Seit über 15 Jahren laufen die Server des MMORPG »World of Warcraft«. Zwangsläufig hat sich das Spielerlebnis mit aktuell sieben großen Erweiterungen von der ersten Version bis jetzt zu »Battle for Azeroth« grundlegend verändert. Manchen gingen diese Änderungen zu weit und sie sehnen sich nach dem »guten alten WoW« zurück. Manche von ihnen sogar so sehr, dass sich private (und illegale) Server etabliert haben, die das klassische WoW vor den Erweiterungen anbot. Nachdem Blizzard diesen Servern einen rechtlichen Riegel vorgeschoben hat reagiert das Unternehmen nun auf den Wunsch der Community und bietet demnächst offizielle »Classic«-Server an, die WoW auf dem Stand des Patchs 1.12 noch VOR »The Burning Crusade« laufen haben.
Gemeinsam mit Susanne und Phil von buffed.de gehen wir diesem ungewöhnlichen Rückschritt auf die Spur und beantworten unter anderem die Frage, woher der Hype um diese Uralt-Version des Spiels rührt und ob dieses Modell überhaupt langfristig Erfolg haben kann.
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Wie schwer dürfen (oder müssen) Spiele sein? Diese Frage stellen wir uns heute in Le Brunch zusammen mit Gloria (Nerdgedanken.de) und Mo (Mimimi Productions) am Beispiel von Sekiro, Cuphead, Celeste und Co.
Zusammen mit Manu fragen sich die drei, ob Spiele etwas „verlieren“, wenn sie einen optionalen Easy-Modus hätten, beleuchten die Diskussion auch unter dem Gesichtspunkt der Zugänglichkeit für Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen und in wie weit das alles mit der „künstlerischen Vision“ der Entwickler zusammenhängt.

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Regisseure, Künstler und Autoren werden in Kulturmagazinen, Tageszeitungen und im Fernsehen interviewt und Journalisten und Kulturkritiker schreiben über ihren Werke. Doch selten handelt es sich dabei um berühmte Schöpfer*innen von Videospielen. Warum eigentlich? Fehlt es der Gamesbranche an bekannten Galionsfiguren? Oder behandelt die Presse das Medium anders als Theater, Kino und Literatur?

Darüber diskutieren wir heute in unserem Format »Le Brunch« mit Nicolas Freund (Süddeutsche Zeitung) und Christian Huberts (Kulturwissenschaftler / im Redaktionsteam der WASD).

Der erwähnte Artikel von Nicolas wurde am 10. Januar in der SZ veröffentlicht:
»Als Kulturgut nicht ernst genommen« https://www.sueddeutsche.de/kultur/computerspiele-kulturgut-autoren-1.4280636.

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Le Brunch heute mit der Frage: »Sind Indies der Innovationsmotor der Branche?« Gemeinsam mit Lara von Polygamia.de und Daniel von LostLevels.de diskutiert Manu über Indiespiele, was eigentlich „Innovation“ bedeutet und ob der Markt und Käufer*innen wirklich immer „innovative Spiele“ wollen.
Diese Folge ist eine Kooperationsfolge zusammen mit Polygamia.de und erscheint parallel zu hier auch im dortigen Podcast-Feed.
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Wie jeden Sonntag gibt es heute die freie Folge der Woche für alle. Diesmal mit unserer Interview zum neuen Larry-Adventure, das gerade beim Studio Crazy Bunch in Hamburg entsteht. Natürlich wie gewohnt inklusive unseres kleinen Sonntagsbrunchs mit Rück- und Vorschau zu unseren restlichen Folgen.

Folge der Woche

Totgeglaubte leben länger: Das Hamburger Entwicklerstudio Crazy Bunch und Publisher Assemble Entertainment möchten im Herbst den wohl berühmtesten Polysteranzugträger unserer Computerspiel-Jugend wiederbeleben:
 
Leisure Suit Larry, die Sierra-Adventure-Ikone der 80er Jahre von Al Lowe bekommt ein neues Adventure spendiert. Aber wie soll das funktionieren? Wer traut sich denn 2018 eine Spielserie, die ein ganz klar sexistisches und aus heutiger Sicht extrem objektifizierendes Frauenbild vermittelt neu aufzulegen?
Um diese Fragen zu klären hat sich Manu den Autor des neuen Titels „Wet Dreams Don’t Dry“ eingeladen: Falko Löffler.
 
Falko ist freier Autor und schreibt Bücher, arbeitete bereits an vielen Videospielen, u.a. auch als Übersetzer mit. Im Gespräch versuchen wir zu ergründen, wie es gelingen soll, Larry in die Gegenwart und gerade im aktuellem Kontext der wichtigen #metoo-Debatte zu bringen.