Emerick Aussignac ist bei Daniel zu Gast. Der Franzose ist Teil von Honor Code, einem „franko-kalifornischem Spielekollektiv“, das gerade am Horror-Titel Narcosis arbeiten. Es wird das erste Spiel des Indie-Studios sein.

Im Interview spricht Emerick über die Idee von Narcosis, was er vom jüngsten Horror-Boom im Indie-Segment denkt und wie es ist, ein Spiel zwischen Frankreich und Kalifornien zu entwickeln.

Offenlegung: Micha half bei der deutschen Übersetzung von Narcosis als freier Mitarbeiter und wurde für diese Arbeit vergütet. An einem künftigen finanziellen Erfolg des Spiels wäre er nicht beteiligt.

Daniel spricht in dieser Folge mit Colin McComb und Gavin Jurgens-Fyhrie von inXile Entertainment. Beide arbeiten an Torment: Tides of Numenera, das am 28. Februar für PC, XBox One und PlayStation 4 erscheint. Colin ist der Creative Lead des Rollenspiels, Gavin ist einer der Autoren des Titels, der sich als der geistiger Nachfolger zum Genreklassiker Planescape Torment aus dem Jahr 1999 sieht. Dass sich inXile darauf versteht, alte RPG-Serien neu zu beleben, bewiesen sie ja bereits im Wasteland 2. Ob das auch mit Torment gelingt, wird sich Ende Februar zeigen.

Im Podcast sprechen Colin und Gavin über ihre Arbeit an Torment: Tides of Numenera, über die Renaissance dieser Rollenspiele klassischer Bauart und warum sie das Spiel auch für Konsolen bringen wollten. Das Interview ist in Englisch.

Jedes Wort, das in einem Videospiel auftaucht, muss ja von jemanden geschrieben worden sein. Oft sind sogar mehrere Autoren an einem Titel beteiligt und irgendjemand muss ja auch den Überblick behalten, wie die ganzen Texte und Dialoge zusammenhängen. Wie das in der Praxis abläuft, erklärt Rhianna Pratchett, die bei Daniel zu Gast ist. Sie hat unter anderem an Spielen wie Overlord, Tomb Raider oder Mirror’s Edge mitgearbeitet.

Im Interview erklärt sie, was der Unterscheid zwischen einen Game Writer und einem Narrative Designer ist, in welchem Entwicklungsstadium die Arbeiten an Story und Texten beginnen und ob man als Autor das fertige Spiel dann am Ende überhaupt noch spielen mag.

Hmmm … Black Pants? Da klingelt es doch? Genau! Das war das Indie Studio, das vor einiger Zeit das sehr witzige Tiny and Big gemacht hat. Seitdem war das Team keineswegs untätig und hat ein paar neue Projekte begonnen, von dem kürzlich eines erschienen ist: „Blow Away“ heisst ihr neues Spiel für Mobiltelefone und lässt mit dem Art Design und einigen verrückten Ideen die unverkennbare Handschrift des Studios erkennen.

Micha hat Christian Niemand aus dem Team eingeladen und spricht mit ihm nicht nur über die neue Veröffentlichung, sondern auch über Black Pants‘ bisherige Erfahrungen in der Branche und das schwierige Dasein eines Indie-Spieleentwicklers.

In Folge 1206 sprach Manu über seine Teilnahme am Boardgame-Jam, in Folge 1387 gab’s den Erfahrungsbericht von Daniel nach einem 24-Stunden-Videogames-Jam. Damit müsste doch alles über Game-Jams gesagt worden sein, müsste man meinen. Mario Zechner von Bad Logic Games und Luca Hofmann von Nuke The Moon waren da entschieden anderer Meinung. Beide sind bei Daniel zu Gast, um über den libGDX-Jam zu sprechen.

Mario ist der Entwickler der libGDX-Plattform und hat den Jam ins Leben gerufen, Luca nimmt mit seinem Spiel Alien Ark daran teil. Im Gegensatz zu den oben erwähten Veranstaltungn geht der libGDX-Jam über einen ganzen Monat, ist morgen, am 18. Januar, offiziell beendet.

Alle Infos und eingereichten Games findet ihr auf der Itch.io-Seite, das im Cast angesprochene Brainstorming-Dokument gibt’s hier.

Martin Klimscha ist bei Daniel zu Gast. Er ist Gründer und CEO der auf Games spezialisierten Livestream-Plattform Hitbox.tv aus Österreich. In diesem Segment muss sich das 2013 gegründete Unternehmen mit dem zu Amazon gehörenden Twitch und der Google-Tochter Youtube messen.

Im Interview im Podcast spricht Martin darüber, wie er als Hitbox-Chef mit zwei der größten Internetkonzerne überhaupt konkurrieren möchte, wieso Livestreams seine Meinung nach so populär geworden und was er von der Netzneutralität hält.

Die am Ende des Podcasts angesprochen Seite mit Stellenangeboten bei Hitbox findet ihr unter Jobs.Hitbox.tv.

Frank Ziemlinski ist bei Daniel zu Gast. Er ist einer der Väter des Moorhuhn-Jagd. Das wurde urspünglich als harmloses Werbespiel für eine Whiskey-Marke entwickelt, verbreitet sich dann aber ungewollt dermaßen viral, dass 1999 kaum jemand in Deutschland das Moorhuhn nicht kannte. Im Podcast erzählt Frank, wie er den sensationellen Erfolg seinerzeit miterlebt hat und warum es auch unangenehm sein kann, wenn man einen Millionenhit landet.
Heute arbeitet Frank Creativ für M2P Games, einen Entwickler aus Bochum. Dort hat er das Casino-Kartenspiel Gambit53 entworfen, das als App für iOS und Android erscheinen soll. Darüberhinaus möchte er aber auch eine physische Version als Brettspiel produzieren lassen. Dafür sammelt er aktuell 3.000 Euro auf der Crowdfuning-Plattform Startnext.de. Im Podcast erzählt er, warum er denkt, dass Gambit53 in seiner Einfachheit als Brettspiel funktionieren kann, aber warum er für haptische Brettspiel-Version doch auf die Hilfe der Community angewiesen ist.

Moritz Zumbühl ist zu Gast bei Daniel. Er ist Chef der schweizerischen Blindflug Studios, die jüngst ihr zweites Spiel Cloud Chasers (siehe IM1438) veröffentlicht haben. Es handelt von der Flucht eines Vaters und seiner Tochter durch eine lebensfeindliche Wüste. Mit der Flüchtlingsthematik bekam das Spiel in der aktuellen Situation eine besondere Brisanz.

Im Podcast spricht Moritz darüber, wie die Idee zu Cloud Chasers entstanden ist, warum Games nicht zwangsläufig Spaß machen müssen und wieso es dem Indie-Team so wichtig ist, dass ihre Titel politische Botschaften haben.

In Folge 1391 sprachen wir über In Between. Das Indie-Spiel ist ein 2D-Puzzle-Plattformer, der eine Geschichte über Krebs im Endstadium erzählt. Es ist das Debütwerk des Trierer Studios gentlymad. Trotz spannender Idee kam In Between bei uns nur so mässig gut weg, denn vor allem der sehr hohe Schwierigkeitsgrad gefiel uns nicht.

Um nachzufragen, warum sich das Indie-Team für dieses Thema und die Mechanik entschieden hat, lud sich Daniel als Interviewgast Stephan Wirth ein. Er ist einer der Gründer und Geschäfsführer von gentlymad. Im Podcast spricht über die Historie des Studios, die Entstehung von In Between und darüber, wie sie als Entwickler mit den gemischten Reaktionen auf ihr Spiel umgegangen sind.