spieleschmiede

Was bei Videospielen seit geraumer Zeit schon fast zum festen Marketing-Repertoire gehört, ist bei Brettspielen, zumindest bei deutschen Verlagen, noch eher Neuland. Frank Noak von der Spieleoffensive möchte dies ändern und hat mit der Spieleschmiede eine Plattform für Brettspiel-Crowdfunding ins Leben gerufen.

Was genau er mit der Spieleschmiede vorhat, wie Autoren und Verlage dort Projekte einstellen können und warum ein renommierter Verlag wie Hans im Glück einen Klassiker wie Sankt Petersburg dort neu auflegt, erfahrt ihr im Podcast:

rokoko-header
Rokoko von eggertspiele im Vertrieb bei Pegasus ist nominiert für das „Kennerspiel des Jahres 2014„. Matthias von den Bretterwissern ist heute zu Gast und wir besprechen, wie sich Rokoko im direkten Vergleich mit den mitnominierten Spielen Concordia und Istanbul so schlägt und welche Stärken und Schwächen es hat.

istanbul

Istanbul von Rüdiger Dorn (erschienen bei Pegasus-Spiele) ist nominiert für das „Kennerspiel des Jahres 2014“. Wir hatten das Spiel im Rahmen der des „Spiel des Jahres“-Casts ja schon kurz vorgestellt.

Heute nun die ausführliche Besprechung mit Gast Arne von den Bretterwissern und dem Special-Interest-Blog „Boardgame Pr0n„.

Header-Bild von Arne Spillner

Spiel-des-Jahres-Logo

Uns Guido, seines Zeichens auch frisch gebackenes Jury-Mitglied des „Spiel des Jahres“ e.V. ist heute zu Gast um mit Manu über die sechs nominierten Spiele zur Wahl zum besten Brettspiel des Jahres zu sprechen. Natürlich geht es auch darum, wie die Jury arbeitet und was für Auswahlkriterien bestehen und wir stellen alle Spiele kurz vor.

Auf den Seiten des Vereins findet ihr die vollstände Nominierungsliste mit Empfehlungsliste, auch für das Kinderspiel des Jahres.

HitmanGo

Daniel Lutz ist gebürtiger Schweizer und arbeitet bei Square Enix Montreal. Sein Team war zuständig für die Umsetzung des Hitman-SpinOffs „Hitman Go“ für den Tablet- und Smartphone-Markt. Im Interview beantwortet uns Daniel, wie es zu der ungewöhnlichen Idee kam, Hitman als rundenbasiertes Mobile-Game umzusetzen und was es mit der Brettspiel-Optik auf sich hat.

Die Besprechung des eigentlichen Spiels findet ihr unter der Folgennummer 992 mit Gast Herr Kaschke.

Patreon

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Wir haben dort eine monatliche Crowdfunding-Kampagne gestartet, bei der Ihr eigenständig bestimmen könnt, was euch der Podcast pro Monat wert ist.

So wird Insert Moin dank eurer Hilfe noch besser. Danke! <3

Die „Berliner Halbbärter“ Johannes und Jan von hunterundcron sind heute bei Manu zu Gast, um über das Strategie-Brettspiel HELIOS von Matthias Prinz und Martin Kallenborn zu sprechen. Das bei Hans im Glück veröffentlichte Spiel versucht, den Flair eines „großes“ Strategiespiels für Vielspieler in einen abgesteckten Zeitrahmen zu packen, der nicht Abendfüllend ist. Ob dieses Experiment geglückt ist, erfahrt ihr im Podcast.

Interview

Im Zweiten Teil des Podcast gibt es ein Interview mit den beiden Autoren des Spiels Matthias Prinz und Martin Kallenborn (live aus einer Kirche!) über die Entstehungsgeschichte zu ihrem gemeinsamen Brettspiel.

Helios_Szene

httpvh://www.youtube.com/watch?v=vga28xOo0Tg

Sehr sehr interessant zu lesen ist übrigens auch das Post Mortem von Matthias Prinz, in dem er über die 5 Jahre Entwicklungszeit schreibt und auch Fotos der Prototypen zu sehen sind.

Hitman Go

Wenn Publisher Mobile-Versionen von bekannten Marken ankündigen, hält sich die Begeisterung meist in Grenzen. Als Square Enix Hitman Go für iOS vorstellte, war die Verwunderung zunächst ebenfalls groß: Was hat Rundentaktik und Brettspiel-Optik mit Agent 47 zu tun? Sehr viel, wie Manu und Daniel mit ihrem Gast Herr Kaschke (@HerrKaschke) feststellen.

Bewegungen von Wachen analysieren, Muster erkennen, einen Plan zurechtlegen und dann ausführen: Auch wenn das Gameplay von Hitman Go gänzlich anders ist als in den anderen Serienteilen, ist deren Essenz doch verblüffend gut auf iPad und iPhone getroffen. Warum da so ist, erklären Manu, Daniel und Herr Kaschke im Cast:

Launch-Trailer

httpvh://www.youtube.com/watch?v=l9kJxrLSwHU

conceptcover
Normalerweise sprechen wir ja über Spiele, die sich HINTER Icons verstecken. In unserer heutigen Folge geht es jedoch um ein Spiel, welches sich UM Icons dreht. In Concept nämlich versuchen die Spieler und Spielerinnern ausschließlich über universelle Symbole, die flexibel miteinander kombiniert und gewichtet werden können, Begriffe und Sprichworte, Prominente und Filmtitel zu legen. Idealerweise so, dass die Mitspieler es herausfinden. Kleines Beispiel gefällig?

Ein Beispiel aus der Spielregel: "Wir suchen hier ein Bauwerk aus Metall. Es steht scheinbar an einem Ort bzw. in einem Land mit den Farben blau-weiß-rot steht. Es geht also um den Eiffelturm!"

Ein Beispiel aus der Spielregel: „Wir suchen hier ein Bauwerk aus Metall. Es steht scheinbar an einem Ort bzw. in einem Land mit den Farben blau-weiß-rot steht.
Es geht also um den Eiffelturm!“

So ist es tatsächlich möglich stumm zu kommunizieren, ohne auch nur nur ein einziges Wort zu sprechen. Im Gegensatz dazu verliere ich mit Guido von TricTrac sehr viele Worte über das Spiel, aber fast nur positive:

Concept ist ein Spiel von Gaëtan Beaujannot & Alain Rivollet
Erschienen bei Repos Production, Vertrieb Asmodee
Für 4 bis 12 Ikonografiker ab 10 Jahren
Preis: Rund 30 €

loveletterheader

Manche Brettspiele versuchen, durch möglichst viel Material oder komplexen Regeln zu beeindrucken. Ganz anders dagegen das zauberhaft reduzierte Love Letter von Seiji Kanai. Das Kartenspiel besteht aus nur 16 Karten und jeder Spieler hat jeweils nur eine auf der Hand. Warum Pegasus mit diesem Spiel vermutlich dennoch einen großen Anwärter auf das Spiel des Jahres im Rennen hat, erfahrt ihr wie immer im Podcast mit den romantischen Bartträgern Guido und Manu.

Sorry, auch wenn es der Anfang in euren Podcatchern vielleicht anderes vermuten lässt, es geht heute nicht um Spiele für das Betriebssystem „Android“ sondern um Richard Garfields Kartenspiel „Android: Netrunner“. Das ursprünglich 1996 erschienene Sammelkartenspiel aus der Feder des Magic the Gathering-Erfinders wurde 2012 neu aufgelegt von Fantasy Flight Games (in Deutschland bei den Heidelbergern) und zwar als budgetschonendes „Living Card Game„, was im Grunde so viel bedeutet wie: „Sammelkartenspiel ohne seltene Karten und Zufallspacks„.

Das dystopische Zukunftsszenario lässt Hacker gegen Konzerne antreten und verdeutlicht die sehr unterschiedlichen Welten dieser Fraktionen dank einem faszinierendem, assymetrischen Gameplay, welches uns in der heutigen Folge der amtierende und erste Deutsche Meister SebastianSirprim“ Barth näher bringen möchte.

Insert Credit, Chummer!

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