broomDie Brettspieler sind etwas früher dran. Das (Brett)-„Spiel des Jahres“ wurde von der Jury wie üblich bereits gewählt und Anfang der Woche in Berlin bekannt gegeben. Gewonnen hat „Colt Express“, über das wir in Folge 1166 bereits gesprochen haben. Auch einen Cast zu allen nominierten Spielen findet ihr hier in Folge 1289.

In der zweiten Kategorie „Kennerspiel des Jahres“ hat Broom Service von Alea/Ravensburger gewonnen. Das Spiel stellen wir euch heute mit einem neuen Gast vor, nämlich Lutz von Spielkult.de. Mit ihm klären wir, ob das Spiel um mutige Hexen und feige Druiden ein verdienter Sieger geworden ist, oder nicht. HEX! HEX!

Amazon-Affiliate-Link: Broom Service bei Amazon bestellen

Nachtrag: Die Webseite Spielkult.de gibt es bereits seit 8 Jahren, nicht erst seit 4 wie fälschlicherweise im Cast behauptet.

Die Familie der Staufer stellte im 12. und 13. Jahrhundert mehrere römisch-deutsche Könige und Kaiser. Der berühmteste darunter war Friedrich I., genannt Barbarossa. Doch sein Sohn, Heinrich VI. war es, der das Reich der Staufer auf eine noch größere Ausdehnung brachte. Von Nord- und Ostsee reichte das Imperium bis nach Sizilien in Süditalien. Um über solch ein riesiges Reich zu herrschen, musste Kaiser Heinrich VI. mit seinem gesamten Hofstaat durchs Land reisen und „vom Pferd aus“ regieren. Dabei legte er in nur einem Jahr mehr als 4000 Kilometer zurück.

Die Staufer – Klingt nach einem schwergewichtigen Historien-Brettspiel, welches unser Gast Matthias Nagy (von den Bretterwissern) heute mit Manu im Podcast bespricht. Doch der „Hans im Glück“-Verlag hat es geschafft, aus dem hochtrabenden Thema ein sehr fluffiges, munter drauf losspielbares Kennerspiel zu zaubern, welches nicht Stunden und Nächte braucht, um siegreich vom Tisch zu gehen. Warum uns dieses Spiel begeistern konnte, erfahrt ihr wie immer im Podcast.