Von Metal Gear Rising: Revengeance hat man schon 2009 Wind bekommen. Nachdem Kojima Productions trotz vieler Ideen nicht wirklich voran kam, haben sie sich Platinum Games zur Hilfe geholt. Entstanden ist ein rasantes Spin-Off zu Hideo Kojima´s MGS-Reihe, das mit einem Schleichspiel nicht mehr viel gemeinsam hat, dafür aber im Brawler-Segment so manchem Genrevertreter zeigt, dass er noch viel zu lernen hat.

Andreas von der Gamer-WG und Micha erklären, warum MGR: Revengeance nach der Neuauflage von Devil May Cry ein weiteres ziemlich geiles Genrehighlight ist, weshalb die von Kojima erschaffenen Universen irre faszinierend sind und warum mit tiefer Stimme gesprochene Spieletitel viel öfter in Startmenüs eingebaut werden sollten.

Wenn die Welt aus den Fugen geraten ist, keine Gesetze mehr greifen, Umweltkatastrophen um sich schlagen und „Zivilisation“ im verschollenen Duden nachgeschlagen werden müsste … dann gibt es ordentlich auf`s Maul! In dem neuestem Werk von Platinum Games, den Entwicklern von Bayonetta und Vanquish, duellieren sich zahlreiche Larger-Than-Life-Charaktere vor postapokalyptischen Kulissen.

Doch leider nutzt das eigentlich vielversprechende Spiel sein Potential nicht aus. Micha und Andreas von der Gamer-WG suchen und finden im Podcast die Gründe für diese Enttäuschung.

Oh je, was war das bloß für eine Aufregung als Ninja Theory zum ersten Mal ankündigte ein Reboot von Devil May Cry zu machen: Flüche, Hassbriefe, Morddrohungen! Die Fans waren völlig außer sich und konnten nicht akzeptieren, dass Dante ein Facelifing bekam – und wünschten den Entwicklern aus Cambridge den Tod an den Hals! Da werden Erinnerungen an unseren Arschgeigen-Cast wach …

Für Daniel, Micha und Florian von Metal Hammer ist klar: Wie DmC von engstirnigen Fans der alten Serie auf idiotische Weise abgestraft wird, ist völlig unfair. Vor allem weil das Spiel allen dreien mehrmals die Kinnlade auf den Boden hat fallen lassen. Warum DmC das Talent der Macher von Enslaved von Heavenly Sword ein weiteres Mal unter Beweis stellt und auch die alten Fans dem Neustart eine Chance geben sollten, erfahrt ihr im Podcast.

Seit im Jahre 2000 die Hitman-Reihe gestartet ist, wurde sie immer wieder heiß diskutiert: Ist ein Spiel, in dem man die Rolle eines Auftragskillers übernimmt, moralisch nicht etwas heikel? Muss man Mord in so vielen Facetten darstellen? Egal wie die Dispute verliefen: Klar war, dass die Serie eine gewisse Faszination auf sein Publikum ausgeübt hat. Daran konnte selbst der kontroverse Trailer aus dem letzten Jahr nichts ändern, der fast im Alleingang die große Sexismus-Debatte vom Zaun gebrochen hat.

Heute wollen Daniel, Manu und Micha aber wirklich nur über das Spiel selbst reden – weg von dem ganzen Drumherum. Warum die „Schleicherei“ allen dreien sehr gut gefallen hat, erfahrt ihr im Podcast.

Interessante Infos zur Crowd-Engine gibt es übrigens hier.

Hideo Kojima wird wohl sein gesamtes Leben an Metal Gear Solid gebunden sein. Nach dem offiziellen vierten Teil für die Playstation 3 wollte er eigentlich keine Fortsetzung mehr machen, aber Ende 2012 hat er uns mit Neuankündigungen und Tech-Demos wieder sehr neugierig auf, ja, neue MGS-Spiele gemacht. Zwischen der ganzen Schleicherei hat er sich allerdings mit „Zone of the Enders“ an ein anderes Projekt gewagt. Der sehr erfolgreiche Starttitel für die Playstation 2 zog einen finanziell leider nicht sonderlich profitables Sequel und diverse Spin-Offs in anderen Medienbereichen nach sich. Und ein neuer dritter Teil ist in Sicht. Konami rückt mit der HD-Collection die Serie nun wieder ins Rampenlicht.

Micha hat sich Andreas von der Gamer-WG eingeladen und spricht mit ihm über Anime-Serien, japanische Pop-Songs, liebenswerte künstliche Intelligenzen, abgefahrene Roboterdesigns mit Phallussymbolen, verstörende Techno-Alpträume und böse Menschen, die eigentlich gar nicht so böse sind. (^_~)

Originalillustration von Kenny Velez (http://www.kennyvelez.com/)

Ob in Foren, Kommentarbereichen oder auf Twitter: Die Hater und Trolle sind überall. Und die Haterkultur scheint sich in der letzten Zeit sogar weiter ausgebreitet zu haben.

Dem Thema kann man sich aus verschiedenen Sichtweisen nähern: Rainer Sigl hat dies auf Videogametourism mit seinem Artikel „Arschlochgamer“ getan, Micha auf Kollisionsabfrage mit „Auf den Treppenstufen der Missgunst“ und Daniel berührt es stellenweise auf Weltraumer mit „Spiegel Online trollt Gamer„. Ein schwieriges Thema, bei dem man sich fragen muss, woher dieser Hass, dieser Neid, die generelle respektlose Haltung herkommen.

Micha hat sich Florian von Metal Hammer, der dieses Phänomenen auch in der Musikszene sieht, eingeladen und mit ihm einen Annäherungsversuch an das Thema gewagt.