Zusammen mit Lutz von Spielkult.de besprechen wir heute das Brettspiel „Dynasties – Heirate & Herrsche“ aus dem „Hans im Glück“-Verlag, dessen Spielidee laut Autor Matthias Cramer auf dem „Kuchenteilen-Prinzip“, bzw. der bekannten „Bruderregel“ basiert: Einer teilt, der andere darf dafür zuerst aussuchen. Ob dieses Konzept das Strategie- und Kennerspiel trägt und was das alles mit Heiraten zu tun hat, erfahrt ihr im Podcast.

Gewinnspiel

Schreibt uns in die Kommentare. Wir verlosen einmal eine Version von Dynasties unter allen Teilnehmenden Kommentaren. Das Los entscheidet, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahmeschluss ist der 23. August 2016.

Bycatch ist ein simples, aber packendes Kartenspiel von Subalekha Udayasankar, Alper Çugun, und Kars Alfrink. Das Thema ungewöhnlich: Es handelt über den Drohnenkrieg und die damit verbundenen zivilen Opfer. Dabei schafft es das Künstlerkollektiv jedoch mit bewundernswerter Leichtigkeit ohne einen moralischen Zeigefinger auszukommen. Das (nonprofit) Spiel schafft es durch eine sehr subtile Metaebene Fragen aufzuwerfen, die zur Diskussion führen können, aber nicht müssen.

Kaufen kann man das Spiel für 12 US-Dollar direkt bei den Machern auf der Webseite.

Unser Gast Daniel Ziegener hat außerdem noch ein paar kluge Worte im deutschen Wired dazu geschrieben.

Roll for the Galaxy ist ein Optimierungsbrettspiel mit SciFi-Thematik und eine Würfeladaption des großen Bruders „Race for the Galaxy“. Die neue Version, die bei uns in Deutschland bei Pegasus erscheint, versetzt die Spieler in die Rolle von Forschern und Entdeckern im Weltraum. Mit Hilfe von Arbeitern in Form von Würfeln mit unterschiedlichen Symbolen suchen wir uns Runde für Runde Phasen aus, die uns neue Planeten und Forschungen entdecken lassen oder produzieren Waren für Geld oder Siegpunkte.

Ein tolles Spiel mit schönem Material, dass sich schnell zu einem der aktuellen Lieblingsspiele in unserer Runde entwickelt hat. Nach jeder Partie kam sofort das Gefühl auf, erneut Spielen zu wollen. Schließlich hat man schon eine Idee, was man beim nächsten Mal besser machen könnte…

Splendor, einer der drei nominierten Spiele zum Spiel des Jahres 2014, ist neuerdings auch als App für iOS- und Android-Geräte verfügbar. Wir nutzen die Gelegenheit, das Spiel der Space Cowboys mit den wunderbaren Pokerchips ausführlich vorzustellen und die Vor- und Nachteile der physischen zur virtuellen Variante miteinander zu vergleichen.

Dabei unterstützt mich, wie so oft, der famose und bärtige Brettspiel-Guido von TricTrac.

App für iOS: https://itunes.apple.com/de/app/splendor/id971215921?mt=8
App für Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.daysofwonder.Splendor.gp
Spiel auf Amazon (Affiliate-Link): http://amzn.to/1TSvKCu

Codenames ist ein simples, aber faszinierendes Kommunikations-Spiel und, wenn man sich in Spielerkreisen umhört, einer der heißesten Anwärter auf den den diesjährigen Jury-Award „Spiel des Jahres„. Zusammen mit Lutz Stratmann von Spielkult.de besprechen wir, ob das Spiel von Vlaada Chvátil (CGE /Heidelberger Spieleverlag) die frühen Lobeshymnen verdient hat.

PS: Wenn ihr den Podcast unterstützen wollt, könnt ihr bei Interesse das Spiel über unseren Affiliate-Link bei Amazon bestellen.

Als Agenten der T.I.M.E. Agency werden die Spieler im Brettspiel T.I.M.E Stories auf Zeitreise geschickt, um Informationen zu sammeln und Risse in der Zeitlinie zu schließen. Gelingt das nicht auf Anhieb, werden sie erneut in die Zeitlinie zurückversetzt, um das Problem mit dem dort erworbenen Wissen erneut anzugehen – so oft, bis sie den Auftrag erfüllt haben.

Zusammen mit Guido von TricTrac und Matthias von den Bretterwisser bespricht Manu dieses faszinierende, storygetriebene Koop-Spiel vom Ubisoft-Mitarbeiter Manuel Rozoy.

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Trailer zum Spiel:

The Game ist ein Kartenspiel, das jüngst auch als App umgesetzt wurde. Ein Thema also wie gemalt für Insert Moin. Manu kennt natürlich die Brettspielvorlage, da die sogar als Spiel des Jahres 2015 nominiert war. Er und Daniel haben sich außerdem die App angeschaut. The Game ist in simples Kartenablegespiel, bei dem es darum geht, seine Karten von 2 bis 99 auf vier Stapel abzuwerfen.

Was als Brettspiel mit Mitspielern ein kurzweiliger Spaß ist, verkommt in der App wegen des Singeplayer-Ansatzes zur öden Kartensortiererei ohne echten taktischen Anspruch. Warum zwischen Kartenspiel und App eine so große Diskrepanz herrscht, klären Manu und Daniel im Cast.

Imhotep aus dem Kosmos-Verlag ist das neue Spiel von Cacao-Erfinder Phil Walker-Harding. Als altägyptische Baumeister in der Tradition des Großmeisters Imhotep versuchen wir als Steinlieferanten die besten Bauplätze mit unserem Material zu beliefern. Dabei gilt es, das richtige Timing zu finden, denn die Schiffe, die das Material zur Baustelle fahren, gehören uns nicht exklusiv. Jeder darf losfahren, wenn die Minimallast erreicht ist – was natürlich dazu führen kann, dass unser Material an der „falschen“ Baustelle landet. Ob unser Mitspieler das mit Absicht getan hat? Ein amüsantes, schnell zu lernendes Familienspiel, aber mit dem perfekten Sweetspot zwischen Zugänglichkeit und taktischer Tiefe.

Podcastbesprechung mit Hausfreund Guido von TricTrac.

Mombasa ist mit 915.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Kenias und die wichtigste Hafenstadt Ostafrikas. Das Brettspiel mit dem gleichen Namen aus dem Pegasus Verlag von Alexander Pfister versetzt die Spieler in die Zeiten der großen Handelskompanien, um auf dem afrikanischen Kontinent Ruhm und Reichtum zu finden. Mit Waren wie Kaffee, Bananen und Baumwolle erwerben sie allmählich Anteile an den Kompanien.

Zusammen mit Oliver ‚Spielevater‚ Sack ergründen wir, ob der Expertenspiel-Messehit aus Essen die erwartete Spieltiefe mit sich bringt und trotz der sehr komplexen Mechaniken ein gutes Spielgefühl mit sich bringt. Auch nicht unerwähnt bleibt die Debatte um das Thema des Spiels und die Frage, ob Spiele Themengebiete wie Sklavenhandel und Kolonialismus einfach so ausblenden dürfen oder sich stärker auch mit den negativen Ereignissen dieser Zeit auseinandersetzen müssten.

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World of Yo-Ho“ ist ein Hybridspiel und vermischt klassisches Brettspiel mit Smartphones in einer familiengerechten Piraten-Fantasie-Welt. Die Kickstarter-Kampagne des französischen Studios volumique versprach „eine neue Art des Spielens“. Zusammen mit Daniel Wüllner von der SZ haben wir das Spiel, das bei uns bei Amigo erscheint bereits ausführlich ausprobiert und schildern unsere Erfahrungen. Das Spiel besteht aus einem Spielbrett und einer kostenlosen Applikation (kostenlos für iOS und Androïd), die man sich auf das Telefon lädt. Die Handys werden damit zum Spielstein, der über das Brett bewegt wird und wie eine Glasscheibe fungiert, mit der man auf das Brettspiel durchschaut. Zusätzliche Animationen auf dem Display beleben das Brettspiel und für geheime Missions- und Waffenauswahl wird das Display zu sich genommen. Kämpfe werden dann über zwei Bildschirmen ausgetragen, wenn diese nebeneinander liegen.

Das Spiel ist für ca. 50 EUR auch in Deutschland erhältlich (Affiliate-Link) und kann auch im Hotseat-Modus bereits mir nur einem Gerät gespielt werden.