als Werbung für das jeweiligen Spiel? Sind die Spielehersteller am Gewinn des Merchandise beteiligt?

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Die Videospiel-Szene gilt gemeinhin leider nicht als besonders frauenfreundlicher Ort. Immer wieder kochen Fälle hoch – zuletzt der Fall Zoe Quinn -, in denen deutlich wird, dass es bei Teilen des Publikums immer noch tief verwurzelte Vorurteile gegen Frauen in der Gamesbranche gibt. Dementsprechend gering auch noch immer der Anteil weiblicher Beschäftigter bei Spielefirmen.

Um über mögliche Gründe dieser Schieflage zu reden und zu klären, ob die Branche vielleicht doch besser ist als ihr Ruf, hat sich Daniel zwei Damen eingeladen, die es wissen müssen: Claire Fautsch ist Senior Server Developer bei Goodgame und Simone Kesterton arbeitet als Lead Designerin Grafik bei Daedalic.

In der Folge sprechen Claire und Simone darüber, wie sie in der Gamesbranche gelandet sind und welche Erfahrungen sie dort gemacht haben – sei es mit Kollegen, Geschäftspartnern oder auf öffentlichen Veranstaltungen wie beispielsweise Messen.

(Sorry für die mässige Tonqualität in dieser Folge.)

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Le Brunch heute als zweigeteilte Interview-Folge zum Thema „Charity-Organisationen im Gaming-Umfeld“.

Zum einen habe ich Ingo Horn und Tahsin Avci zu Gast. Die beiden stellen Ihr gemeinsames Projekt Gaming Aid vor. Gaming Aid ist ein gemeinnütziger Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat Menschen aus der Spielebranche zu helfen, die in persönliche oder familiäre Notlagen geraten sind. Welche Vision dahinter steckt, konkrete Beispiele der Hilfe und welchen bürokratischen Hürden Ingo und Tahsin dabei begegneten, erfahrt ihr im ersten Teil des Podcasts.

In Teil 2 berichtet uns dann noch Kai Roos davon, wie er als Mitglied des
Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche Bonn e.V. als erster deutscher Partner Teil der renommierten Child’s Play Charity geworden ist. Natürlich freuen sich beide auch über tatkräftige Unterstützung abseits der finanziellen. Wer also dem Aufruf von Ingo folgen mag, es werden noch Mithelfer im Verein gesucht. Meldet euch direkt bei Ingo, z.B. über Facebook oder Mail.

Shownotes

Spenden für die hier beiden vorgestellten Charity-Vereinigungen könnt ihr natürlich unter www.gaming-aid.de, indirekt über childsplaycharity.org oder direkt über die Amazon Whishlist des Förderkreises.

Sega_Dreamcast_logo_on_case

Die Dreamcast war 1998/99 Segas letzter Versuch als Hardwarehersteller wirklich Fuß zu fassen. Die Konsole mit dem blauen, eigentlich orangene Swirl-Logo wurde letzte Woche 15 Jahre alt (wenn man den US-Start am 9. September 1999 nimmt). Grund genug, ein Brunch über die wohl am meisten unterschätzte Spielekonsole aller Zeiten zu machen. Unser spätes Frühstück wird bereichert durch – wie könnte es anders sein – Fabian Döhla aka „Mr.Sega“, der den Launch und den Untergang der Konsole sowohl als Spiele-Redakteur als auch als später Sega-Mitarbeiter miterlebt und verfolgt hat.

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12_01_14_insert2014 Wenn euch der Podcast gefällt und vielleicht sogar mehrmals die Woche durch eure Kopfhörer rauscht, würden wir uns sehr freuen, wenn ihr einen Blick auf unsere Patreon-Kampagne werfen könntet.

Wir haben dort eine monatliche Crowdfunding-Kampagne gestartet, bei der Ihr eigenständig bestimmen könnt, was euch der Podcast pro Monat wert ist.

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Was sind eigentlich diese ominösen Gamestudies? Spielende Studenten? Oder eine ernstzunehmende, kulturelle Auseinandersetzung mit Spielen? Um dieser Frage nachzugehen haben wir uns Lisa Bull und Rudolf Inderst eingeladen.

Wikipedia sagt übrigens:

Game studies or gaming theory is a discipline that deals with the critical study of games. More specifically, it focuses on game design, players, and their role in society and culture. Game studies is an inter-disciplinary field with researchers and academics from a multitude of other areas such as computer science, psychology, sociology, anthropology, philosophy, arts and literature, media studies, communication, theology, and more.

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Ein Verlust von über 220 Millionen Dollar im zum 31. März 2014 beendeten Fiskaljahr 2013. Seit der Markteinführung im November 2012 nur 6,68 Millionen Wii U ausgeliefert (Stand Ende Juni). Electronic Arts hat den Support der Konsole gänzlich eingestellt, Ubisoft lässt drei bis vier fertige Wii-U-Spiele laut Unternehmenschef Yves Guillemot lieber vorerst in der Schublade verstauben, als eine Veröffentlichung anzustreben. Nintendo, einer der der ältesten Konsolenhersteller, der sich bis heute gehalten hat, steckt aktuell in einer handfesten Krise.

Thomas (@twittulski) von der GamePro gesellt sich für einen gemütlichen Brunch-Talk zu Manu und Daniel. Steckt „Big N“ ein einer lebensbedrohlichen Krise, oder sind es allenfalls rauere Zeiten, wie sie die Japaner in ihrer Unternehmenshistorie bereits mehrfach durchschifft haben? Sind die aktuellen Probleme hausgemacht und wie kann man sie lösen? Darüber diskutieren Thomas, Manu und Daniel in der Podcast-Folge:

lebrunch-esports

Im Rahmen des Evolve meet Legends„-Event von 2K wurden am 01. und 02. August im Eishockey-Stadtion des EHC Red Bull München ehemalige „Legenden“ der frühen Counter-Strike-eSports-Szene zu einem geschlossenen Event eingeladen, um die Alpha-Version von Evolve ausgiebig zu spielen und dem Publisher Feedback zu geben, ob und wie sich das Spiel für den eSports-Bereich eignet. So trafen sich neben alten mTw-Legenden hazz, Speiky, Wirsing und Co. auch gob b, Bodo, Chrizzo und viele mehr. Diese Ansammlung von eSport-Pros nutzten Micha und Manu, um (neben ein paar Runden mit dem Kraken zu drehen) einen kleinen Brunch zum Thema „E-Sports“ zu führen.

Was unterscheidet den E-Sport von heute zu den anfänglichen Tagen der Szene? Kann man auch in Deutschland als Profi davon leben und wo entwickelt sich die Szene hin? Welche Gäste wären für dieses Thema besser geeignet als einen ehemaligen (Oliver ‚hossa‚ Keller) sowie den amtierenden Deutschen Meister (Patrick ‚kraeuterhumpen‚ Jakobi) im Counterstrike?

Das Interview findet ihr wie üblich als Audio im Podcast – und heute dank Michas exquisiter Film- und Schnitt-Nachtschicht (Danke!) auch als Video, direkt aus der Eishalle:

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Le Brunch diesmal ganz brandaktuell: Heute ist der letzte Tag der gamescom in Köln. Und während sich die Messehallen daher noch mal bis zum Bersten füllen werden, sind die meisten Vertreter aus Presse und Branche schon wieder abgereist. Grund genug, mal bei einer heißen Tasse Kaffee ein Fazit über die gamescom 2014 zu ziehen.

Dafür hat sich Daniel als Gäste Kristin (@kristinthefox), Konni (@Konni) und Tim (@derTimster) eingeladen. Was lief in Köln heuer besser, was schlechter als im letzten Jahr? Wo muss für 2015 von den Organisatoren und der Industrie noch nachgebessert werden? Welche Highlights nehmen alle vier von der Messe mit?

GEGENDARSTELLUNG

Unser Mandant, Herr Konstantin Winkler, besitzt über 300 Spiele in seiner Steam-Bilbliothek. Seine Bezeichnung als „Outsider“ in Ihrem Podcast vom 17. August 2014 ist daher falsch, herabwürdigend und für den Hörer zutiefst irreführend.
Mit freundlichen Grüßen, Anwaltskanzlei Spaß, Gag und Partner

Die Redaktion von Insert Moin stellt hierzu fest: Herr Winkler und seine Anwälte haben recht.

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