Einen wunderschönen Sonntag, zusammen. Herzlich Willkommen zur zweiten Folge des freien Sonntags-Podcasts mit dem Namen Wochenmenu. In Zukunft erwartet euch jeden Sonntag eine freie Folge, bei der wir uns eine Episode der vergangenen Woche raussuchen und für alle Hörer frei zugänglich machen. Vor dieser Folgen werden wir jeweils die Woche aufbereiten, und für alle Nicht-Patreons kurz zusammenfassen, welche Spiele und Themen wir besprochen haben und ein kurzes Fazit zu allen Spielen geben. So bekommt ihr auch ohne Patreon einen guten Überblick über die wichtigsten Neuerscheinungen. Dies bietet uns auch die Möglichkeit, auf Kommentare oder Reaktionen von euch einzugehen und diese auch gleich zu beantworten. Mehr zu unserem neuen Sendekonzept und der Patreon-Umstellung findet ihr in der Jubiläumsfolge 2000 und auf unserer Startseite.

Wer direkt zur freien Folge (Hidden Gems – Nintendo Wii) springen will, findet in seinem Podcatcher eine passende Kapitelmarke dazu. Ebenso zu jedem Wochentag, über den wir sprechen.

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Hidden Gems – Nintendo Wii

Die Nintendo Wii war bekanntlich ein gigantischer Erfolg. Sie hat sich weltweit über 101,63 Millionen Mal verkauft und war profitabler als die PS3 und 360, obwohl sie technisch weit unterlegen war. Das lag vor allem an der Positionierung von Nintendo. Mit der Wii sollten Jung und Alt spielen können. Ein Gerät für die ganze Familie. Mit Titeln wie Wii-Sports hat das prima funktioniert – doch der Nebeneffekt war, dass Hardcore-Gamer die Konsole belächelten. Die fetten Blockbuster mit fetzigen Actionszenen und modernster Grafik gab es eben nur auf den „großen“ Konsolen. Was sollte die Familienkiste da schon zu bieten haben?

Björn aka Speckobst und Micha sind heute da, um zu sagen: Eine Menge habt ihr verpasst! Die Nintendo Wii ist der Inbegriff von Hidden Gem! Es gibt unglaublich viele Spiele auf der Konsole, die völlig zu Unrecht missachtet worden oder absolut einzigartig sind. Im Idealfall sogar beides. Im Kick-Off einer vermutlich längeren Serie von Wii-Folgen stellen die beiden drei Spiele vor, die man trotz ihres Alters unbedingt anschauen sollte.

Sie sprechen über:
– Zak und Wiki: Der Schatz von Barbaros
– Disaster: Day of Crisis
– Sin & Punishment: Successor of the Skies

Das ausführliche Video von Björn zu Disaster: Day of Crisis findet Ihr hier:

Obwohl durch zahlreiche Indie-Produktionen die Arcade-Shooter-Bibliothek mittlerweile endlich wieder regelmäßig mit neuen Vertretern aufgestockt wird, gibt es eine spezielle Sorte, von der es doch eher wenig gibt: Top-Down-Shooter, wo die Kamera mit dem Fluggerät rotiert und wo man sich frei durch eine Landschaft bewegen kann. Vielleicht kennt jemand noch die Strike-Serie von EA? Oder zahlreiche Amiga-Titel mit ähnlichem Konzept? Neue Vertreter sind Dogos, Project Root oder … Blue Rider.

Von Blue Rider haben aber vermutlich die wenigsten Spieler gehört, denn das kleine Indie-Spiel aus Argentinien ist mangels Werbung und Berichterstattung nahezu komplett untergegangen. Zu Unrecht, finden Björn und Micha. Das Spiel ist zwar nicht perfekt, aber für Shooter-Fans durchaus einen Blick wert.

Errata: Micha spricht im Cast von Kogs. Meint aber Dogos. Und dachte an Cogs. Was allerdings ein Puzzlespiel ist. Verwirrt? Micha auch.

Berserk ist ein echtes Phänomenen und in Japan einer der erfolgreichsten, wenn nicht sogar DER erfolgreichste Manga überhaupt. Es ist eine faszinierende, facettenreiche Geschichte über einen Kämpfer in einer düsteren, oftmals aussichtslosen Welt, wo kein klar definiertes Gut oder Böse gibt, sondern nur Grautöne. Darüber hinaus teilt Guts, der Protagonist, noch ordentlich mit seinem Schwert aus. Da liegt die Idee nahe, einen Musou-Ableger zu machen: Berserk and the Band of the Hawk für die Playstation 4.

Ein Warriors-Spiel mit Beserk-Lizenz? Superblutige Massenschlachten? Klingt ja eigentlich erst einmal vielversprechend. Gemeinsam mit Björn (Speckobst) und Tom (Hooked) findet Micha im Cast heraus, ob die Rechnung wirklich aufgeht.

Den Beitrag von Speckobst findet ihr hier:

Der Beitrag von Hooked zum Manga ist hier zu sehen:

Völlig überraschend hat Dead Rising 4 eine USK 18 Freigabe bekommen. Ebenso überraschend ist leider auch, dass der vierte Teil eine gigantische Enttäuschung ist. „Make Dead Rising great again!“ müssen sich die Entwickler gedacht haben und versuchten den vierten Teil auf die Aspekte zu fokussieren, die angeblich die besten an der Serie waren: Das absurde Abschlachten von Zombies, die völlig verrückten Waffen, sowie Frank West als Hauptcharakter, der einen unsympathischen Arsch mimt. Ein Spiel für die Fans, wie in Interviews groß getönt wurde.

Tja.

Doof nur, dass man alles andere vergessen hat und Frank in den alten Teilen zwar ein ruppiger Kerl war, aber sicher kein menschenverachtender Idiot. Was passiert, wenn man in der Zombie-Suppe die nötige Würze weglässt, und in den Topf noch eine Grafikengine voller Fehler und schlechtes Game Design wirft, erklären Björn und Micha im Cast.

Man mag es kaum glauben, aber Final Fantasy XV ist endlich, endlich erschienen! Ähnlich wie The Last Guardian war das Spiel sehr lange in Produktion und hat die eine oder andere Hürde während der langen Zeit erklimmen müssen. Umso spannender ist das (fast) fertige Spiel: Darin zeichnet sich nicht nur die spielkultur-historische Phase ab, in der die japanische Spieleindustrie sich neu finden und fangen musste, sondern durch die lange Zeit ist ein hochgradig interessanter Hybrid aus vielen ungewöhnlichen Ideen und Konzepten entstanden, irgendwo zwischen östlicher und westlicher Kultur. Und ihr werdet überrascht sein, dass wir sogar Parallelen zu Deadly Premonition sehen.

Micha hat sich mit Nina, Björn (Speckobst) und Michi (Kollisionsabfrage) drei sehr große Final Fantasy-Fans eingeladen, um mit ihnen in einem 2,5 Stunden Mammut-Cast ausführlich über das einzigartige Spiel zu sprechen. Ob wir unterm Strich Final Fantasy XV empfehlen können oder am Ende doch nur ein Kuriosum für Connaisseure des Absurden bleibt, erfahrt ihr im Cast.

Hier ist übrigens der Wagen von Michi:
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Auf dem ersten Blick mag das für PS Vita (TV) und Steam erschienene Yomawari – Night Alone nach einem zuckersüßen, niedlichem, harmlosen Gruselspiel aussehen … doch das Spiel braucht keine zwei Minuten, um einem heftig in die Magengrube zu treten. Überhaupt ist der kleine Titel von Nippon Ichi Software eines der gruseligsten und emotionalsten Spiele, die wir dieses Jahr spielen durften. Und eines der kulturell interessantesten, den Setting und Kreaturen des Spiels sind tief in japanischer Folklore verwurzelt.

Micha hat Björn eingeladen, der auf seinem Youtube-Kanal relativ oft über japanische Spiele spricht. Gemeinsam erklären sie, weshalb Yomawari für sie ein großer Geheimtipp ist.