Project Zero 5 – Priesterin des schwarzen Wassers“ ist der fünfte Hauptteil einer sehr speziellen japanischen Survival Horror-Reihe, die ihren Anfang zu Zeiten der PS2-Ära nahm. Im Gegensatz zu den meisten Genrevertretern sind die Protagonisten hier nicht mit fetten Waffen unterwegs, sondern lediglich mit einer Fotokamera ausgestattet, die in der Lage ist, Geister zu verbannen.

Die Spielereihe geht stilsicher subtilen japanischen Horror nach und weckt daher Erinnerungen an Filme wie „Ringu“, „Kakashi“ oder „The Grudge“. Tatsächlich folgt auch der fünfte Teil diesem Prinzip, dreht sich die Geschichte doch um einen unheimlichen Suizid-Wald, zahlreiche romantisch gekleidete, und doch sonderbar lethargische Protagonisten, sowie traditionell-kulturellen Plot-Elemente, wie das namensgebende Wasser, das als Zeichen für neues Leben und Tod gleichermaßen steht.

Klingt großartig? Ist es leider nicht. Micha ist ein großer Project Zero-Fan und erklärt dem Serien-Neuling Manu, was in dem Wii U-Ableger gehörig schief gelaufen ist.

PS: Das hier ist übrigens Michas Kater Casimir, der am Anfang der Folge die Aufnahme stört erwähnt wird:
casimir

Der Erfolg von Slender ist ein zweischneidiges Schwert: Auf der einen Seite ist es selbstverständlich schön, dass es viele Indie-Spiele gibt, die das Survival Horror-Genre wieder neu beleben. Auf der anderen Seite sind die zahlreichen Slender-Klone aber sehr ermüdend. „Scary by accident“ bezeichnet Micha diese Werke.

Bei DreadOut sieht es aber anders aus. Das momentan auf Indiegogo nach Spenden suchende Projekt aus Indonesien mutet wie ein spiritueller Nachfolger zu Fatal Frame an und erfüllt die Herzen von den beiden Horrorfreaks Kowa und Micha mit großer Freude.

httpvh://www.youtube.com/watch?v=QrgvctAFGMA