Felix Falk war lange Jahre der Chef der USK. Anfang des Jahres wechselte er dann an die Spitze des BIU. Der Branchenverband organisiert unter anderem die gamescom, ist Mitausrichter des Deutschen Computerspielpreis und setzt sich auch bei der Politik für die Interessen der Gamesbranche ein.

In Podcast redet Felix mit Daniel über seine Arbeit beim BIU und über die Probleme, die er für die heimische Gamesbranche weiterhin sieht. Außerdem fällt das Gespräch auf den diesjährigen DCP, der mit Ablehnung des Preises von Mimimi in der Kategorie „Bestes Game Design“ auch einen Eklat hatte (mehr über die Hintergründe im von Felix angesprochenen Artikel auf gameswirtschaft.de).

Hinweis:
Aus Aktualitätsgründen veröffentlichen wir diese Brunch-Folge wieder frei für alle Hörer.

Ansonsten stehen unsere sonntäglichen Brunch-Folge ausschließlich unseren Unterstützern auf Patreon zur Verfügung. Dort finden diese dann auch einen speziellen RSS-Feed, mit dem die exklusiven Samstags- und Sonntags-Folgen bequem im Podcatcher oder in iTunes abonniert werden können. Alle Informationen über unsere Kampagne findet ihr unter www.patreon.com/insertmoin.

Ist die Spielebranche in der Krise?
Triple-A-Produktionen wie Watch Dogs 2, Titanfall 2 oder auch Call of Duty verkaufen sich aktuell deutlich unter den Erwartungen und deutsche Studios wie Daedalic sprechen von schweren Zeiten und müssen Stellen streichen.
Micha und Manu sprechen im heutigen Le Brunch darüber und versuchen zu beleuchten, ob die aktuelle Situation ein erstes Anzeichen für eine kommende Rezession darstellen könnte – oder wir uns schon mittendrin befinden…
Hinweis: Das ist der Teaser zur Folge. Die vollständige Folge steht unseren Unterstützern auf Patreon zur Verfügung. Dort finden diese dann auch einen speziellen RSS-Feed, mit dem die exklusiven Samstags- und Sonntags-Folgen bequem im Podcatcher oder in iTunes abonniert werden können. Alle Informationen über unsere Kampagne findet ihr unter www.patreon.com/insertmoin

Shownotes

Video von Dennis Kogel:
Video von Stephan Reichart:
Amy Hennig über AAA-Entwicklung:
Deadalic in der Krise:

Jan Theysen von King Art Games aus Bremen und Johannes Roth von Mimimi Productions aus München seit bei Daniel zu Gast. King Art entwickelte unter anderem das Rundenstrategiespiel Battle World Kronos, das Point’n’Click-Adventure Book of Unwritten Tales und aktuell das Taktik-Rollenspiel Die Zwerge (für das Jan übrigens auch schon in IM1377 zu Gast war). Mimimi stellten zuletzt den 3D-Plattformer Last Tinker fertig und arbeiten aktuell an einem Taktikstrategiespiel namens Shadow Tactics.

Beide deutschen Studios nehmen sich also immer wieder Genres an, die eher nischiger Natur (geworden) sind. Im Brunch reden Jan und Johannes darüber, ob dies eine bewusste Entscheidung war und warum es für kleine Entwickler sogar ganz sinnvoll sein kein, für eine kleinere Zielgruppe zu entwickeln.

Quality Assurance (QA) „ist ein Sammelbegriff für unterschiedliche Ansätze und Maßnahmen zur Sicherstellung festgelegter Qualitätsanforderungen.“ Sagt zumindest Wikipedia. Auch in der Entwicklung von Spielen gibt es QA-Abteilungen. Um zu klären, was die machen, hat sich Daniel zwei Gäste eingeladen, die es wissen müssen: Kathrin Wende und Rich Winterstetter. Beide haben schon in der QA von Gamesherstellern gearbeitet. Kathrin hat sogar das Buch Entwicklung eines Computerspiels mit Qualitätssicherung über das Fachgebiet geschrieben.

Im Brunch geben beide einen Einblick in den Arbeitsalltag eines QAlers, räumen mit Myhten über diesen Teilbereich der Gamesentwicklung auf und erklären, warum das ein optimales Sprungbrett in die Gamesbranche ist.

Der GAME ist Deutschlands ältester und mitgliederstärkster Verband der Gamesbranche. Sein Geschäftsführer und heutiger Gast bei Daniel ist Thorsten Unger. Im Podcast erklärt er, was ein Branchenverband eigentlich macht und welche Aufgaben und Interessen er als Chef des Verbandes übernimmt. Außerdem spricht er darüber, warum es hierzulande mit dem BIU gleich zwei Verbände für die Spieleindustrie gibt.

martinteichmannWas macht eigentlich ein „Environment Artist“? In unserer heutigen Folge aus der Reihe „Berufe in der Spieleindustrie“ beantwortet uns diese Frage Martin Teichmann, der eben diesen Beruf aktuell bei Naughty Dog (Uncharted 4) im sonnigen Santa Monica ausübt. Davor hat er in diversen Projekten bei Rocksteady, Crytek und Deck 13 mitgewirkt. Wir fragen ihn über seinen Lebenslauf, wie man in diese Branche kommt und wie so der typische Tagesablauf eines Environment-Artists aussieht.

Sponsoren-Hinweis

saelogoWenn auch ihr an einem der vielzähligen Jobs in der Spiele-Industrie interessiert seid, dann könnt ihr diesen Einstieg direkt über ein Studium beim  SAE Institute schaffen. Dort gibt es eine ganze Bandbreite an speziellen Studiengängen zum Fachbereich Games, z.B. »Game Art Animation« oder »Games Programming«. Alle Infos zu den Kursen, den Lerninhalten, Berufsbildern und Standorten der SAE Institute findet ihr auf der Seite: www.sae.edu/insertmoin