Seit das Geschäft mit Download-Titeln so richtig angelaufen ist, haben etliche Hersteller diesen Weg genutzt, um Emulationen ihrer Klassiker noch einmal neu anzubieten. Meist sind es simple 1:1 Umsetzungen, selten Remakes, manchmal dummerweise lieblose Anpassungen. Auf dem ersten Blick wirken die 3D Classics von SEGA ebenso wie ein schnelles Cash-In … aber dem ist glücklicherweise nicht so. Die Neuauflagen für den 3DS sind die mit Abstand besten Anpassungen alter Retro-Titel der letzten Zeit. Nicht nur wegen des gelungenen 3D-Effekts, sondern wegen vieler Details, auf die besonders Fans Wert legen.

Micha hat sich die (ex)-man!acs Thomas (jetzt Games Academy) und Michael (jetzt Golem.de) eingeladen. Gemeinsam schwelgen sie nicht nur in Erinnerungen, sondern versuchen auch zu erklären, weshalb sie für die 3D Classics eine dicke Empfehlung aussprechen.

NIS America veröffentlicht eigentlich tolle Spiele. Die Disgaea-Reihe ist schlichtweg großartig und laufend verbindet man Nischen-Geheimtipps mit dem Publisher: The Guided Fate Paradox, Natural Doctrine oder das überraschend gute Akiba’s Trip sind einige Beispiele. Der Hang zu abgedrehten Ideen ist spürbar, die Zuneigung zu der ziemlich speziellen Zielgruppe überdeutlich, auch wenn nicht jeder Titel gelingt, wie The Witch and the Hundred Knight letztes Jahr bewiesen hat. Mit Criminal Girls – Invite Only ist nun aber ein Spiel für die PSVita erschienen, welches droht das gute Ansehen zu beschmutzen: Um seine ausschließlich weiblichen Spielfiguren aufzuleveln, muss der Spieler sie in einem deutlich sexuell aufgeladenem Minispiel auspeitschen … WIEBITTEWAS?!?! Da klingeln selbst bei Micha die Alarmglocken, der bei derlei brisanten Themen üblicherweise doch eher entspannt ist.

Um zu klären, wie dramatisch diese Designentscheidung tatsächlich ist und ob der Dungeon Crawler darüber hinaus mit lobenswerten Punkten aufwarten kann, hat sich Micha den guten Thomas Nickel eingeladen.

Thomas Nickel ist schon wieder zu Gast? Aber bei einem Spiel wie Shin Megami Tensei IV braucht es einfach Gäste mit einer Vorliebe für japanische Rollenspiele und Ahnung der Serie. Ihm zur Seite steht ein weiterer Spezialexperte, nämlich Cliff Amador und zusammen versuchen Sie bei Manu zu ergründen, was den Reiz dieser doch etwas spezielleren Art von Spiel ausmacht. Sind es die Dämonen, mit denen man im rundenbasierten Kampf verhandeln und diskutieren kann, das skurrile Setting mit feudalen Samurai-Ritualen und Gebräuchen aber Augmented-Reality-KI-Unterstützung? Und was hat das ganze mit dem kaputten Tokyo und der Persona-Reihe zu tun? Dies und mehr erfahrt ihr wie immer im heutigen Podcast.

Shantae and the Pirate’s Curse“ ist der dritte Teil von WayForwards bekanntester Serie, in der die namensgebende Bauchtänzerin in 2D-Metroidvania-Abenteuern ihren langen Haarschopf einsetzt, um allerlei Gefahren auszuweichen und Rätsel zu lösen. Ob der neue Teil für Nintendos 3DS und Wii U bei unseren Gast Thomas Nickel (bekannt aus M!Games, Maniac und all diesen anderen Zeitschriften) die gleichen Begeisterungsstürme auslöst wie die Vorgänger, warum Micha und Manu die Serie lieben und wieso die Musik so verdammt „catchy“ ist, erfahrt ihr wie immer im Podcast: