Hellraiser: Revival im Test: Edgelord-Elefant im BDSM-Porzellanladen
Lack und Leder! Dildos! Sexy Rollenspiele! Peitschen! Fesseln! Analplucks!
Oha! Was ist denn hier los? Ach, das reicht euch noch nicht? Wie wäre es, wenn es noch Gore und Splatter und eine Menge Folter dazu gäbe? Mit ein paar Dämonen dazu? Fein, könnt ihr haben. Hellraiser: Revival hat all das in Überfülle. Die Survival-Horror-Filmumsetzung hat nur knapp die USK 18 bekommen und dürfte Jugendschützern ein ziemliches Dorn im Auge sein. Tatsächlich geht es weit an die äußerste Grenze von dem, was man in einem Mainstream-Spiel darstellen kann.
Aber steckt dahinter auch ein gutes Spiel? Eigentlich ist Clive Barker’s ursprünglicher Film eher philosophisch angelegt, und mit jeder weiteren Fortsetzung ist der tiefgründige Ansatz, das Menschsein zwischen Lust und Schmerz zu erforschen, immer weiter flöten gegangen. Nachdem Wolfram und Micha Hellraiser: Revival durchgespielt haben, bestehen einige Zweifel. Versteht das Spiel BDSM? Versteht es überhaupt den Kern des Hellraiser-Mythos? Erfahrt die Antworten darauf im Cast.

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