Kaum sind Manu und Micha mal ein paar Tage aus dem Haus, da schnappt sich auch schon Sebo das Mikrofon und bespricht ein Buch! In diesem Fall trifft es das neueste Werk des durch die NES und SNES Visual Compendiums bekannt gewordenen Sam Dyer. „The Art of Point + Click Adventures“ ist eine Reise durch die Geschichte des Adventure Genres anhand von Artworks und Interviews mit den wichtigsten Kreativköpfen der Szene. Dazu hat er sich Jan Walenda (ein mächtiger PiRat) an Bord geholt.
Gemeinsam schwelgen die Beiden in Erinnerungen an eine Zeit, in der Adventures die technische Speerspitze der Computerspiele waren. Sie berichten von ihren ersten Gehversuchen in dem Genre, Vorlieben und Abneigungen und klären ganz nebenbei, ob Sam Dyers neuestes Werk ebenso empfehlenswert ist, wie dessen Vorgänger.

1992 erschien für den Amiga ein Spiel namens Flashback: The Quest for Identity. Entwickelt wurde es bei Delphine Software in Frankreich, die ein Jahr zuvor bereits mit Another World (siehe IM1034) einen Klassiker geschaffen hatten. Rückblickend wissen wir, dass auch Flashback den Status eines Meilensteins erreichen sollte, auch weil später Portierungen für unter anderem SNES, PC oder Sega Mega Drive folgen sollten. Ein Vierteiljahrhundert später legt erneut ein französischer Publisher, Microïds, den Titel als Flashback 25th Anniversary für die Nintendo Switch auf.

Jan kennt Flashback noch aus seiner Kindheit, daher war für ihn sofort klar, dass er sogar die physische Collector’s Edition (Ref.-Link) bestellen musste. Für Daniel reichte auch der Download. 25 Jahre nach Erscheinen reden Jan und Daniel nun über Flashback: Was machte das Spiel seinerzeit so besonders? Wie gut ist es in der langen Zeit gealtert und sollten Retro-Games bei Neuerscheinen so originalgetreu wie möglich sein, oder ist es legitim, doch ein paar zeitgemäßer Verbesserungen vorzunehmen?

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Wie jeden Sonntag gibt es heute die Folge der Woche (frei für alle) mit unserer Besprechung des wunderschönen Bildbands „SNES/Super Famicom: A Visual Compendium“ inklusive unseres kleinen Sonntagsbrunchs mit Rück- und Vorschau.

Folge der Woche

Der britische Verlag Bitmap Books ist auf hochwertige Bildbänder über alte Konsolen spezialisiert (siehe Folge 1894). In Folge 1851 sprachen wir bereits über das Kompendium zum NES. Seit einigen Wochen gibt es nun auch ein Buch über die Nachfolge-Konsole SNES, oder das Super Nintendo wie das Gerät auch häufig genannt wird.

Sebo und Jan sind ebenso wie Daniel Besitzer des SNES/Super Famicom: A Visual Compendium und sprechen im Podcast darüber, wie ihnen der Bildband zusagt. Da das Druckerzeugnis erneut eine liebevolle Reminiszenz an die SNES-Ära wurde, schweifen sie dabei immer wieder zu ihren Erinnerungen über diese Zeit ab.
Das SNES/Super Famicom: A Visual Compendium gibt es für 29,99 Pfund (zuzüglich Versand) im hauseigenen Shop von Bitmap Books.

 

Der britische Verlag Bitmap Books ist auf hochwertige Bildbänder über alte Konsolen spezialisiert (siehe Folge 1894). In Folge 1851 sprachen wir bereits über das Kompendium zum NES. Seit einigen Wochen gibt es nun auch ein Buch über die Nachfolge-Konsole SNES, oder das Super Nintendo wie das Gerät auch häufig genannt wird.

Sebo und Jan sind ebenso wie Daniel Besitzer des SNES/Super Famicom: A Visual Compendium und sprechen im Podcast darüber, wie ihnen der Bildband zusagt. Da das Druckerzeugnis erneut eine liebevolle Reminiszenz an die SNES-Ära wurde, schweifen sie dabei immer wieder zu ihren Erinnerungen über diese Zeit ab.
Das SNES/Super Famicom: A Visual Compendium gibt es für 29,99 Pfund (zuzüglich Versand) im hauseigenen Shop von Bitmap Books.

Die Folge steht unseren Unterstützer*innen auf Patreon zur Verfügung. Wer das Angebot erst mal ausprobieren möchte, erhält mit der „Schnupper-Pledge“ Zugang zu allen Folgen der ersten Woche eines jeden Monats.

Ready Player One ist der Debütroman von Ernest Cline. Ein Debüt, das zwar aus dem Jahr 2011 stammt, aber Daniel und seinen Gast Jan vom Jans ’n Joeses-Podcast restlos begeisterte. Warum? Weil Ready Player One eine spannende Virtual-Reality-Geschichte erzählt und dabei nur so vor Anspielungen an Videospiele, Nerdtum und die Popkultur der 80er strotzt. Ein Buch, das daher mit großer Sicherheit jedem gefällt, der mit den Filmen, der Musik und vor allem den Videospielen dieses Jahrzehnts aufgewachsen ist.

Ready Player One gibt beispielsweise auf Amazon unter anderem im englischen Original (Aff.-Link), aber auch in einer deutschen Übersetzung (Aff.-Link).

Jan vom Podcast Jans N‘ Joeses ist wieder zu Gast und es geht erneut um ein Buch über die Geschichte der Videospiele: Und dann kam Tetris von Christian Gehlen.

Im Gegensatz zu den meisten bei uns besprochenen Büchern, die aus dem angelsächsischen Raum kommen, ist dies ein Werk eines deutschen Autors. Gehlen will uns darin die Geschichte erzählen, wie „Nintendo innerhalb eines Jahrzehnts den Videospielmarkt eroberte“
 – zumindest suggeriert das der Untertitel. Ob ihm das spannend und ansprechend gelungen ist, darüber reden Jan und Daniel im Podcast.

Und dann kam Tetris gibt es für 9,99 Euro im Shop das CSW-Verlages, auf Amazon (Aff.-Link) und natürlich bei allen anderen Buchhändlern zu bestellen.

Der heutige Gast von Daniel ist Jan. Der ist PR-Managner bei Ubisoft und podcastet bei Jans N‘ Joeses. Ihr Thema ist das Buch Masters of Doom – How Two Guys Created an Empire and Transformed Pop Culture. Das nimmt sich der Geschichte von id Software an und erklärt in äußerst spannender Weise, wie John Carmack und John Romero das kleine Studio und Spiele wie Doom, Wolfenstein und Quake erschufen. Produkte, die die Gamesbranche bis heute prägen und weitreichende Entwicklungen und Personalien nach sich zogen. Auch wenn das Buch schon aus dem Jahr 2003 ist, bleibt es daher bis heute hochaktuell – nicht nur, aber auch weil jüngst wieder ein neues Doom (siehe IM1590) erschien.

Die im Podcast angesprochene Folge von Stay Forever über Doom gibt’s hier. Das Buch kann unter anderem bei Amazon (Aff.-Link) bestellt werden.

Daniel spricht mit Fabian Döhla (@FabianDoehla) und Jan Walenda (@JanWalenda) über Games-PR. Sie ist ein elementarer Teil der Gamesbranche, von dem der Endkonsument im Regelfall wenig bis gar nichts mitbekommt. Obwohl man bei den Begriffen Public Relations oder Öffentlichkeitsarbeit vom Begriff eigentlich vermuten würde, dass damit die Kundschaft angesprochen wird. Richtig viel Schnittpunkte mit der Games-PR hat man hingegen als Blogger, Podcaster oder Journalist, denn die PR-Abteilungen sind oft die einzigen Kontaktpunkte zu Publishern.

Fabian war lange Zeit PR-Manager bei Sega und arbeitet momentan als Selbständiger in der PR. Jan arbeitet für die deutsche Niederlassung von Ubisoft. Gemeinsam mit Daniel reden sie über ihre Jobs in der Öffentlichkeitsarbeit für große Gamesunternehmen; die Frage, inwieweit Publisher versuchen, Wertungen zu beeinflussen und ob es ein freundschaftliches Verhältnis zu Journalisten überhaupt geben kann.

Passend zum Thema sei auch noch ein älterer Text von Daniel empfohlen: „Die Mühlen der PR„.