Spiele, die in einer illegalen Version mehr Inhalt bieten als in der gekauften Original-Version gibt es nicht viele. Im Falle des Spiels Game Dev Tycoon sorgte dies vor einigen Monaten für etwas Aufmerksamkeit, als sich die Entwickler von Greenheart Games bei ihrer Kopierschutzmaßnahme wohl von Siedler III inspirieren ließen: In Ihrem Spiel über Spiele-Entwicklung haben sie als „Feature“ bei Versionen ohne Original-Kennung eine Meldung eingebaut, die den Spielern im Spiel ein Ereignis anzeigt, dass die meisten Leute das eigens entwickelte Spiel illegal heruntergeladen haben anstatt zu kaufen. Das Studio hat dadurch kein Geld verdient und die Spieler dieser Version gehen auf kurze Sicht Bankrott. Besonders bemerkenswert an dieser kleinen, charmanten Idee waren vor allem die Spieler, die sich im offiziellen Forum bei den Entwicklern beschwerten, dass das Spiel durch die Kopier-Ereignisse zu schwer sei. Karma is a beautiful thing!

Kleiner Wermutstropfen an dieser Geschichte ist höchstens, dass man Game Dev Tycoon selbst eigentlich auch „nur“ als eine sehr stark inspirierte Kopie von Game Dev Story von Kairosoft ansehen kann. Ob dieses Spiel es dennoch schafft, zu unterhalten oder gar besser ist als Game Dev Story, erfahrt ihr im Podcast mit Dominik von Kaffeeundfluchen und Stefan von superlevel.

Torsten (@DonsWelt), Bartträger und Blogger auf Donswelt.de, sowie Insert-Moin-Ehrenpräsident Boris (@NeoNacho) sind bei Daniel zu Gast, um über Splinter Cell Blacklist zu sprechen.
Groß war der Schock für die drei Splinter-Cell-Veteranen der ersten Stunde nach der Präsentation von Blacklist auf der E3 2012: Sam ballerte sich bei gleißendem Sonnenlicht durch die Wüste – das war nicht, was man von der Serie gewohnt war!

Doch Torsten, Boris und Daniel können im Podcast Entwarnung für Serienfans geben: Blacklist ist ein waschechtes Splinter Cell, noch dazu mit seinem Umfang und seiner Variabilität ein außergewöhnlich gutes. Warum Torsten trotzdem einen bestimmten Menschen bei Ubisoft hauen möchte, Boris Geld für goldene Lampen ausgibt und Daniel auf einen Würste-DLC hofft, erfahrt ihr im Podcast:

Launch-Trailer

httpvh://www.youtube.com/watch?v=DMmYciETGdY

Heiko vom Entwicklermagazin Making Games und Superlevel-Dennis (@AlexBronsky) sind bei Daniel zu Gast, um über Beatbuddy sprechen. Ein Indie-Titel eines Hamburger Entwicklers, das ursprünglich als Uni-Absschlussprojekt das Licht der Welt erblickte und das man als umgekehrtes Musikspiel bezeichnen könnte.

Der Spieler schwebt mit einem Blob durch ein Welt aus Aquarell. Je mehr er sich dabei der Rhythmus der Musik anpasst, desto leichter fällt das Spiel. Warum das am Anfang einer Eingewöhnung bedarf, aber dann umso mehr seinen Reiz entfaltet, klären Heiko und Dennis gemeinsam mit Daniel im Cast.

Das im Podcast angesprochene Tastatour von Superlevel-Dom gibt’s hier. Und Dennis‘ geschriebene Meinung zu Beatbuddy sollte man auch mindestens mehrfach gelesen haben.

Release-Trailer

httpvh://www.youtube.com/watch?v=DncYk8zIh8g

Podcaster vertragen heutzutage auch nichts mehr: Manu braucht nach der gamescom 2013 erstmal Urlaub, Micha hat sich gleich ins Krankenbett geworfen. Also hat sich Daniel widerstandsfähigere Messebesucher eingeladen, um in gemeinsamer Runde auf die Highlights der gestern zu Ende gegangenen gamescom zurückzublicken.

Boris (@NeoNacho), Florian (@Oh_Krapp), Tim (@DerTimster) und Daniel reden über ihre persönlichen Höhepunkte der Messe. Außerdem sprechen sie darüber, ob sich ihre Präferenzen im Kampf zwischen Xbox One und PlayStation 4 nach der Messe geändert haben und wenn ja, warum. Ebenfalls thematisiert wird aber auch die Tatsache, dass die diesjährigen gamescom mit einer Besucherzahl von 340.000 (ein Wachstum von 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) deutlich ihre Kapazitäten erreicht hat.

Tag 2 auf der gamescom. Daniel, Micha und Manu lassen sich in der EA-Lounge mit Chai Latte und Mentos bestechen und nutzen die Mittagspause, um die Erlebnisse der ersten 1,5 Messetage im Podcast Revue passieren zu lassen.

Themen unter anderem: Lords of the Fall, The Crew, Destiny, Indie-Offensive bei Sony, The evil within, XCOM, Wolfenstein, Elder Scrolls Online, X-Rebirth, Ryse, uvm.

„DuckTales! – whoowhuu whoo!“

DuckTales Remastered ist ein weiterer Versuch, ein altes Spiel im neuen Gewand erneut denen in Rechnung zu stellen, die aus Nostalgie-Gründen sich ein Stück Kindheit zurückholen wollen. Völlig legitim – und wenn es gut gemacht ist (wie Okami HD oder die Team Ico-Collection), spricht ja auch wenig dagegen. Die 2D-Animations-Spezialisten von WayForward Technologies haben sich der Sache angenommen und haben dem Capcom-Klassiker ein paar neue Zwischensequenzen und Sprachausgabe spendiert um den Plattformer für die aktuellen Spieleplattformen aufzuhübschen.

Ob das Remake gelungen ist erfahrt ihr im Podcast mit nicht nur einem, sondern gar zwei altbekannten ÜberraschungsGästen. (Der erneute Versuch, alte Podcast-Gäste im neuen Gewand denen zu präsentieren, die aus Nostalgie-Gründen sich ein Stück Podcast-Geschichte zurückholen wollen.)

httpvh://www.youtube.com/watch?v=Hw19OEzsF0U

Miette ist zu Gast und wir sprechen über das neue Saints Row IV, welches von Deep Silver nach der THQ-Pleite (Folge 686) gerettet und nun veröffentlich wurde. Und zum Glück, denn es ist großartig!

Was und warum dieses Open World-Spiel so kurz vor der Veröffentlichung von GTA V trotzdem auf keinem Pile-of-Shame-Wunschzettel aufrichtiger Spieler und Spielerinnen fehlen darf, erfahrt ihr im Podcast.

„Adventure-Spiele scheinen ein Stück Vergangenheit zu sein. Sie existieren nur noch in unseren Erinnerungen …und in Deutschland“, sagte Tim Schafer vor einiger Zeit im Ankündigungsvideo zum Kickstarter des Double-Fine-Adventures. Doch was macht das Genre der Adventures so besonders, dass sie zwar einerseits Nischenprodukte darstellen, aber trotzdem bis heute eine kleine, aber eingefleischte Fangemeinde haben?

Darüber redet Daniel mit Kelvin. Der leitet seine eigene Agentur, in der er unterer anderem auch über neue Games-Trends forscht. Außerdem ist Kelvin ausgewiesener Adventure-Experte. Um die Theorieunterhaltung ein wenig mit Leben zu füllen, haben sich die beiden das Adventure Face Noir von Daedalic ausgesucht.

Dabei kommen sie auch auf den Text „Why Adventure Games Suck. And What We Can Do About It“ von Ron Gilbert zu sprechen, der bereits 1989 zwölf Regeln definierte, die gute Adventures einhalten sollten. Was zeichnet also ein gutes Point-and-Click aus und fällt Face Noir in diese Kategorie? Daniel und Kelvin klären das im Podcast:

Weiterführende wissenschaftliche Literatur zu Adventure-Spielen gibt es übrigens hier und hier.

Die drei Podcast-Brüder Manu, Micha und Daniel haben sich in dieser Folge zusammengefunden, um ihre Begeisterung für Brothers – A Tale of Two Sons zu teilen. Ein märchenhaftes Indie-Spiel der Starbreeze Studios unter Mitarbeit des schwedischen Filmregisseurs Josef Fares, der erstmals bei einem Videospiel involviert war. Und aus dem Stand gleich ein kleines Meisterwerk geschaffen hat, so die einhellige Meinung des Insert-Moin-Teams.

Brothers – A Tale of Two Sons ist ein Kleinod, das einen innerhalb der wenigen Stunden Spielzeit die komplette Palette der Gefühle durchleben lässt: Trauer, Freude, Angst vor Verlust und Erleichterung. Was das Spiel mit seiner andersartigen Steuerung und stellenweise gar dem Verstoß gegen Konventionen des Mediums Videospiel so ganz besonders und zu einem Pflichttipp für jeden Gamer macht, klären Manu, Micha und Daniel im Cast.

ACHTUNG! SPOILER: Die erste Hälfte des Podcasts ist spoilerfrei, aber im späteren Verlauf sprechen wir über das Ende. Es wird aber in der Folge selber auch noch einmal genau auf den Moment hingewiesen, ab dem mit Spoilern zu rechnen ist.

Launch-Trailer

httpvh://www.youtube.com/watch?v=liftFqr4mbc

GLORY TO ARSTOTZKA!

In Papers, Please! von Lucas Pope schlüpft man in die Rolle eines Grenzbeauftragten, der die Unterlagen zur Einreise in einen totalitären Zwergenstaat prüft. Stimmt die Ausweisnummer? Ist der Pass gefälscht oder sind Angaben unstimmig? Wenn ja, ist die Entscheidung eigentlich klar: Einreise ablehnen! Doch das perfide an Popes Spielidee: Nur für eingelassene Menschen bekommt der Beamte Lohn, bei illegal in das Land eingereisten Menschen werden uns Strafen aufgebrumm, was zur Folge hat, dass die Heizung in der Wohnung und die Medizin für das kranke Kind nicht mehr bezahlt werden kann.

Um diese moralischen Entscheidungen und die Großartigkeit dieses spielerischen Bürokratie-Wahnsinns geht es im heutigen Podcast mit Fabian aka @yesnocancel.

Hinweis: Der Podcast ist in 2×20 Minuten aufgeteilt. Die ersten zwanzig Minuten sind komplett spoilerfrei und in der zweiten Hälfte reden wir über verschiedene Enden, über die Story und Konsequenzen, die sich im Spiel entwickeln.

httpvh://youtu.be/_QP5X6fcukM