Alle reden über Zelda – Breath of the Wild (siehe IM1853) und jetzt aktuell Mario Kart 8 Deluxe. Zweifelsohne beides tolle Spiele, aber der heimliche Star im Launch-Lineup der Switch ist für Manu, Daniel und ihren Gast Christoph der Download-Titel Snipperclips. Das kleine Indie-Spiel kommt mit einer ukligen und neuen Idee daher und ist vor allem im Koop ein Heidenspaß. Obendrein reizt es die Möglichkeiten der neuen Nintendo-Konsole gut aus und stellt die Alleinstellungsmerkmale der Hardware gut heraus. Einen viel besseren Launch-Titel kann es kaum geben, finden wir.

Der Indie-Entwickler Skipmore hat in den letzten Jahren kleine, aber sehr feine Retrotitel auf mobilen Plattformen veröffentlicht und kommt nun mit Kamiko daher, das mit einer Spielzeit von etwa einer Stunde ebenso überschaubar ist. Der kleine Preis und der Umfang täuschen aber: Wer gerne die alten Top-Down-JRPGs oder jüngst Hyper Light Drifter bzw. Titan Souls gespielt hat, wird von dem kleinen Spielchen überrascht sein.

Michael von 2Spielermodus und Micha haben sich mit den drei Heldinnen des Spiels ins Abenteuer gestürzt und erklären, weshalb Kamiko ein kleiner Geheimtipp ist.

Zum Schluss des Casts amüsieren wir uns übrigens köstlich über diese automatische Maschinenübersetzung von Google:

Little Nightmares von den Tarsier Studios (erschienen bei Namco Bandai) ist ein Horror-Puzzle-Plattformer für PC, PS4 und Xbox One. Ganz ähnlich wie Unravel ist es ein „Indie“-Spiel, das von einem größeren Publisher entdeckt und vertrieben wird. Im Podcast klären Micha und Manu, ob das gruselige, stimmungsvolle Spiel an die offensichtlichen Genre-Vorbilder wie Limbo und Inside heranreicht.

IM on Tour – Manu hat die A MAZE. Berlin 2017 besucht und eine Interview-Folge mitgebracht. Im Gespräch sind Festival-Direktor Thorsten S. Wiedemann und viele spannende Indie-Entwickler, die ihre unglaublich kreativen Projekte vorstellen. In den Shownotes findet ihr alle weiterführenden Links und Namen der Spiele, die im Cast genannt werden:

Shownotes

00:02:58 – Interview mit Festival-Direktor Thorsten S. Wiedemann @st0rn0

00:25:05 – Close the Leaks – Henning Steinbock @HenningBoat

00:30:19 – VinylOS – Jonas Bo @agentwell

00:34:33 – Gianluca Pandolfo – Kurator der Melongame Jam / Melonbot @giucapan

00:38:22 – Shrug Island von Tiny Red Camel – Alina Constantin @ShrugWorlds

00:42:22 – Where the Water tastes like Wine – Johnnemann Nordhagen @johnnemann

00:44:42 – Tick Tock: A Tale for Two von Other Tales Interactive – Tanja Lind Tankred @TanjaTankred

Es gibt eine bestimmte Sorte Spiel, die erst durch die Risikobereitschaft und Fokussierung auf besondere Themen von kleinen Indie-Teams möglich ist. Spiele, die sich voll und ganz auf ihre Narrative konzentrieren und in relativ kurzer Spielzeit darauf ausgelegt sind ein emotionales Erlebnis zu bieten, statt Stunden um Stunden der Beschäftigung Willen zu beschäftigen. Die einen schimpfen sie „Walking Simulatoren“, wir empfinden sie jedoch als kleine Kunstwerke, sofern sie gelungen sind.

Blackwood Crossing von Paperseven fällt in diese Sparte. Daniel und Micha finden im Cast heraus, ob das kleine Spiel für sie eine runde Sache geworden ist. Vor allem sind sie gespannt, was das aus ehemaligen Mitarbeitern von Black Rock Studios bestehende Team gezaubert hat. Wir erinnern uns: Damals haben die Leute die brachialen Arcaderacer Pure und Split/Second entworfen. Der Contrast zu Blackwood Crossing könnte größer nicht sein.

Kona ist das Erstlingswerk des kanadischen Entwickler Parabole. Wie das Studio ist auch das Spiel in Quebec angesiedelt. In Kona reist man in der Rolle eines Privatdetektivs in die kanadische Provinz. Dort angekommen, geht schnell alles schief: Man hat einen Autounfall, gerät in einen Schneesturm und findet dann auch noch seinen Auftraggeber ermordet vor.

Kona mischt Rätsel mit Survival-Horror und einer dichten Atmosphäre. Ob das reicht, um aus dem Indie-Titel ein empfehlenswertes Spiel zu machen, das klären Micha und Daniel im Podcast.

Vor fast genau zwei Jahren waren wir in IM1234 begeistert von Card Crawl von Tiny Touch Tales aus Berlin. Das Mobile-Game vermischt ein Solitaire-Prinzip mit Dungeon-Crawler-Mechaniken und wurde im Ergebnis eines der besten Spiele, das es für Smartphones und Tablets gibt. Nun erschien mit Card Thief der Nachfolger.

Card Thief ist erneut ein Kartenlege-Spiel, allerdings stand dieses Mal das Genre der Schleichspiele Pate für die Mechanik. Ob den Machern damit der nächste große Wurf gelang und auch der Kartendieb zum Pflichttitel auf jedes iPhone oder Android-Handy gehört, das klären Manu und Daniel in der heutigen Folge.

Offenlegung: Zu Max „Mexer“ Fiedler, dem Grafiker von Card Thief, pflegen wir ein sehr freundschaftliches Verhältnis. Max erstellte auch eine Vielzahl von Illustrationen für Insert Moin. An der Entstehung von Card Thief sind wir in keiner Weise beteiligt, weder inhaltlich noch finanziell.

Stellt euch vor, ihr findet ein Mobiltelefon, dass zu einer Person gehört, die seit einem Tag als vermisst gilt. Ein kurzer Blick auf die Inhalte des Telefons zeigen euch die letzten Tage der Inhaberin und möglicherweise sind dort sogar Hinweise auf ein Verbrechen zu finden. Diese gruselige Situation nimmt Sara is Missing als Ausgangslage, einem kleinen, kostenlos erhältlichen Indie Projekt des Hobbyentwicklers Monsoon Lab.

Gemeinsam mit Michi von Kollisionsabfrage hat Micha sich in den Found-Footage-Horror gestürzt. Ob das Konzept aufgeht, erklären sie im Cast.

Emerick Aussignac ist bei Daniel zu Gast. Der Franzose ist Teil von Honor Code, einem „franko-kalifornischem Spielekollektiv“, das gerade am Horror-Titel Narcosis arbeiten. Es wird das erste Spiel des Indie-Studios sein.

Im Interview spricht Emerick über die Idee von Narcosis, was er vom jüngsten Horror-Boom im Indie-Segment denkt und wie es ist, ein Spiel zwischen Frankreich und Kalifornien zu entwickeln.

Offenlegung: Micha half bei der deutschen Übersetzung von Narcosis als freier Mitarbeiter und wurde für diese Arbeit vergütet. An einem künftigen finanziellen Erfolg des Spiels wäre er nicht beteiligt.