Unlock! von den Space Cowboys (TIME Stories) ist ein weiterer Vertreter aus der Kategorie der „Escape Room“-Spiele, die versuchen, das Live-Konzept in Karten-/Brettspielform zu pressen. Zusammen mit Escape-Veteran Stephan ‚Krimimaster‚ Kessler brechen wir aus den drei enthaltenen Fällen des Spiels aus und verraten euch komplett spoilerfrei, ob sich eine Anschaffung lohnt (und wie sich dieses Spiel im Vergleich zu den anderen Escape-Games einordnet).

Wer den Podcast unterstützen möchte, kann dies übrigens ganz einfach tun, in dem ihr Brettspiele über unseren Amazon-Affiliate-Link bestellt: http://amzn.to/2lZ8viT

Gewinnspiel

Wer gut zuhört hat außerdem die Möglichkeit, Manus (gebrauchtes, aber voll funktionsfähiges) Muster von Unlock! mit der einfachen Beantwortung einer Frage zu gewinnen. Inklusive 1x Telefonjoker! :) Alle Infos dazu im Podcast. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen, Einsendeschluss ist der 22. März 2017.

Mystic Vale ist ein Card-Crafting-Spiel rund um mystische Naturmächte mit einem besonderen Clou: Das Deckbuilding passiert nicht durch das Hinzufügen neuer Karten, sondern die Karten stecken in transparenten Folien und können mit Einschüben erweitert und verbessert werden.

Ob das ungewöhnliche Spielmaterial auch ein gutes Kartenspiel mit interessanten Entscheidungen verbirgt, verraten wir euch im Podcast mit Gast Martin Klein vom Videopodcast SpielErLeben und bärtiges Mitglied der „Spiel des Jahres“-Jury.

Bycatch ist ein simples, aber packendes Kartenspiel von Subalekha Udayasankar, Alper Çugun, und Kars Alfrink. Das Thema ungewöhnlich: Es handelt über den Drohnenkrieg und die damit verbundenen zivilen Opfer. Dabei schafft es das Künstlerkollektiv jedoch mit bewundernswerter Leichtigkeit ohne einen moralischen Zeigefinger auszukommen. Das (nonprofit) Spiel schafft es durch eine sehr subtile Metaebene Fragen aufzuwerfen, die zur Diskussion führen können, aber nicht müssen.

Kaufen kann man das Spiel für 12 US-Dollar direkt bei den Machern auf der Webseite.

Unser Gast Daniel Ziegener hat außerdem noch ein paar kluge Worte im deutschen Wired dazu geschrieben.

Peg_BossMaster_Pac_R_RGBDas Kartenspiel Boss Monster greift die Idee und Atmosphäre des Molyneux-Klassikers Dungeon Keeper auf (Wir sind die Bösen, Helden wollen unseren Dungeon ausrauben) und verbindet diese mit der Optik früher Super-Nintendo-Plattformer. Abgerundet wird dies durch unzählige Anspielungen auf popkulturelle Themen wie Serien und Spiele. Doch steckt hinter dem simplen und optisch ansprechendem Spiel auch eine gute Mechanik?

Zusammen mit Tim Koch vom Spieleblog Spielfreu(n)de steigen wir in die deutsche Version des Dungeon-Builders ab, um ein paar Helden um die Ecke zu bringen.

PS: Link zu Boss Monster auf Amazon (Affiliate Link) und im Cast zwar nicht erwähnt, aber Boss Monster gibt es auch als App-Version für iOS und Android.

Sicherlich auch durch den Erfolg von Hearthstone (siehe IM991) inspiriert, spendiert Wargaming, der Macher von World Of Tanks, seinen Panzern auch ein Sammelkartenspiel. World Of Tanks Generals nennt sich der Titel, der auf iOS- und Android-Plattformen sowie im Browser läuft.

Um zu klären, wie das Spiel sich vor allem im Vergleich zu anderen Vertretern des Trading-Card-Genres schlägt und ob die Kartenpanzerschlachten auch hier Spaß machen, hat sich Daniel als Gast Flo Merz eingeladen, der mittlerweile beruflich als PR-Manager für Codecheck tätigt ist.

Machi Koro (das ist japanisch und bedeutet wortwörtlich so viel wie „gewürfelte Stadt“) von Masao Suganuma ist ein flottes Karten-Würfelspiel mit einem großen Thema: Wir werden in die Rolle von 2-4 Stadtplanern versetzt, die in einem Wettlauf versuchen, jeweils als erstes die vier Großbauprojekte der Stadt fertig zu stellen um das Spiel zu gewinnen. Das Spiel stand völlig zu recht auf der Nominierungsliste der „Spiel des Jahres“-Jury, aber hat im letzten Durchgang dann gegen Colt Express geschlagen geben müssen. Warum man das Spiel trotzdem nicht links liegen lassen sollte, klären wir mit Matthias Nagy von den Bretterwissern im Podcast.

Machi Koro auf Amazon (Affiliate Link)

Hand of Fate von Deviant aus Brisbane erinnert ein wenig an das letztens hier vorgestellte Card Crawl von Tinytouchtale, denn die Grundprämisse ist fast identisch: Auch hier versuchen wir, gegen ein gemischtes Kartendeck zu bestehen. Dabei treffen wir auf unterstützende Karten, die Schwerter, Schilder oder Sonderfähigkeiten, Heiltränke und Schätze repräsentieren sowie Gegner, die uns davon abhalten wollen, das Ende des Kartenstapels zu erreichen. Der große Unterschied (neben den Plattformen): Während Card Crawl immer ein Kartenspiel bleibt, wechselt Hand of Fate in den Kämpfen in eine 3rd-Person-Perspektive und wird zum Action-Spiel, mit einer an Batman und Assassin’s Creed angelehnten Kampf-Mechanik. Ob das ehemalige Kickstarter-Projekt ähnlich begeistern kann, besprechen wir heute im Podcast mit Alexander Bohn-Elias von Eurogamer.de

 

Tinytouchtales aus Berlin (haben wir damals zu Ihrem Spiel Zuki’s Quest interviewt) haben zusammen mit dem Illustrator Max ‚mexer‚ Fiedler ein RPG-Dungeon-Crawler-Solitair-Karten-Spiel für iOS namens Card Crawl entwickelt. Ja, richtig: Max, der Erfinder und Zeichner unseres Hausmaskottchens, dem GamePad-Croissant. Daher auch direkt der Disclaimer: Wir haben zwar keine Aktien in diesem Spiel, aber natürlich freut es uns, wenn unser guter Freund mit diesem Spiel Erfolg haben wird – wir sind also höchstwahrscheinlich nicht gänzlich unvoreingenommen. Als neutrale Expertin haben wir aber sicherheitshalber Iris (@kramski) Schäfer eingeladen, die amtierende Threes!und CardCrawl-Weltmeisterin aller Klassen! Die Spieleübersetzerin und Star-Trek-Podcasterin war wie wir Teil der Beta-Phase und gibt uns und euch noch ein paar kleine Nachhilfestunde in guten Kartenkombinationen im heutigen Podcast!

Wie das Spiel in Bewegung aussieht und wie lange monoxyds Bart inzwischen geworden ist, könnt ihr in diesem tollen Video von der SuperKreuzBurg sehen:

Nachtrag: Hier noch der Link zur Hörerumfrage und der CardCrawl-Link zu iTunes

 

 

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Johannes Sich ist Illustrator und frisch gebackener Spiele-Entwickler, denn sein Spiel „La Cosa Nostra“ wurde vor nicht all zu langer Zeit auf StartNext erfolgreich gefundet. Wie es zu der Idee kam, ein Mafia-Spiel zu machen, was das alles mit unserem Logo zu tun hat und ob wieso er sich inzwischen mit der Produktion von Geldklammern beschäftigen muss, erfahrt ihr im Interview-Podcast:

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loveletterheader

Manche Brettspiele versuchen, durch möglichst viel Material oder komplexen Regeln zu beeindrucken. Ganz anders dagegen das zauberhaft reduzierte Love Letter von Seiji Kanai. Das Kartenspiel besteht aus nur 16 Karten und jeder Spieler hat jeweils nur eine auf der Hand. Warum Pegasus mit diesem Spiel vermutlich dennoch einen großen Anwärter auf das Spiel des Jahres im Rennen hat, erfahrt ihr wie immer im Podcast mit den romantischen Bartträgern Guido und Manu.