Davey Wreden ist ein Genie. The Stanley Parable war ein unfassbar gut gelungener Meta-Kommentar über Spielekonventionen und -mechaniken. Das neue Werk von Wreden nennt sich „The Beginner’s Guide“ und fällt ebenfalls in das wohl von ihm neu definierte Genre des „Meta-Games“. Ein Spiel als begehbares Museum, eine Einladung zum Diskutieren und Interpretieren. Oder ist das ganze einfach nur moderne Kunst ohne tiefere Bedeutung?

Im Podcast mit Rainer Sigl von Videogametourism erkunden wir die tiefsten Spoiler-Territorien dieses Experiments und reden darüber, was hinter der Fassade steckt oder stecken könnte.

Ist das noch ein Spiel oder schon Kunst? Beim iOS-Titel Monument Valley verschwimmt diese Grenze, denn er mutet an wie ein Gemälde, mit dem man interagieren kann – noch dazu wie eines von M. C. Escher, womit es auch an den PlayStation Titel Echochrome erinnert. Dass Monument Valley so künstlerisch daherkommt, liegt zu großen Teilen daran, dass sein Entwickler Ustwo eigentlich eine Design-Agentur ist und kein reiner Gamesentwickler.

Monument Valley

Um über Monument Valley zu sprechen, habe sich Manu und Daniel als Gast Mario (@th3italianjob) vom Karlsruher RetroGames e.V. eingeladen. Der war nämlich Betatester für den ungewöhnlichen Puzzle-Plattformer. Ob und was sich seit der Beta-Phase getan hat und ob das iOS-Spiel mehr zu bieten hat als eine witzige Idee und eine schöne Optik, klären Manu und Daniel mit Mario im Cast.

Martin Thiele aus Berlin ist heute zu Gast um über sein Projekt „Nachgemacht – Spielekopien aus der DDR“ zu sprechen. Dieser ist in seinen Recherchen auf unzählige, selbstgebastelte Spiele-Kopien von „West-Spielen“ wie zum Beispiel Monopoly gestoßen. Aber auch persiflierende Spiele und Eigenkreationen gab es in der ehemaligen DDR:

Aus diesem Projekt heraus entstanden ist sogar ein eigenes, nachgemachtes Spiel: Ligato für das iPad – eine Neuinterpretation eines leider nie erschienenen DDR-Originals.

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