Totgeglaubte leben länger: Das Hamburger Entwicklerstudio Crazy Bunch und Publisher Assemble Entertainment möchten im Herbst den wohl berühmtesten Polysteranzugträger unserer Computerspiel-Jugend wiederbeleben:
 
Leisure Suit Larry, die Sierra-Adventure-Ikone der 80er Jahre von Al Lowe bekommt ein neues Adventure spendiert. Aber wie soll das funktionieren? Wer traut sich denn 2018 eine Spielserie, die ein ganz klar sexistisches und aus heutiger Sicht extrem objektifizierendes Frauenbild vermittelt neu aufzulegen?
Um diese Fragen zu klären hat sich Manu den Autor des neuen Titels „Wet Dreams Don’t Dry“ eingeladen: Falko Löffler.
 
Falko ist freier Autor und schreibt Bücher, arbeitete bereits an vielen Videospielen, u.a. auch als Übersetzer mit. Im Gespräch versuchen wir zu ergründen, wie es gelingen soll, Larry in die Gegenwart und gerade im aktuellem Kontext der wichtigen #metoo-Debatte zu bringen.
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Sonic ist schnell. Sonic ist sogar superschnell. Schließlich ist er Sonic. Da liegt es auf der Hand ein Rennspiel zum blauen Igel zu machen. Tatsächlich hat man das seit dem Saturn versucht, aber erst so richtig geglückt ist das mit Sega & Sonic All-Stars Racing und seinem Nachfolger mit dem Untertitel „Transformed„. Eine wilde, extrem gut spielbare und geil aussehende Hommage an alles, was mit mit Sega zu tun hat. Wie könnte man das toppen? Indem man NOCH mehr Sega-Kram in das Spiel einbaut. Kazuma aus Yakuza zum Beispiel.

Nun kommt ein neues Sonic-Rennspie mit dem Titel Team Sonic Racing, zu dem Micha von Sega zu einer Preview in London eingeladen wurde. Allerdings gab es gleich einen Dämpfer: Das Allstars-Konzept wird über Board geworfen und es sind bloß die drögen Sonic-Charaktere am Start. Ächz … aber naja, das muss ja nicht heißen, dass das Spiel schlecht wird. Schließlich bringt es eine innovative Team-Mechanik mit, die frischen Wind ins Karting-Genre bringen könnte.

Micha erzählt euch, wie ihm die Preview gefallen hat. Anschließend gibt es noch ein Interview mit Designer Richard Acherki und PR-Analyst David Dino zum Spiel.

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Carolin Wendt ist Projektmanagerin bei der Stiftung Digitale Spielekultur. Laut deren Webseite beschreibt die sich folgendermaßen: „Die Stiftung Digitale Spielekultur zeigt und vermittelt wirtschaftliche, technologische, kulturelle und gesellschaftliche Potenziale digitaler Spiele. Zu diesem Zweck initiiert sie Projekte, entwickelt Formate und schließt Kooperationen. Sie geht auf eine gemeinsame Initiative des Deutschen Bundestages und der deutschen Computer- und Videospielbranche zurück. Neben Bundesministerien sind Partner aus Kultur, Gesellschaft, Politik, Wissenschaft, Jugendschutz und Pädagogik an ihr beteiligt. Ihr Gesellschafter ist der game – Verband der deutschen Games-Branche.

Im Podcast mit Daniel spricht Carolin über ihre tägliche Arbeit bei der Stiftung, die beispielsweise auch die Organisation der gamescom-Awards und des Deutschen Computerspielpreises umfasst. Vor allem erklärt sie ausführlich das Prozedere des DCP, das ja immer wieder für Probleme und Aufregen sorgt.

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Früher oder später werden Konsolenhersteller die optischen Laufwerke in ihren Geräten weglassen und voll auf die digitale Distribution setzen. Das könnte vielleicht schon in der nächsten Hardware-Generation geschehen, aber bis dahin leben wir in einer interessanten Übergangsphase. Gelegenheitsspieler freuen sich über den Komfort von Download-Stores, während Sammler bei jedem Retail-Release applaudieren. Der Fels in der Brandung sind vor allem kleine Publisher, die winzige Auflagen von Indie-Titeln veröffentlichen. Nach Limited Run, Eastasiasoft, Special Reserve, iam8bit und Superrare Games gibt es nun auch einen deutschen Publisher namens Strictly Limited Games.

Micha hat die beiden Begründer und Betreiber Benedict und Dennis zum Gespräch eingeladen. Sie sprechen über den Produktionsablauf, die Motivation und dem generellen Status Quo von Retailversionen.

Die Webseite von Strictly Limited Games findet ihr hier: https://www.strictlylimitedgames.com

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Wie auch letzten Sonntag gibt es heute die freie Folge der Woche für alle. Diesmal mit unserem Interview mit Benedikt Grindel im Rahmen von Daniels Berlin-Besuch. Natürlich wie gewohnt inklusive unseres kleinen Sonntagsbrunchs mit Rück- und Vorschau.

Folge der Woche

Benedikt Grindel ist Studio-Manager von Blue Byte, das heißt er leitet die drei Niederlassungen in Düsseldorf, Mainz und neuerdings Berlin. Blue Byte ist eines der ältesten deutschen Entwicklerstudios, gehört aber mittlerweile vollständig dem französischen Publisher Ubisoft. Für den entstehen vor Serien wie Die Siedler und Anno, aber auch die PC-Version von For Honor wurde von Blue Byte programmiert. Die im Cast angesprochenen, offenen Stellen findet man unter bluebyte.com/karriere.

Im Interview spricht Benedikt mit Daniel über seinen Job als Leiter des wohl größten deutschen Entwicklers, die allgemeine Entwicklungslandschaft hierzulande und was eine staatliche Förderung bringen würde. Und selbstverständlich gibt es am Ende des Gesprächs endlich neue Infos über das nächste Battle Isle!

Das Gespräch wurde im Rahmen der Entwicklerkonferenz Quo Vadis in Berlin in der vergangenen Woche aufgezeichnet, daher der hallende Ton und die Hintergrundgeräusche.

Linda ist Produzentin bei Ubisoft BlueByte in Düsseldorf. Nebenher organisiert sie das #FemDevsMeetup, ein vierteljährliches Treffen von Gamesentwicklerinnen, das ebenfalls in der NRW-Hauptstadt stattfindet.

Im Podcast bei Daniel erklärt Linda, wie ihr die Idee für die Veranstaltung kam und warum es so wichtig ist, dass sich explizit weibliche Branchenmitglieder treffen und austauschen können.

Weitere Informationen und Termine über die Treffen gibt es in der Facebook-Gruppe FemDevsMeetup.

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Eins der beliebtesten Strategiespiele der 90er Jahre wird wird zum Brettspiel: Jagged Alliance. Im Gespräch mit Manu erzählt uns der Kopf hinter dem Projekt Jan Wagner von Underground Games, wie er als hauptberuflicher Videospielmacher (Cliffhanger Games) auf die Idee dazu kam, welche Unterschiede es zwischen den beiden Welten gibt und wie sich die Kickstarter-Szene seit seinen ersten Erfahrungen mit Shadowrun verändert haben. Anfangs sprechen die beiden auch kurz darüber, wie es Cliffhanger nach dem letzten Besuch von Jan bei Insert Moin ergangen ist – dort sprach Jan mit Daniel über die Insolvenz seiner damaligen Firma.

Hinweis: Die Folge steht unseren Unterstützern auf Patreon zur Verfügung. Für nur 5 Dollar im Monat erhaltet ihr das „Full Breakfast“, d.h. Zugriff auf alle Folgen von Montag-Samstag. Alle weiteren Informationen auf www.patreon.com/insertmoin.