Manchmal findet Revolution nicht auf einem gewaltigen Schlag, sondern in kleinen Schritten statt. Das Indie-Adventure 2064 – Read Only Memories erzählt eine kluge Science-Fiction-Geschichte mit gut geschriebenen Dialogen – und zeigt ganz nebenher, wie LGBTQ-Charaktere auf ganz selbstverständliche Art in eine plausible Gesellschaft eingebunden werden können. Matt Conn, der bereits die GaymerX veranstaltet, hat mit diesem Adventure-Projekt im Stillen einen Stein ins Rollen gebracht.

In der zweiten Ausgabe von L’Amour spricht Micha mit Lara von Polygamia vor dem Hintergrind dieses besonderen Indie-Titels über Geschlechterbilder, Akzeptanz und die Queer-Community.

Die Folge steht unseren Unterstützer*innen auf Patreon zur Verfügung. Wer das Angebot erst mal ausprobieren möchte, erhält mit der „Schnupper-Pledge“ Zugang zu allen Folgen der ersten Woche eines jeden Monats.

L’Amour ist ein neues Format, in dem wir uns um Liebe und Sexualität in Videospielen beschäftigen. Bevor wir in den kommenden Ausgaben allerdings zu den etwas heiteren Themen kommen, möchten wir mit dieser ersten Episode ein ernstes Thema anschlagen, da es gerade aktuell ist: Die USK-Freigabeverweigerungen der letzten Zeit bei Erotikspielen, wie zum Beispiel Gal*Gun 2 oder Criminal Girls 2.

Auf dem ersten Blick mag es so aussehen, als sei der Jugendschutz in Deutschland zu prüde. Was soll an ein paar nackten Brüsten, dazu noch gezeichnet, überhaupt so schlimm sein? Doch tatsächlich gibt es für diese Fälle juristische, wie pädagogische Bestimmungen, über die wir in dieser Folge aufklären möchten. Im Zentrum steht dabei sowohl die biologische Entwicklung von Heranwachsenden, als auch die gesetzlichen Bestimmungen zur „Posendarstellung Minderjähriger“.

Micha hat sich dazu Ben von Behind the Screens eingeladen, der Psychologie studiert hat und einen lesenswerten Artikel zum Thema veröffentlicht hat. Diesen könnt ihr hier lesen: https://behind-the-screens.de/2018/02/26/nein-galgun2-nicht-zu-sexy-deutschland-usk/