In der neuen Coop-Folge von Insert Moin mit Ink Ribbon Radio werfen Micha, Benny und Björn einen genaueren Blick auf Industria II. Die drei Horrorexperten gehen auf den enttäuschenden Launch-Stand ein und räumen gleich ein: Der erste Teil hatte mit seiner melancholischen Sowjet-Ästhetik und der beklemmenden Atmosphäre eine hohe Messlatte gesetzt. Trotz der technischen Probleme und des unfertigen Gefühls finden sie aber auch vieles, was funktioniert – vor allem die Rückkehr zur düsteren Stimmung und die neuen Survival-Horror-Mechaniken, die den Geist des Originals nicht nur aufleben lassen, sondern auch in eine neue Richtung bewegen.

Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob Industria II trotz aller Mängel (und von denen gibt es einige!) noch Potenzial für Patches hat. Micha hebt die gelungenen emotionalen Momente hervor, in denen die Handlung und die Level-Design-Ideen greifen, während Benny und Björn die Kernprobleme sezieren: Performance, Bugs, unfertige Level und ein überhastet wirkender Release, der eher wie ein Early Access wirkt. Gemeinsam wägen sie ab, ob die Atmosphäre und die ambitionierten Ideen reichen, um über die sehr groben Kanten hinwegzusehen.

Micha hat zum ersten Spiel damals ein Entwicklerinterview gemacht:
https://insertmoin.de/mauerfall-science-fiction-und-unheimliche-roboter-entwicklerinterview-zu-industria/

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