Videospiele lassen uns alles mögliche sein: Wir können Schatzsucher sein, Weltraumpiraten, Soldaten, Weltenretter, Cosplayer, Rennfahrer oder Detektive. Womöglich sogar alles davon gleichzeitig. Es besteht kein Zweifel daran, dass die Mannigfaltigkeit der Abenteuer groß ist, die uns die Welt der Spiele bereit hält. Doch eines kann man momentan kaum mit ihnen: Sich mit Problemen aus dem echten Leben befassen. Die Zahl der Spiele, die sich hauptsächlich mit manchmal ganz alltäglichen, persönlichen, sozialen Problemen beschäftigen, ist eher gering. Glücklicherweise gibt es seit einigen Jahren eine großartige Indie-Bewegung, die versucht dem entgegen zu wirken.

Eines der Spiele, die Teil dieser Bewegung sind, ist Fragments of Him, welches für PC und Xbox One erschienen ist. Im Kern der Geschichte geht es um die Bewältigung von Verlust, verschwimmende Erinnerungen und Homosexualität. Daniel und Micha haben sich das Spiel angesehen und erklären, weshalb sie so begeistert davon sind.

Everybody’s gone to the Rapture ist das neue Spiel des britischen Studios The Chinese Room, die mit Dear Esther das Genre der sogennanten Exploration Adventures mitgeprägt haben. Hier gibt es so gut wie keine Gameplay-Mechaniken, sondern das Begehen einer Landschaft, das Aufsaugen der Atmosphäre und das Nacherleben einer Geschichte mittels Projektionen, Nachrichten und Textbotschaften sind der einzige Spielinhalt.

Manu, Micha und Daniel diskutieren daher im Podcast, ob das exklusiv für PlayStation 4 erschienene Everybody’s gone to the Rapture für sich genommen unterhalten kann, wie gut den Machern die Gestaltung der Welt gelungen ist und was überhaupt alles passiert im Spiel.

Im Podcast wird außerdem der Kotaku-Artikel „What The Heck Happened In Everybody’s Gone To The Rapture? A Guide.“ angesprochen.

Wenn Filme, Bücher, Musikalben und auch Videospiele sowohl Kritiker, als auch Rezipienten spalten, dann ist dies meist ein Indiz dafür, dass man es mit einem außergewöhnlichem Werk zu tun hat. Submerged ist eines dieser Spiele, bei denen das Feedback eine große Bandbreite hat – von „mein Gott, es ist katastrophal!“ bis hin zu „das schönste Spiel diesen Jahres!“ ist eigentlich die gesamte Bandbreite am Start.

Über die besonders miesen Kritiken wundern sich Daniel und Micha besonders. Der ruhige, völlig kampflose Indie-Titel, der sich völlig auf die Erforschung seiner post-apokalyptischen Umgebung konzentriert, hat ihrer Meinung nach so harsche Schelte nicht verdient – obgleich die beiden sich nicht in jedem Punkt einig sind.