Mombasa ist mit 915.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Kenias und die wichtigste Hafenstadt Ostafrikas. Das Brettspiel mit dem gleichen Namen aus dem Pegasus Verlag von Alexander Pfister versetzt die Spieler in die Zeiten der großen Handelskompanien, um auf dem afrikanischen Kontinent Ruhm und Reichtum zu finden. Mit Waren wie Kaffee, Bananen und Baumwolle erwerben sie allmählich Anteile an den Kompanien.

Zusammen mit Oliver ‘Spielevater‘ Sack ergründen wir, ob der Expertenspiel-Messehit aus Essen die erwartete Spieltiefe mit sich bringt und trotz der sehr komplexen Mechaniken ein gutes Spielgefühl mit sich bringt. Auch nicht unerwähnt bleibt die Debatte um das Thema des Spiels und die Frage, ob Spiele Themengebiete wie Sklavenhandel und Kolonialismus einfach so ausblenden dürfen oder sich stärker auch mit den negativen Ereignissen dieser Zeit auseinandersetzen müssten.

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My Village ist das neue Spiel aus der prämierten “Village”-Reihe von Inka und Markus Brand, erschienen bei eggertspiele. Wir haben den studierten Kulturwissenschaftler Guido ‘OldBeard’ Heinecke geladen, um darüber zu philosophieren, was mit Dorf-Geschichten passiert, die keiner aufschreibt? Wo leben die Erinnerungen und Sagen weiter, wenn der Zahn der Zeit an ihnen nagt und es keiner rechtzeitig schafft, diese in der Dorf-Chronik festzuhalten? Und wie schafft es dieses Brettspiel mit den anfangs unüberschaubar vielen Karten, auf den Tisch zu passen UND in unserem Gedächtnis zu bleiben?

spiel14

Die Internationalen Spieltage SPIEL’14 in Essen ist die weltgrößte Brettspiel-Messe der Welt. Über 150.000 Besucher, mehr als 850 Neuheiten. Welche Eindrücke nahm Manu von der gamescom der Brettspieler mit nach Hause? Welche Spiele lohnen einen zweiten Blick und auf welche freuen sich die Gäste Arne und René vom Bretterwisser-Podcast, mit dem dieser Podcast vor Ort als Kooperation enstanden ist: Continue reading

istanbul

Istanbul von Rüdiger Dorn (erschienen bei Pegasus-Spiele) ist nominiert für das “Kennerspiel des Jahres 2014”. Wir hatten das Spiel im Rahmen der des “Spiel des Jahres”-Casts ja schon kurz vorgestellt.

Heute nun die ausführliche Besprechung mit Gast Arne von den Bretterwissern und dem Special-Interest-Blog “Boardgame Pr0n“.

Header-Bild von Arne Spillner

loveletterheader

Manche Brettspiele versuchen, durch möglichst viel Material oder komplexen Regeln zu beeindrucken. Ganz anders dagegen das zauberhaft reduzierte Love Letter von Seiji Kanai. Das Kartenspiel besteht aus nur 16 Karten und jeder Spieler hat jeweils nur eine auf der Hand. Warum Pegasus mit diesem Spiel vermutlich dennoch einen großen Anwärter auf das Spiel des Jahres im Rennen hat, erfahrt ihr wie immer im Podcast mit den romantischen Bartträgern Guido und Manu.