Johannes ist ein großer Fan des Mehrspieler-Shooters Squad. Das Spiel ist von einem taktischen Anspruch, der irgendwo zwischen Arma und Battlefield liegt. Noch ist es allerding in der Early-Access-Phase, das heißt seit Dezmeber 2015 verändert es sich permanent und wird erweitert. Und schon jetzt konnte sich Squad trotzdem eine treue Fanbasis erkämpfen.

Im Cast bei Daniel erklärt Johannes, was ihn persönlich so an Squad reizt und warum er der Meinung ist, dass es sich jetzt schon lohnt in den Titel einzusteigen. In Johannes‘ Videorubrik „Dein Lieblingsspiel“ auf GameStar.de wird es auch in Bälde auch einen Beitrag zu Squad geben.

Das Virtuelle Schlachtfeld

Michael Schulze von Glaßer (@MichaelSvG) ist bei Daniel zu Gast. Der Journalist und Politikwissenschaftler betreibt den Youtube-Kanal Games’n’Politics, auf dem er sich mit der Darstellung von politischen Aspekten in Videospielen auseinandersetzt. Unter anderem auch mit der Verstrickung von Spieleherstellern und der Rüstungsindustrie – ein Aspekt, der auch schon in Insert Moin – Folge 855: America’s Army und Militainment thematisiert wurde.

Seine Forschung zu diesem Thema hat Michael jüngst im Fachbuch Das virtuelle Schlachtfeld: Videospiele, Militär und Rüstungsindustrie gesammelt. Im Podcast stellt er sein Werk vor, spricht über die Hintergründe seiner Arbeit und äußert sich zu Daniels Kritik am Buch.

America's Army: Proving Grounds

Daniel hat Johannes von der GameStar und Rainer (@vdgmtourism) vom Blog Videogametourism.at zu Gast. Zu Beginn unterhalten sie sich über America’s Army: Proving Grounds, den neuen Ableger der vom US-Militär finanzierten Shooter-Serie. Weil der aber als eher fader und uninspirierter Multiplayer-Shooter daherkommt, diskutieren sie im Anschluss über das Militainment als Teil unsere Pop- und Unterhaltungskultur.

Ausgehend von der Frage, ob man ein von der Armee bezahltes Spiel überhaupt als losgelöstes Unterhaltungsprodukt ohne Agenda betrachten kann, geht es darum, warum Militarismus-Themen nicht ausschließlich, aber auch in der Gamesbranche so besonders populär sind.

Rainer vertritt auf seinem Blog im Artikel „Militärisch-popindustrieller Komplex“ die Ansicht „Militainment rules!“ Zu oft werden Kriegsthemen in Spielen unkritisch und verharmlosend dargestellt. Auch deshalb fordert der Spiegel: „Heutige Militär-Shooter hätten es verdient, durch die Presse öfters skandalisiert zu werden, um so eine öffentliche Diskussion über den Inhalt der Spiele in Gang zu bringen.“

Autor des ursprünglich auch in der WASD erschienen Artikels ist Michael Schulze von Glaßer, der auch sich in seinem Blog Michi.Blogsport.de viel mit dem Thema Militainment in Games beschäftigt. Hier finden sich auch weiterführenden Informationen zu den im Cast erwähnten Büchern.