Wenn Spieler von Actionspielen an ihre denkwürdigsten Spielmomente zurückblicken, ist es nicht selten, dass Endgegner genannt werden. Die Neuauflage von Devil May Cry zum Beispiel hatte fantastisch inszenierte Bosskämpfe, und auch klassische Arcade-Shooter beenden ihre Level gerne mit einem Knall. Die Idee, ein Spiel rund um beinharte, aufwendig gestaltete Endgegner herum zu designen ist also überhaupt nicht abwegig. Der Indie-Titel Furi macht genau das, und erzählt nebenher noch eine großartige Rachegeschichte im extrem stylischem Cyper-Samurai-Neo-Noir-Look. Ui, krasse Wortneuschöpfung … aber Furi hat sie verdient!

Weshalb das superschwere Spiel eine unbedingte Empfehlung für die völlig waghalsigen Actionspieler ist, erklären Michael von 2Spielermodus und Micha im Cast.

Den fantastischen Soundtrack zum Spiel (bei dem Manu die Ohren platzen werden) gibt es übrigens auf Bandcamp:

Die Dokumentation Surviving Indie verspricht einen Einblick in das Dasein als Indie-Entwickler. Produziert wurde sie vom Indie-Publisher Devolver Digital und ist aktuell exklusiv auf Steam erhältlich. Manu, Daniel und ihr Gast, Timo von Spielgefuehl.de, sahen sich Surviving Indie an und sprechen in dieser Folge darüber. Ob der Film hält, was er verspricht und ob er einem weiteren und neuen Blickwinkel auf die Indie-Szene werfen kann?

Das in der Folge angesprochen Interview über die Dokumentation Super Game Jam könnt ihr in Folge 1082 nachhören.

Manche Spiele müssen gar nicht so kompliziert sein, um unglaublichen Spaß zu machen. So auch Lichtspeer, ein kleines Indie-Spiel, dass den Spieler in eine absurde futuristisch-antik-germanische Welt entführt, und eigentlich nur eines verlangt: Mit gezielten Würfen des besagten Speeres herannahenden Gegnern den Garaus zu machen.

Nur: Das ist so viel schwerer und fordernder, als es zunächst den Anschein hat. Und herrlich lustig nebenher. Weshalb Lichtspeer trotz des Minimal-Spielprinzips so gut funktioniert, erklären Micha und Michael von Zweispielermodus im Cast.

Stories: The Path of Destinies erschien bereits im April für die PlayStation 4 und den PC. Daniel und sein heutiger Gast Attila wurden aber erst jetzt auf das Action-Rollenspiel aufmerksam, da es Teil des PlayStation+-Programms war. Zum Glück, denn entpuppt sich als echter Überraschungshit. Ein motivierendes Kampfsystem, eine wunderhübsche Grafik und eine große Portion Ironie und Popkultur-Anspielungen machen den Indie-Titel zu einem guten Spiel. Zu einem hervorragenden wird es durch eine besonders clevere Story-Telling-Idee.

Welche das ist und warum man Stories: The Path of Destinies unbedingt gespielt haben sollte, erklären Atilla und Daniel im Podcast.

Attilas Insert-Moin-Plätzchen:

Owlboy vom norwegischen D-Pad Studio war fast zehn Jahre in der Entwicklung. Das Indie-Pixelspiel erzählt die Geschichte des stummen Eulenjungen Otus, voller liebenswerter Charaktere und einer wunderschönen, märchenhaften Atmosphäre. Zusammen mit Ann-Kathrin Kuhls bespricht Manu, ob sich die lange Wartezeit gelohnt hat.

Ann-Kathins Test bei der Gamestar: http://www.gamestar.de/spiele/owlboy/test/owlboy,54160,3305188.html

Den fantastischen Soundtrack von Jonathan Geer findet ihr hier: https://jonathangeer.bandcamp.com/album/owlboy-ost

Der Wochenrückblick von Insert Moin vom 28. November – 4. Dezember 2016

Hinweis: Das ist der Teaser zur Folge. Die vollständige Folge steht unseren Unterstützern auf Patreon zur Verfügung. Dort finden diese dann auch einen speziellen RSS-Feed, mit dem die exklusiven Samstags- und Sonntags-Folgen bequem im Podcatcher oder in iTunes abonniert werden können. Alle Informationen über unsere Kampagne findet ihr unter www.patreon.com/insertmoin

In unserer Wochenrückschau betrachten und besprechen wir heute folgende Themen, die uns diese Woche beschäftigt haben

Interview mit Carsten Fichtelmann, CEO von Daedalic zum Thema betriebsbedingte Kündigungen und Kopierprobleme in Deutschland

http://www.mediabiz.de/games/news/fichtelmann-jedem-schritt-zurueck-folgen-drei-vier-grosse-schritte-nach-vorne/413382

Nachtrag zum Theme „Spieleflut“ aus der letzten Folge Le Brunch: Auf Steam sind 38 Prozent aller Spiele des Katalogs in diesem Jahr veröffentlicht worden.

http://www.gamestar.de/software/valve-steam/steam,635,3306170.html

Förderungen beim DCP sind „eingerfroren“

http://www.gameswirtschaft.de/meinung/deutscher-computerspielpreis-kolumne/

Kommentar von Jana Reinhardt zum DCP

http://www.gamestar.de/kolumnen/3306069/deutscher_computerspielpreis.html

Mario, Link & Co. als Freizeitparkt-Attraktionen  – Nintendo kooperiert mit Universal

http://www.gamestar.de/news/vermischtes/3306062/mario_zelda_co_als_achterbahn.html

Okay, jetzt mal Butter bei de Fische: Wer kennt noch die Spiele Head over Heels, Nebula und Solstice? Isometrische, puzzlelastige Action-Adventures und -plattformer? Die Zeiten, wo man die Nachmittage in der Computer-AG der Schule verbracht hat? An alle Leute, die jetzt ein wohliges, nostalgisches Gefühl im Bauch haben, richtet sich das kleine Indie-Spiel Lumo.

Gemeinsam mit Michael vom 2Spielermodus hat sich Micha in das Retro-Abenteuer für PSVita, PS4 und PC gestürzt und berichtet von einer Zeit, als der Punktschatten noch überlebenswichtig war.

Project Highrise wirkt nicht nur auf den ersten Blick wie eine Neuauflage des Klassikers Sim Tower. Ob das Indiestudio SomaSim den Charme des Originals einfangen und in die Neuzeit transportieren konnten oder wir eventuell doch nur in nostalgischer Verklärtheit mit viel Liebe auf das Maxis-Spiel (bzw. OPeNBook) aus dem Jahre 1994 blicken, erfahrt ihr im Podcast mit unserem Gast Florenz vom Podcast „Gefährliches Halbwissen„.

Manu, Daniel und ihr heutiger Gast Arnold von Tinytouchtales sind süchtig. Süchtig nach Mini Metro. In dem kleinen Spiel geht es darum, ein U-Bahn-Netz zu bauen. Der Clou: Man spielt dabei auf dem Design eines echt anmutenden Linienplanes. Neben der coolen Optik entpuppt sich Mini Metro allerdings als ganz schön kniffliges Spiel.

Warum das auf dem PC schon cool war, aber auf iOS und Android sogar noch besser funktioniert, erklären Manu, Daniel und Arnold im Podcast.

Wo sind sie, die coolen, stylischen, akrobatischen Run’n Guns, wo Saltos geschlagen werden, während etliche Gegner explodieren/zerplatzen/zerschellen und man sich vorkommt wie der krasseste Gun-Taka-Superheld? Das Genre hat sich etwas rar gemacht, aber zum Glück gibt es mit Seraph etwas Nachschub, der mit einem sehr eigenständigen, religiös angehauchten Stil und auch für Langzeit-Spieler ausgelegte Mechaniken daherkommt. Superstarke Powerfrau inklusive!

Micha hat sich den Michael von 2Spielermodus geschnappt und mit ihm über den für PC und PS4 erschienenen Indie-Titel gesprochen.