Die meiste Zeit seines Lebens ist Jan gar nicht Jan, sondern der wagemutige Krieger Fenris und einer der besten Spieler im Fantasy-Game „Schlacht um Utgard“. Doch ein Hacker klaut ihm kurz vor einem wichtigen Turnier seinen Account. Daraufhin wird Jan gewzungen, Offline nach dem Täter zu suchen und es entspinnt sich ein packendes wie charmantes Roadmovie.

Nach unserem Interview mit den beiden Machern Jan und Florian in Folge 1803 reden Daniel, Micha und Manu heute über den Film, der am 23. Februar 2017 in die Kinos kommt. Ist die selbsternannte „Gamer-Komödie des Jahres“ gelungen oder müht sie sich an den typischen Gamer-Klischees ab? Unsere Meinung zum Film „Offline – Das Leben ist kein Bonuslevel“ erfahrt ihr wie immer im heutigen Podcast.

Offline – Das Leben ist kein Bonuslevel ist ein Kinofilm, der am 23. Februar in den deutschen Kinos startet. Die deutsche Produktion ist ein Abschlussprojekt und der erste Kinofilm des Regisseurs Florian Schnell. Zusammen mit dem Drehbuch-Autor Jan Cronauer (Hunter & Cron) haben wir die beiden im Interview befragt, wie das Projekt zustande kam und welche Hürden die beiden nehmen mussten, um die Gaming-Komödie, die in Zusammenarbeit mit Piranha Bytes (Gothic, Risen) entstanden ist, in die Kinos zu bringen.

Verlosung

Unter allen Kommentaren verlosen wir 3 x je zwei Kinokarten für Offline. Alle Patreon-Supporter nehmen automatisch an der Verlosung teil. Der Teilnahmeschluß ist heute in einer Woche am 9. Februar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Dokumentation Surviving Indie verspricht einen Einblick in das Dasein als Indie-Entwickler. Produziert wurde sie vom Indie-Publisher Devolver Digital und ist aktuell exklusiv auf Steam erhältlich. Manu, Daniel und ihr Gast, Timo von Spielgefuehl.de, sahen sich Surviving Indie an und sprechen in dieser Folge darüber. Ob der Film hält, was er verspricht und ob er einem weiteren und neuen Blickwinkel auf die Indie-Szene werfen kann?

Das in der Folge angesprochen Interview über die Dokumentation Super Game Jam könnt ihr in Folge 1082 nachhören.

Daniel und sein heutiger Gast, Patrick vom Blog omgwtfbbq1337.de, sahen sich die Dokumentation Nintendo Quest an. Darin versucht ein junger Kanadier namens Jay Bartlett binnen 30 Tagen alle 678 in Nordamerika für das Nintendo Entertainment System veröffentlichten Spiele zu kaufen. Er darf dabei allerdings nicht auf das Internet zugreifen, um die Spiele beispielsweise einfach bei eBay zu ersteigern. Bei seinem Versuch wird er von seinem Freund und Dokumentarfilmer Rob McCallum begleitet. Herausgekommen ist ein Roadmovie, das eigentlich bereits im Sommer 2015 erschien, es aber unerklärlicherweise erst im Herbst 2016 auch nach Deutschland schaffte. Ob Patrick und Daniel Nintendo Quest gefiel? Das erklären sie im Podcast.

Die Dokumentation gibt es im Stream auf Netflix, Amazon Video oder auf iTunes. Außerdem ist die Dokumentation als DVD mit Bonusmaterial erhähltlich, z.B. auf Amazon (Aff.-Link.). Auf seinem Blog hat Patrick auch noch über Nintendo Quest geschrieben.

Hardcore Henry ist ein Kinofilm von Ilya Naishuller, dem Regisseur des Musikvideos „Bad MotherFucker“ von Biting Elbows, das im Internet auch bei Videospielern enorm viel Auffsehen erregte, da es komplett aus der uns bekannten First-Person-Perspektive gedreht wurde. Nach dem Erfolg des Video arbeitete Naishuller an der Umsetzung, diese Perspektive ins Kino in einen großen Kinofilm zu bringen und startet dazu eine Crowdfunding-Kampagne, um das Projekt final finanzieren und abschließen zu können.

Nun kommt der fertige Film Hardcore Henry am 14. April in die Kinos. Aufgrund seiner einzigartigen Videospielästhetik haben wir uns den Film vorab angeschaut und sprechen mit Daniel Schröckert vom Format Kino+ bei den Rocketbeans über den Film.

90 Minuten echte Gefühle oder banaler und stupider Schrott? Mehr dazu im heutige Podcast.

Im deutschen Filmmuseum in Frankfurt läuft momentan die Ausstellung „Film und Games – Ein Wechselspiel„, die ja auch bereits in der Brunchfolge 1339 thematisiert wurde. Parallel dazu erschien aber auch im Verlag Bertz + Fischer ein begleitender Bildband mit dem gleichen Namen. Der enthält trotz des Namens sehr viel mehr Text als Bilder und die gehen inhaltlich auch weit über das hinaus, was in der Ausstellung präsentiert wird.

Welche Inhalte der Bildband Film und Games – Ein Wechselspiel im Detail hat und ob sich die Anschaffung für 34,90 Euro, z.B. per Amazon (Aff.-Link), lohnt, bespricht Daniel mit seinem Gast Andreas Garbe vom ZDF – natürlich unter exzessivem Abgeschweife, ohne dabei aber das Thema „Film und Games“ aus den Augen zu verlieren.

The Gamechangers ist ein Film der BBC über Rockstar Games. Er begleitet die Entstehungsgeschichte von GTA: San Andreas an der Seite von Sam Houser (Daniel Radcliffe) im amerikanischen Studio, aber auch den Rechtsstreit mit dem berüchtigten Anwalt Jack Thompson, gespielt von Bill Paxton. Das BBC-Werk ist ein Spielfilm, der aber von sich behauptet auf wahren Begebenheiten zu beruhen.

Auch deshalb hat The Gamechangers viel Kritik abbekommen. Auch Rockstar selbst bezeichnete ihn als erlogenen Schund. Um sich selbst ein Bild zu machen, haben sich Toni von Stör und Kadir Yilmaz von TubeOne Networks den 90-minütigen Film gesehen. Ebenso wie Manu und Daniel. Am Ende hatten alle eher gemischte Gefühle, im Podcast diskutieren sie vier daher über The Gamechangers:

The Gamechangers ist noch gute drei Wochen online im iPlayer der BBC online abrufbar. Leider mit Geolock-Sperre, aber wie man die ganz leicht umgeht, findet ihr selber heraus.

In der heutigen Folge Le Brunch sprechen wir mit unseren Gästen Daniel Schröckert (von Rocketbeans.tv) und Andreas Garbe (vom ZDF heute journal/heute+) über die Wechselwirkung von Filmen zu Spielen und Spielen zu Filmen, sowie die vielen cineastischen Einflüsse, die das Medium Kino auf die Spielkultur hat und hatte.

Warum gelten die meisten Lizenzumsetzungen von Spielen zu Filmen als Schrott? Warum sind wirklich viele Filme zu Spielen ebenfalls eher mäßig gut? Und warum wollen so viele Spieleentwickler cineastische Spiele entwickeln?

Diese und weitere Fragen besprechen wir vor dem Hintergrund der neuen Ausstellung „Film und Games. Ein Wechselspiel“  des Deutschen Filmmuseums in Frankfurt, bei der Andreas eine Podiumsdiskussion u.a. mit Uwe Boll hielt.

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Jeder, der mal auf Youtube nach Retro-Spielen gesucht hat, ist bestimmt schon einmal über ihn gestolpert: Den Angry Video Game Nerd. Die Kunstfigur von James Rolfe hat eine ganze Generation an Youtubern und Kritikern geprägt und hat auch nach einem Jahrzehnt eine treue Fangemeinde. Da James ein großer Filmfan ist, schwebte ihm schon lange die Idee vor, um sein Kritiker-Alter-Ego herum einen abendfüllenden Spielfilm zu stricken. Und es ist nun tatsächlich geschehen: Der AVGN-Film ist seit Kurzem On Demand verfügbar.

Aber die Reaktionen auf den Film sind sehr gespalten: Die einen empfinden ihn als müden Trashfilm, die anderen als Offenbarung für wahre AVGN-Fans. Micha hat deshalb Toto von Kollisionsabfrage.net zum Podcast eingeladen, da dieser schon seit den Anfangszeiten das Schaffen von James Rolfe verfolgt.

Kleine Ergänzung zur Budgetfrage, die wir im Podcast stellen:
Ja, selbstverständlich kann man aus den 350.000 Dollar Budget noch mehr rausholen. Kevin Smith hat damals mit einem Zehntel den großartigen Clerks gedreht, und „große“ Produktionen wie Saw oder Scream haben es auch „nur“ mit rund einer Million geschafft. Und natürlich gelten hier die Verhältnisse auf dem US-Markt. Bei 350.000 Dollar Budget würden viele asiatische Produzenten Luftsprünge machen.

 

Christoffer, former Might & Delight developer and Dominik Johann, a Hamburg based designer and illustrator, had to come up with a game that was all about gardening.
A lot of struggling along the road and little sleep, but a super cute flowery payoff.

Bram Ruiter and Daniel Oliveira Carneiro haben in Zusammenarbeit mit Devolver SUPER GAME JAM gedreht. Eine Dokumentation darüber, was passiert, wenn man zwei sich bis dato unbekannte SpieleentwicklerInnen für 48h in einem Raum mit Strom setzt und Ihnen ein Thema gibt zum jammen. Die auf 5 Episoden angelegte Serie zeigt in der zweiten Episode unseren ehemaligen Superlevel-Autor Dominik Johann (Impetus, LAZA KNITEZ!!), wie er mit Christoffer Hedborg (Shelter, Pid) ein Spiel zum Thema „Gardening“ entwickelt.

domchris

Für den Podcast hat sich Manu Dom und Daniel zum SUPER PODCAST BRUNCH eingeladen, um über die Hintergründe des Projekts und die Dreharbeiten zu sprechen:

Gewinnspiel

Dom war so freundlich, uns zwei Codes für den Film auf Steam zur Verfügung zu stellen. Schreibt einfach eine Mail an insertmoin@superlevel.de und schreibt uns einfach, was euch gerade so auf dem Herzen liegt, was euch an Insert Moin gut oder weniger gut gefällt. Das Los entscheidet diesen Freitag, der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.