Genau genommen ist die Bezeichnung »Feriencamp« ja irreführend, denn wir sind gar nicht im Urlaub, sondern beruflich auf Presse-Events in Japan und den USA unterwegs. Wie es der Zufall so will natürlich genau gleichzeitig. Daher haben wir uns dazu entschieden, gute Freunde, Podcast-Kollegen und insgesamt tolle Menschen zu fragen, ob sie nicht einen Tag »Vertretung« für uns übernehmen könnten. Daher hört ihr nun die folgenden zwei Wochen jeden Tag eine neue Vertretungs-Folge.

Die heutige Folge stammt von Jenni und Josh vom Let’s-Play-Kanal »Two Into Indie« und sie werfen einen Blick auf »Detektivspiele« am aktuellen Beispiel von »Return of the Obra Dinn« und »We. The Revolution«.

Auf der EA-Präsentation der diesjährigen E3 gab es einen sogenannten „Shadow Drop„: Unravel Two wurde nämlich auf der Bühne in L.A. nicht nur zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert, sondern im Anschluß auch direkt noch am selben Abend auf den Servern von EA Origin, im PSN und Xbox Live freigeschaltet.
Da uns bereits das erste Spiel der Coldwood Studios „um den Finger gewickelt“ hat, haben wir uns den Nachfolger des Puzzle Plattformers, den man nun auch im lokalen Koop mit zwei Yarnies spielen kann, direkt angeschaut.
Zu Gast: Jenni vom sehr passend benannten Let’s-Play-Kanal „Two Into Indie
Die Folge steht unseren Unterstützern auf Patreon im „Daily Breakfast“-Paket zur Verfügung. Für den Pauschalpreis von nur 5 Dollar im Monat erhaltet ihr jeden Tag eine neue Folge von uns automatisch per RSS-Feed frisch zum Frühstück geliefert. Darunter Reviews zu aktuellen Spielen, Einblicke hinter die Kulissen mit interessanten Menschen aus der Spielebranche, Meta-Diskussionen und Themen-Specials. Die Unterstützung ist jederzeit kündbar und ihr erhaltet sofort Zugang zu allen bisherigen Patreon-only-Inhalten (inzwischen fast 200 Folgen). Alle weiteren Informationen auf www.patreon.com/insertmoin. und jetzt neu: Support auch per Bankeinzug ohne Kreditkarte möglich unter: www.steadyhq.com/insertmoin

Früher gab es in Videospielen keine Karten. Wer sich orientieren wollte, musste eben selber mitzeichen oder Karten aus Spielemagazinen oder Lösungsheften benutzen. Mit der wachsenden Größe von Games und speziell dem Aufkommen der Open-World-Games wurde die Karte allerdings zum zentralen Element. Insbesondere diejenigen Games mit offenen Welten bekamen dann Minimaps, die für den Spieler während des Spielens jederzeit am Rand des Bildschirms eine Orientierungshilfe baten. Ob GTA, Assassin’s Creed oder The Witcher: Die Minimap war aus den Bildschirmanzeigen nicht mehr wegzudenken. In jüngster Zeit wird die kleine Karte allerdings immer öfter ersetzt. Far Cry 5 oder Assassin’s Creed: Origins lassen das beispielsweise Feature weg.

Jennifer untersuchte in ihrer Seminararbeit „Beerdigung eines Features: Die Auflösung der Minimap in Open-World-Games“ ob diese ein allgemeiner Trend ist und wie die Funktionen einer Minimap dann trotzdem erfüllt werden. Ihre These: Viele Elemente aus der Karte werden zunehmend direkt in die Spielwelt integriert. Aktuell schreibt Jennifer daher aufbauend auf der Seminar- jetzt ihre Abschlussarbeit.

Im Cast sprechen Jennifer und Daniel über die Funktionen, die eine Minimap zu erfüllen hat, und diskutieren die Frage, warum das Element in Games zunehmend ausstirbt.

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Seit Montag läuft in Berlin International Games Week. Noch bis zum Sonntag geht es in insgesamt elf verschiedenen Veranstaltung um Games. Von der Entwicklerkonferenz über Indie-Festivals bis zum Deutschen Computerspielpreis werden in der Hauptstadt alle Facetten der Spielekultur beleuchtet und diskutiert. Jenni ist eine der Organisatorinnen der Games Week, außerdem betreibt sie den Youtube-Channel Two Into Indie. Sie ist bei Daniel zu Gast und plaudert über ihre Arbeit bei der Games Week.

Die im Cast erwähnte Spielung von Manu findet am Samstag, den 29. April, beim Gamesfest am Computerspielmuseum statt. Ab 18 Uhr geht’s los. Alle Infos unter stiftung-digitale-spielekultur.de.