Kholat ist ein Horrorspiel des polnischen Studios IMGN.PRO, das die wahren Ereignisse des Unglücks am Djatlow-Pass aufgreift. Damals sind 1959 unter mysteriösen Umständen neun Studenten im verschneiten Ural verschwunden. Kholat nutzt diesen Hintergrund für ein atmosphärisches Horrorspiel.

Ob es der Indie-Titel schafft, die Geschichte sinnvoll in das Spiel einzuweben und welche Atmosphäre er erzeugt? Darüber sprechen Micha und Daniel im Podcast und klären, ob sie die Schneewelten des Urals spielersich doch eher kalt gelassen haben.

Project Zero 5 – Priesterin des schwarzen Wassers“ ist der fünfte Hauptteil einer sehr speziellen japanischen Survival Horror-Reihe, die ihren Anfang zu Zeiten der PS2-Ära nahm. Im Gegensatz zu den meisten Genrevertretern sind die Protagonisten hier nicht mit fetten Waffen unterwegs, sondern lediglich mit einer Fotokamera ausgestattet, die in der Lage ist, Geister zu verbannen.

Die Spielereihe geht stilsicher subtilen japanischen Horror nach und weckt daher Erinnerungen an Filme wie „Ringu“, „Kakashi“ oder „The Grudge“. Tatsächlich folgt auch der fünfte Teil diesem Prinzip, dreht sich die Geschichte doch um einen unheimlichen Suizid-Wald, zahlreiche romantisch gekleidete, und doch sonderbar lethargische Protagonisten, sowie traditionell-kulturellen Plot-Elemente, wie das namensgebende Wasser, das als Zeichen für neues Leben und Tod gleichermaßen steht.

Klingt großartig? Ist es leider nicht. Micha ist ein großer Project Zero-Fan und erklärt dem Serien-Neuling Manu, was in dem Wii U-Ableger gehörig schief gelaufen ist.

PS: Das hier ist übrigens Michas Kater Casimir, der am Anfang der Folge die Aufnahme stört erwähnt wird:
casimir

Micha und Daniel sind begeistert von SOMA, dem neuen Spiel von Frictional Games. Das Indie-Spiel verbindet erstklassigen Horror mit einer tiefgründigen Science-Fiction-Story und einer großartigen Atmosphäre. Man wird als Spieler auf dem Boden des Meeres in einer verwaisten Forschungsstation ausgesetzt und dann versucht man zu überleben und erfährt erst am Ende, warum man eigentlich in dieser Situation ist.

Im Podcast erklären Micha und Daniel (spoilerfrei!), was ihnen an SOMA so gut gefällt und warum es jeder spielen sollte.

In unserer Preview-Folge (Folge 1342) zu dem heutigen Thema hatten Daniel und der damalige Gast Sandro es ja bereits angesprochen: das Horror-Spiel Until Dawn von Supermassive Games hat eine recht bewegte Historie hinter sich. Einst als PS3-Spiel für die Move-Controller angekündigt, war es lange in der Versenkung verschwunden und kehrt nun als exklusives PS4-Spiel zurück.

Kann das Spiel dennoch überzeugen? Bestätigt sich im fertigen Spiel Daniels Befürchtung, dass die Charaktere so Klischeebeladen bleiben? Trägt sich eine Hommage an Teenie-Slasher-Filme über 8 Stunden? Und die Frage aller Fragen… „Holt und das Spiel ab“? Dies und mehr heute mit den drei Podcast-Serientätern Daniel, Micha und Manu.

PS: HAYDEN I LOVE YOU!!!1 <3

Sandro von Gamezone.de und Daniel haben den blanken Horror erlebt. Beide mussten über zwei Stunden gemeinsam in einem Raum verbringen. Doch es gab einen guten Grund dafür: Sie haben Until Dawn angespielt. Das Horror-Spiel hat eine recht bewegte Historie hinter sich: Einst als PS3-Spiel für Move angekündigt, war es lange in der Versenkung verschwunden und kehrt nun als PS4-Spiel ohne besondere Bewegungssteuerung zurück.

Hat dieser Umbau dem Teenie-Slasher eher geschadet oder gut getan? Wie steuert man Until Dawn auf der PS4 und hasst Sandro wirklich alle Menschen? All das klären wir im Podcast:

Das im Podcast angesprochene Promotionvideo zu Call of Duty: Black Ops 2 mit Schauspieler Peter Stormare findet ihr übrigens unten:

In der Fortführung unserer Hidden-Gems-Reihe beschäftigen sich Micha und Michi von der Kollisionsabfrage weiter mit ihrem Lieblings-Subgenre „Survival-Horror„. Folgenden Titel werden heute besprochen:

  • Obscure & Obscure 2
  • The Suffering & The Suffering: Ties that Bind

Teil 1 der Reihe findet ihr hier unter Folgennummer 1306.

Tim Hendrik Juhl ist bei Daniel zu Gast, um über Dark Echo zu sprechen. Dem Titel scheint die Idee zu Grunde zu liegen, ein Horrorspiel absolut auf das Nötigste zu reduzieren. Heraus kam dabei ein minimalistisches Spiel, das zumeist komplett schwarz ist und nur ein paar wenige farbliche Streifen zeigt.

Warum Dark Echo trotzdem ein tolle Atmosphäre aufbauen kann und oftmals echte Gruselstimmung erschafft, darüber reden Tim und Daniel im Podcast:

im_neverendingnightmares

Indie Horrorspiele sind stark mitverantwortlich dafür, dass das Genre gerade eine kleine Renaissance erfährt. Es sind nicht nur mit Alien: Isolation und The Evil Within nun wieder zwei Großproduktionen erschienen, sondern zahlreiche kleine Spiele experimentieren mit Darstellungsformen und Mechanismen, die manchmal von AAA-Vertretern aufgegriffen werden.

Eines davon ist Neverending Nightmares für PC, Mac und Ouya, was vor allem mit seinem Schraffur-Art Design stark auffällt. Der leitende Entwickler Matt Gilgenbach gibt sogar an, persönliche psychische Probleme in seinem Spiel verarbeitet zu haben. Klingt krass! Nina und Micha sind neugierig geworden und haben sich das Spiel angeschaut.

Nachdem das von uns in Folge 698 besprochene Aliens Colonial Marines nicht nur für Alien-Fans ein herbe Enttäuschung war, waren die Erwartungen an das ebenfalls von Sega gepublishte Alien Isolation nicht unbedingt hoch. Auch die im Vorfeld Vorfeld oft geäußerten Werbesprüche, dass Isolation nun wirklich endlich das Spiel werden würde, das sich die Fans des ersten Films immer gewünscht hätten, hat man als Spieler schon zu oft von PR-Teams gehört, um ihnen noch wirklich viel Glauben zu schenken.

Doch da Isolation eben bei einem anderen Studio entstand, Creative Assembly in England, bestand zumindest ein wenig Hoffnung, dass es zumindest ein ordentliches Spiel werden würde. Doch diese Hoffnung wurde bei weitem übertroffen!

im_alienisolation

Micha und Daniel zeigen sich im Podcast restlos begeistert von Isolation, denn es fängt die Vorlage aus dem Jahr 1979 nicht nur perfekt ein, sondern transportiert echten Survival-Horror auf die Konsole. Nicht nur also, dass es ein sehr gutes Spiel geworden ist, es zählt sogar gleich mit zu den besten Spielen des Jahres. Warum, darüber sprechen die Beiden im Podcast:

P.T. war sicherlich die größte Überraschung der gamescom 2014. Auf der Sony-Pressekonfonferenz mit einem Trailer als neues Horror-Spiel und Erstlingswerk eines noch völlig unbekannten Studios angekündigt, stand außerdem gleich eine Demo zum Download im PSN bereit.

Wer die zu lösen vermochte, dem offenbarte sich am Ende in einem weiteren Trailer die noch viel größere Überraschung und das wahre Geheimnis von P.T.: Die Abkürzung stand in Wirklichkeit für Playable Teaser und war eigentlich die Ankündigung von Silent Hills, einem neuen Ableger von Konamis Horror-Serie. Und als ob das allein nicht schon gereicht hätte, um alle in Aufregung zu versetzen, fallen im Teaser auch noch die Namen von Game-Designer Hideo Kojima und Regisseur Guillermo del Toro.
Zu allem Überfluss war dann P.T. schon als kurze Demo so derart gruselig und kryptisch, dass es für Silent Hills Schlimmes erahnen lässt – im positiven wie negativen Sinn.

SillentHills

Um die Geschichte von P.T. aka Silent Hills rückblickend noch einmal aufzudröseln und zu analysieren, ob die Demo wirklich so gruselig ist, haben sich Micha und Daniel als Gast Daniel (@El_Ebeneezer) von GameStar und GameTube eingeladen, der die Demo unter anderem für das Let’s Play gespielt hat.

Ein ausführliches Special, das auch noch mal viele weitere Theorien in und um P.T. zusammenfasst, gibt’s hier auf Gamestar.de: Hideos Horror-Hype.

Let’s Play von P.T. bei GameTube