Retrospektive: Liminal Spaces – was sehen wir in Poolrooms, Backrooms und Dreamcore?
Liminal Spaces üben seit Jahren eine besondere Faszination aus: verlassene Flure, leere Malls, stillstehende Poollandschaften und Räume, die zugleich vertraut und völlig entleert wirken. Genau an dieser Schwelle zwischen Alltäglichem und Unheimlichem setzen Wolfram und Micha in ihrer Retrospektive an und sprechen darüber, warum diese Ästhetik so stark auf Kenopsia, Melancholie und das Gefühl des Dazwischenseins zielt. Von Backrooms-Ideen über Vaporwave bis hin zu den psychologischen und kulturellen Wurzeln hinter dem Phänomen.
Dabei geht es nicht nur um Theorie, sondern auch um die Praxis: von minimalistischen Spielen wie Pools und The Exit 8 bis zu experimentelleren Ansätzen, die den Liminal-Space-Horror mit Mechaniken, Licht und Perspektive weiterdenken. Wolfram und Micha fragen sich, warum leere Orte oft unheimlicher sind als Monster, ob ein physisches Wesen den Schwellen-Horror eher zerstört oder bereichert und was es mit uns macht, wenn Räume plötzlich wirken, als hätten sie ihren Zweck vergessen.

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