In Folge IM1748 sprachen wir bereits über Shadow Tactics: Blades of the Shogun, da die PC-Version bereits im Dezember 2016 erschien. Ein gutes halbes Jahr brauchte der Münchner Entwickler Mimimi dann, um seine Taktikspiel auch auf Xbox One und PlayStation 4 zu bringen. Natürlich schauten sich Manu und Daniel als alte Commandos-Fans den Titel auch dort an.

Im Podcast klären sie, ob sich die Wartezeit für Konsolenbesitzer gelohnt hat und wie man ein Echtzeittaktikspiel überhaupt mit einem Controller steuern kann.

Yonder: The Cloud Catcher Chronicles vereint Elemente aus Zelda, garniert sie mit ein bisschen Minecraft und schmeckt es mit einer Prise Stardew Valley ab. Klingt auf dem Papier also wie eine tolles Rezept für ein äußerst schmackhaftes Indie-Spiel.

Daniel und Micha spielten Yonder und kommen zu ganz unterschiedlichen Ansichten über das Spiel. Während Micha die hübsche Optik und die entspannende Atmossphäre genießen konnte, langweilte sich Daniel nach wenigen Stunden, da es im Grunde außer ein paar belanglosen Nebenquests nix zu tun gibt. Die Auseinandersetzung der beiden über Yonder könnt ihr im Podcast anhören.

Der cinematic Plattformer ist ein tolles Genre! Spiele wie Little Nightmares, Inside oder Typoman kombinieren zum einen klassisches Plattformer-Gameplay mit Rätseln, aber inszenieren zum anderen eine durchdachte Welt, während auf eine Narrative wert gelegt wird. Ein aktueller Ableger dieser Sorte ist Black: The Fall, dass die rumänische Revolution künstlerisch nacherzählt.

Markus von Eurogamer und Micha waren trotz kleinerer Fehler sehr angetan von dem Spiel. Im Cast erklären sie, weshalb.

Hellblade: Senua’s Sacrifice des britischen Studios Ninja Theory entführt die Spielenden in die nordische Mythologie und die Gedankenwelt der von einer Psychose geplagten Protagonistin Senua. Das Studio bezeichnet das Spiel selbst als ein „Triple Indie“-Projekt . Hinter diesem Kunstbegriff versteckt sich der selbst gestellte Anspruch, ein AAA-Spiel mit entsprechenden Production Values zu entwickeln, aber im Herzen ein Indie-Projekt zu sein. Ob dieses Experiment geglückt ist und ob die Mischung aus Walking Sim, Brawler und Puzzle-Game funktioniert, erfahrt ihr in der heutigen Folge mit Manu und unserem Gast Lara Keilbart von Polygamia.de und dem Filmpodcast Das Film-Quartett.

Obwohl durch zahlreiche Indie-Produktionen die Arcade-Shooter-Bibliothek mittlerweile endlich wieder regelmäßig mit neuen Vertretern aufgestockt wird, gibt es eine spezielle Sorte, von der es doch eher wenig gibt: Top-Down-Shooter, wo die Kamera mit dem Fluggerät rotiert und wo man sich frei durch eine Landschaft bewegen kann. Vielleicht kennt jemand noch die Strike-Serie von EA? Oder zahlreiche Amiga-Titel mit ähnlichem Konzept? Neue Vertreter sind Dogos, Project Root oder … Blue Rider.

Von Blue Rider haben aber vermutlich die wenigsten Spieler gehört, denn das kleine Indie-Spiel aus Argentinien ist mangels Werbung und Berichterstattung nahezu komplett untergegangen. Zu Unrecht, finden Björn und Micha. Das Spiel ist zwar nicht perfekt, aber für Shooter-Fans durchaus einen Blick wert.

Errata: Micha spricht im Cast von Kogs. Meint aber Dogos. Und dachte an Cogs. Was allerdings ein Puzzlespiel ist. Verwirrt? Micha auch.

Zwischenzeitlich gibt es eine ganze Reihe von Indie-Spielen, die versuchen über Nostalgie ein bestimmtes Publikum anzusprechen. Letztens hatten wir das übertrieben brutale Strafe als Thema, diesmal geht es in Yooka-Laylee weitaus friedlicher zu. Das Spiel von den ehemaligen Banjo-Kazooie-Entwicklern soll ganz bewusst den Charme der alten N64-3D-Plattformer auf die heutige Konsolengeneration übertragen.

Ob dies gelingt, verraten Kowa von Kollisionsabfrage und Micha im Cast.

Blackforest Games hat zuvor mit der Neuauflage von Giana Sisters auf sich aufmerksam gemacht. Einige Jahre später melden sie sich mit Rogue Stormers zurück, einem Roguelite-Arcade-Action-4-Spieler-Coop-Run-n-Gun-Gebratze! Klingt gut? Ist in Wirklichkeit sogar noch besser!

Michael vom 2Spielermodus und Micha erklären im Cast, warum das Spiel leider völlig zu Unrecht zu wenig Beachtung gefunden hat.