In Folge 1391 sprachen wir über In Between. Das Indie-Spiel ist ein 2D-Puzzle-Plattformer, der eine Geschichte über Krebs im Endstadium erzählt. Es ist das Debütwerk des Trierer Studios gentlymad. Trotz spannender Idee kam In Between bei uns nur so mässig gut weg, denn vor allem der sehr hohe Schwierigkeitsgrad gefiel uns nicht.

Um nachzufragen, warum sich das Indie-Team für dieses Thema und die Mechanik entschieden hat, lud sich Daniel als Interviewgast Stephan Wirth ein. Er ist einer der Gründer und Geschäfsführer von gentlymad. Im Podcast spricht über die Historie des Studios, die Entstehung von In Between und darüber, wie sie als Entwickler mit den gemischten Reaktionen auf ihr Spiel umgegangen sind.

Early Access findet in der Praxis meist so statt: Als Kunde kauft man ein Spiel schon vor der offiziellen Fertigstellung. So kann man bereits früher spielen, muss aber damit rechnen, dass die Software noch einige Fehler hat. Dafür bekommt man sie in der Early-Access-Phase meist dann eben auch etwas günstiger. Für Konsumenten hat das System Vor- und Nachteile. Aber es stellt sich die Frage, warum man als Entwickler sein Spiel eigentlich im Early-Access-Status veröffentlicht.

Um das zu diskutieren, hat sich Daniel drei Entwickler eingeladen, deren Spiele gerade in Steams Early-Access-Programm sind und die daher hautnah aus der Praxis erzählen können. Robin Kocaurek von Klonk Games, die an Shift Happens! arbeiten. Außerdem Thomas Häuser und Timo Schiller von Funatics, deren Valhalla Hills seit einigen Wochen im Early-Access-Status veröffentlicht wurde.

Jan Theysen vom Bremer Entwickler King Art Games ist bei Daniel zu Gast. Die entwicklen gerade das Rollenspiel Die Zwerge, das auf der gleichnamigen Fantasy-Romanreihe von Markus Heintz basiert. Dafür starten sie auch ein Kickstarter-Kampagne, nach Battle World: Kronos und Book of Unwritten Tales 2 schon ihre dritte Aktion auf der Crowdfundig-Plattform.

Im Interview spricht Jan darüber, wie es überhaupt zu Die Zwerge als Videospiel kam und über die Vor- und Nachteile bei der Umsetzungen einer bekannten Vorlage. Außerdem erklärt er, warum es trotz eines Publishers für das Spiel eine Kickstarter-Kampagne braucht.

-> Hier geht’s zur Kickstarter-Kampagne von Die Zwerge.

Daniel hat Michael Schade zu Gast. Michael ist der Gründer und ehemalige Geschäftsführer der Fishlabs Studios aus Hamburg, die in erster Linie mit dem Galaxy-On-Fire-Spielen bekannt wurden. 2013 musst das Studio allerdings Insolvenz anmelden und wurde im Zuge dessen an Koch Media verkauft. Michael und sein Geschäftspartner Christian Lohr verließen ihr Studio. Jetzt melden sich beide mit der Neugründung Rockfish Games wieder zurück. Auf der gamescom haben sie mit Everspace ihr Debütwerk präsentiert und eine Kickstarter-Kampagne gestartet.

Im Interview sprechen wir über die Anfänge von Fishlabs, den Erfolg von Galaxy On Fire und darüber, warum am Ende doch das Geld ausging. Außerdem spricht Michael auch über den Neuanfang mit Rockfish und warum er glaubt, dass Everspace bessere Chancen hat, ein erfolgreiches Spiel zu werden.

Interview mit Michael Hartinger vom Wiener Indie-Studio Blood Irony über den Werdegang und die Gründung des Studios, ihr Erstlings-Werk namens „Shooting Stars“ und die Unterschiede der österreichischen Spieleförderung zur deutschen.

Shooting Stars ist derzeit für iOS verfügbar, Android-Version folgt. Über eine Portierung auf die Vita und Konsolen wird nachgedacht.

 

Folge 1337. Leetspeak. Muhahahahaha!

Was wäre da passender als ein Cast zu „Elite: Dangerous“? Genau. Micha hat in seinen Archiven noch unbearbeiteter Videomaterialen gewühlt, die er für Kollisionsabfrage aufgenommen hat, und ist dabei auf ein von Thomas Groß gefilmtes Interview mit der Entwicklerlegende David Braben gestoßen. Dieser ist schon lange in der Branche unterwegs und hat vor vielen, vielen Jahren mit Ian Bell „Elite“ entwickelt und den Nachfolger „Frontier: Elite 2“ im Alleingang programmiert. Wer sich generell schon eine ganze Weile mit Spielen beschäftigt, wird bestimmt auch schon über andere Titel von David gestolpert sein, z.B. A Dogs Life, V2000 oder Rollercoaster Tycoon 3.

Das Interview ist auf Englisch und hat leider die üblichen Messe-Hintergrundgeräusche. Diese blöden Wände aus Pappe auf der Gamescom sind einfach zu dünn! ;)

Alexander Zacherl vom Entwickler Fairytale Destillery ist bei Daniel zu Gast. Das Indie-Team aus München hat vor wenigen Tagen zum Start der deutschen Kickstarter-Plattform sein Spiel Das Tal dort als Projekt eingestellt.

Im Podcast spricht Alex über Das Tal und warum er „Sandbox MMORPG meets Arena PvP“ als einzigartiges Projekt betrachtet. Außerdem erklärt er, warum sie nun einen Kickstarter-Kampagne gestartet haben und ob der deutsche Name dabei eher Hindernis oder Vorteil war.

Zur Kickstarter-Kampagne von Das Tal geht’s hier.

Daniel hat zwei Münchner Spieleentwickler zu Gast: Johannes Roth von Mimimi Productions, die vor allem für Last Tinker bekannt sind, und Robin Kocaurek von Klonk Games, die kürzlich ihr Debüt-Werk Shift Happens erfolgreich auf Steam Greenlight einstellen konnten.

Beide sind Teil des jüngst gegründeten GamesBavaria Munich e.V., Johannes als Vorstandsvorsitzender und Robin mit Klonk Games als Mitglied. Im Podcast erklären die beiden, warum sie es für sinnvoll erachteten, die Entwicklerszene in der bayrischen Landeshauptstadt besser zu organisieren, wieso der Austausch gerade unter kleineren Studios so wichtig ist und woran es krankt am Gamesstandort Bayern und Deutschland generell.

TrainFever2

In Folge 1117 sprachen wir bereits über das Aufbauspiel Train Fever. Die Eisenbahn-Simulation ist das Erstlingswerk des kleinen Studios Urban Games aus Schaffhausen in der Schweiz. Und trotz kleinerer Macken überrascht das Spiel durch eine große Treue zur Simulation und hübsches Modellbahnflair. Eine beeindruckende Leistung für das erste Produkt des kleinen Teams.

Daher ist heute Basil Weber von Entwickler Urban Games zu Gast bei Daniel. Basil ist Mitgründer des Entwicklers und er spricht im Gespräch darüber, wie es überhaupt zu Train Fever kam, welche Erfahrungen sie von ihrem Debüt für zukünftige Arbeiten mitnehmen und wie es mit der Train-Fever-Marke nun weitergeht.

HitmanGo

Daniel Lutz ist gebürtiger Schweizer und arbeitet bei Square Enix Montreal. Sein Team war zuständig für die Umsetzung des Hitman-SpinOffs „Hitman Go“ für den Tablet- und Smartphone-Markt. Im Interview beantwortet uns Daniel, wie es zu der ungewöhnlichen Idee kam, Hitman als rundenbasiertes Mobile-Game umzusetzen und was es mit der Brettspiel-Optik auf sich hat.

Die Besprechung des eigentlichen Spiels findet ihr unter der Folgennummer 992 mit Gast Herr Kaschke.

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