Am vergangenen Wochenende legte Ubisoft für The Division die Karten auf den Tisch. Erstmals konnten viele Spieler in der Beta-Phase ein ganzes Wochenende selber Hand an den Titel legen. – so auch unsere Gäste Flo und Attila.

Wie funktioniert Ubisofts Shooter-MMO-Hoffnung überhaupt? Kann man New York frei begehen? Liegt der Fokus auf Story oder Loot-Grinding? Welche Erfahrungen haben Flo und Attila mit der Testphase gemacht? Konnte durch die Beta ihre Vorfreude verstärkt werden oder sind sie nach dem Anspielen eher ernüchtert? Und werden Flo und Daniel heuer doch noch mal zusammen Skifahren? Fragen über Fragen, die sie ausführlich bei Daniel beantworten.

Wir besprechen heute Call of Duty – Black Ops 3 mit unserem Gast Rudolf Inderst*. Wie sortiert sich der dritte Teil der Black-Ops-Reihe in den Serienkontext ein, was hat sich verändert und warum halten Micha, Manu und Rudi vor allem das Tutorial für besonders erwähnenswert? Und hat Micha trotz Multiplayerphobie einen Blick in den faszinierenden Film-Noir-meets-Horror-Horde-Modus des Spiels geworfen? Diese Fragen und mehr beantworten die folgenden knapp 50 Minuten feinste Podcast-Unterhaltung.

PS: Mehr Informationen zu Rudis Forschungsprojekt findet man in seinem Blog.

(*Full Disclosure: Rudolf arbeitet als angestellter Social Media beim Publisher Koch Media, also einem Konkurrenz-Unternehmen von Activision. In seinem früheren Leben war Rudolf Spielejournalist und hegt aus dieser Zeit private Kontakt zu den Insert-Moin-Moderatoren und war auch schon vor seiner Tätigkeit beim Publisher im Podcast zu Gast.)

Downwell ist ein „Brunnen-Runterfall-Shooter mit Permadeath“ (aus Mangel an Genre-Bezeichnungen) von Ojiro Fumoto aus Tokio. Ein faszinierendes wie motivierendes Arcade-Spiel für IOS, Android (bald) und PC. Mit unserem Gast Dennis Kogel von Radio Fritz besprechen Micha und Manu, was sie an dem kleinen Spiel mit seinem Retro-Charme fasziniert hat.

Herr Kaschke ist heute zu Besuch in unserer Dreier-Runde und wir reden über Star Wars Battlefront von DICE, eines der wohl von vielen am sehnlichsten erwarteten Spiele des Jahres. Ein Star-Wars-Multiplayer-Shooter von den Machern von Battlefield. Was kann da schon schief gehen? Oder ist es „nur“ ein Battlefield mit Star-Wars-Skin geworden? Wir besprechen im Podcast, wo die Stärken und Schwächen des Spiels liegen und wie es uns gefallen hat.

Unser heutiger Gast ist Sönke Siemens, der sich gemeinsam mit Daniel bei 2K Games in München Battleborn angeschaut hat. Das neue Spiel von Gearbox, den Borderlands-Machern, vermischt Ego-Shooter mit RPG- und MOBA-Elementen. Und im Gegensatz zu Borderlands hat der Spieler die Wahl zwischen 25 Charakteren, die sich wirklich unterscheiden. Nah- oder Fernkämpfer, Sniper oder Brawler, Tank oder Flugeinheit – jeder der Charaktere spielt sich tatsächlich anders. Ob das aber reicht, um aus Battleborn ein gutes Spiel zu machen?

Was Sönke und Daniel von Battleborn halten, erklären sie im Cast. Im Anschluss daran gibt es noch ein Interview mit Randy Varnell, dem Creative Director des Titels bei Gearbox.

Daniel hat Michael Schade zu Gast. Michael ist der Gründer und ehemalige Geschäftsführer der Fishlabs Studios aus Hamburg, die in erster Linie mit dem Galaxy-On-Fire-Spielen bekannt wurden. 2013 musst das Studio allerdings Insolvenz anmelden und wurde im Zuge dessen an Koch Media verkauft. Michael und sein Geschäftspartner Christian Lohr verließen ihr Studio. Jetzt melden sich beide mit der Neugründung Rockfish Games wieder zurück. Auf der gamescom haben sie mit Everspace ihr Debütwerk präsentiert und eine Kickstarter-Kampagne gestartet.

Im Interview sprechen wir über die Anfänge von Fishlabs, den Erfolg von Galaxy On Fire und darüber, warum am Ende doch das Geld ausging. Außerdem spricht Michael auch über den Neuanfang mit Rockfish und warum er glaubt, dass Everspace bessere Chancen hat, ein erfolgreiches Spiel zu werden.

Der Name Brothers in Arms löst bei Daniel und seinem heutigen Gast Florian Krapp eigentlich wohlige Erinnerungen aus, denn da denken beide an das hervorragende Brothers in Arms Hell’s Highway aus dem Jahr 2008. Dementsprechend erwartungsfroh waren beide, als sie Brothers in Arms 3 – Sons of War im Android-Store und bei iTunes entdeckten.

Doch kann ein Third-Person-Shooter auf den Touchgeräten funktionieren? Oder ist Brothers in Arms 3 – Sons of War die nächste große PC- und Konsolenmarke, die auf dem Altar der Free-to-Play- und Casual-Spiele geopfert und anschließend zu Grabe getragen wird?

Das Virtuelle Schlachtfeld

Michael Schulze von Glaßer (@MichaelSvG) ist bei Daniel zu Gast. Der Journalist und Politikwissenschaftler betreibt den Youtube-Kanal Games’n’Politics, auf dem er sich mit der Darstellung von politischen Aspekten in Videospielen auseinandersetzt. Unter anderem auch mit der Verstrickung von Spieleherstellern und der Rüstungsindustrie – ein Aspekt, der auch schon in Insert Moin – Folge 855: America’s Army und Militainment thematisiert wurde.

Seine Forschung zu diesem Thema hat Michael jüngst im Fachbuch Das virtuelle Schlachtfeld: Videospiele, Militär und Rüstungsindustrie gesammelt. Im Podcast stellt er sein Werk vor, spricht über die Hintergründe seiner Arbeit und äußert sich zu Daniels Kritik am Buch.

Battlefield 4

Es soll tatsächlich Menschen geben, die in Battlefield 4 die Einzelspieler-Kampagne spielen, Micha und Rudolf zum Beispiel. Alles Quatsch, sagen Daniel und seine heutigen Gäste Johannes und Sebastian (@CuloBuster): Battlefield ist und bleibt ein Multiplayer-Spiel, das nur auf vollen Servern wirklich knallt. Daher gibt’s auch einen extra Cast für den Mehrspieler-Modus.

Johannes ist Trainee bei der GameStar und Sebastian war bis vor Kurzem Kamerakind bei Gameone und ist hier auf Youtube unterwegs. Beide haben wie Daniel fast alle Teile der Battlefield-Serie gespielt, sind aber über die vierte Auflage ein wenig zwiegespalten. Woran das liegt, erklären sie im Cast.

Multiplayer-Launchtrailer

httpvh://www.youtube.com/watch?v=nJLix-d32Vo

Lost Planet 3

Alter Schwede, schweinekalt ist es dort draußen! Stürmische Winde blasen uns klatschnasse Blätter um die Ohren, während wir an der Haltestelle warten und unser Körper von den Fußspitzen an langsam, aber unaufhaltsam die Temperatur des Bürgersteigs annimmt. Da macht man sich warme Gedanken und wünscht sich in das sonnige Los Santos oder würde gern eine Runde Beachvolleyball mit den DOA-Mädels spielen. Hmmm.

Aber nix da: Daniel und Micha stürzen sich stattdessen auf Lost Planet 3 und somit auf einen fernen Planeten mit radikal niedrigen Minustemperaturen, bei denen selbst Schneemänner den Ausnahmezustand ausrufen würden. Was den Reiz der Serie ausmacht, weshalb Spark Unlimited ein interessanter Entwickler ist und weshalb ausgerechnet ein simpler 3rd-Person Shooter wie Lost Planet 3 so viel Menschlichkeit besitzt, erfahrt ihr im Podcast.