Wie ist es eigentlich, in einem AAA-Studio zu arbeiten? Dieser Frage gehen wir bei Markus Friedl nach, der als Senior Producer bei IO Interactive in Kopenhagen tätig ist. Das Studio gehört zu Square Enix und ist vor allem für die Hitman-Serie bekannt. Mit Daniel spricht der gebürtige Österreicher also eher über Generelles wie seine Karriere und Arbeit im Studio. Warum zog es ihn aus der Alpenrepublik weg, was reizt ihn an der Arbeit in der AAA-Entwicklung und wie schlimm ist der Stress wirklich bei derartigen Großprojekten?

Gewinnspiel
Wir verlosen drei Downloadcodes für das letzte Hitman-Spiel: Je 1x PS4, 1x Xbox One und 1x PC. Was ihr zum Gewinnen machen müsst, erklären wir am Ende der Folge. Unter allen Antworten verlosen wir die Codes. Unsere Patreon-Supporter nehmen natürlich automatisch an der Verlosung teil.

Das Gewinnspiel läuft bis Dienstag, den 16. Mai 2017, um 23:59 Uhr. Alle Gewinner werden von uns per Email benachrichtigt. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.

Zweimal fand In Hamburg die Magnology bereits statt, bisher vorranging als Treffen für Manga- und Anime-Kultur. In diesen Jahr allerdings wollen die Macher den Games-Part deutlich ausbauen. Firmen wie Capcom oder Daedalic sagten bereits als Aussteller zu. Verantwortlich für Games auf der Magnology 2017 (9. – 11. Juni) sind Threaks, die auch hinter der Indie Arena auf der gamescom stehen (siehe IM1657). Florian Masuth von Threaks ist bei Daniel zu Gast und erklärt, wie es überhaupt zur Zusammenarbeit mit den Magnology-Veranstaltern kam und was man anders machen will als beispielsweise die gamescom.

Alle Infos zur Convention gibt’s unter Magnology.de, der Ticketshop auf Eventbrite ist online.

Was treibt Menschen dazu an, ein Videospiel komplett im Alleingang als „One Man Show“ zu entwickeln? Grafik, Programmierung, Sound, Gamedesign und Marketing in Personal-Union? Erfolgsprojekte wie Stardew Valley oder Axiom Verge haben gezeigt, dass das funktionieren kann. Wir wollten wissen, wo darin die Motivation liegt.

Dazu eingeladen haben wir uns Julian Laufer. Julian wohnt und arbeitet als Klinik-Arzt in Köln und entwickelt in seiner Freizeit Spiele. Nun erfüllt er sich seinen Traum und will sein erstes kommerzielles Spiel „Outbuddies“ mit der Hilfe von Kickstarter und Steam Greenlight veröffentlichen. Im Interview berichtet Julian von seinem 16-Bit-Metroidvania-Projekt, den Schwierigkeiten und wie man sich immer wieder dazu motiviert, weiterzumachen.

Emerick Aussignac ist bei Daniel zu Gast. Der Franzose ist Teil von Honor Code, einem „franko-kalifornischem Spielekollektiv“, das gerade am Horror-Titel Narcosis arbeiten. Es wird das erste Spiel des Indie-Studios sein.

Im Interview spricht Emerick über die Idee von Narcosis, was er vom jüngsten Horror-Boom im Indie-Segment denkt und wie es ist, ein Spiel zwischen Frankreich und Kalifornien zu entwickeln.

Offenlegung: Micha half bei der deutschen Übersetzung von Narcosis als freier Mitarbeiter und wurde für diese Arbeit vergütet. An einem künftigen finanziellen Erfolg des Spiels wäre er nicht beteiligt.

Daniel spricht in dieser Folge mit Colin McComb und Gavin Jurgens-Fyhrie von inXile Entertainment. Beide arbeiten an Torment: Tides of Numenera, das am 28. Februar für PC, XBox One und PlayStation 4 erscheint. Colin ist der Creative Lead des Rollenspiels, Gavin ist einer der Autoren des Titels, der sich als der geistiger Nachfolger zum Genreklassiker Planescape Torment aus dem Jahr 1999 sieht. Dass sich inXile darauf versteht, alte RPG-Serien neu zu beleben, bewiesen sie ja bereits im Wasteland 2. Ob das auch mit Torment gelingt, wird sich Ende Februar zeigen.

Im Podcast sprechen Colin und Gavin über ihre Arbeit an Torment: Tides of Numenera, über die Renaissance dieser Rollenspiele klassischer Bauart und warum sie das Spiel auch für Konsolen bringen wollten. Das Interview ist in Englisch.

Nicolas Lietzau von Sure AI ist heute unser Interview-Gast und wir reden über seine Erfahrungen am Projekt Enderal. Nicolas ist dort Creative Director des Projekts, einer Total-Conversion auf Basis des Rollenspiels “Skyrim”. Enderal ist nun fertig und ein komplett eigenständigem Rollenspiel mit Vertonung, Quests, eigenen Mechaniken und Storylines.

Das Projekt war Jahre in der Entwicklung und ist kostenlos verfügbar. Wie funktioniert das? Was ist die Motivation hinter solchen Teams und welche Erfahrungen hat Nicolas daraus mitgenommen?

Shownotes

Podcast zum Thema Modding

Enderal-Test bei der GameStar