Nier: Automata ist die Fortsetzung, die es eigentlich gar nicht geben sollte. Der Vorgänger Nier war zu seiner Zeit kein Kritikerliebling und ging auch kommerziell völlig unter. Doch das Spiel von Designer Yoko Taro war so seltsam, sonderbar, grotesk, bizarr und gleichzeitig emotional, tiefgründig und überraschend, dass sich über die Jahre viele Fans gefunden haben – und das, obwohl Nier eine Zeitlinie eines eher scherzhaft gemeinten Endes von Drakengard fortführt. Nun hatte Square Enix sich aber trotzdem zu einem höheren Budget und dem Partner Platinum Games überreden lassen. Herausgekommen ist nichts anderes als ein Meisterwerk.

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Weshalb Nier: Automata ein Spiel ist, dass auf vielen Ebenen berührt und erstaunt, erklären euch Tom und Robin von Hooked, als auch Micha im Cast.

Micha hat zu dem Spiel ein Review auf Gamepro geschrieben. Darüber hinaus hat Hooked ein schönes Video zum Spiel veröffentlicht:

Konni ist bei Daniel zu Gast, der sonst als Radiomoderator bei Sport1.fm spricht oder Youtube-Videos macht. Heute spricht er aber im Podcast über Lifeline. Das ist auf dem Papier ein simples Text-Adventure. Ein Astronaut ist auf einem fremden Planeten im All gestrandet und versucht zu überleben.

Dass Lifeline Daniel und Konni dann doch überrascht hat, liegt an einem ganz besonderem Kniff, den sich die Entwickler überlegt haben. Welcher das ist, verraten sie im Podcast.

Der Weltraum – unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2014. Dies sind die Abenteuer der App „Out There„, die mit ihrer 2 Mann starken Entwicklergruppe von Mi-Clos gegen die IAP-verseuchten Horden im AppStore bestehen muss.

Das melanchonische Out There muss den Vergleich mit FTL übrigens gar nicht scheuen, den außer der Thematik könnten die Spiele kaum unterschiedlicher sein. Untermalt mit der wunderbaren Musik von Siddartha Barnhoom (Antichamber-Soundtrack) und den handgezeichneten Planeten, Aliens und Raumschiffen erinnert das Spiel eher an alte „Choose your own Adventure“-Bücher mit Roguelike- und Oregon-Trail-Elementen, als an den Stress, den FTL auslöst. Es gibt keine Kämpfe in Out There. Nur der einsame Pilot und der unendliche Weltraum und der lange Weg nach Hause…

Zu Gast in diesem Podcast Gunnar Lott von Stay Forever:

Hideo Kojima wird wohl sein gesamtes Leben an Metal Gear Solid gebunden sein. Nach dem offiziellen vierten Teil für die Playstation 3 wollte er eigentlich keine Fortsetzung mehr machen, aber Ende 2012 hat er uns mit Neuankündigungen und Tech-Demos wieder sehr neugierig auf, ja, neue MGS-Spiele gemacht. Zwischen der ganzen Schleicherei hat er sich allerdings mit „Zone of the Enders“ an ein anderes Projekt gewagt. Der sehr erfolgreiche Starttitel für die Playstation 2 zog einen finanziell leider nicht sonderlich profitables Sequel und diverse Spin-Offs in anderen Medienbereichen nach sich. Und ein neuer dritter Teil ist in Sicht. Konami rückt mit der HD-Collection die Serie nun wieder ins Rampenlicht.

Micha hat sich Andreas von der Gamer-WG eingeladen und spricht mit ihm über Anime-Serien, japanische Pop-Songs, liebenswerte künstliche Intelligenzen, abgefahrene Roboterdesigns mit Phallussymbolen, verstörende Techno-Alpträume und böse Menschen, die eigentlich gar nicht so böse sind. (^_~)