Mit Romeo is a Dead Man zündet Grasshopper Manufacture die nächste Stufe des Wahnsinns – irgendwo zwischen Punk-Manifest, Kunstperformance und Splatter-Oper. Romeo hetzt durch zerfaserte Zeitlinien, jagt seine Julia durch Epochen, Dimensionen und Albträume – und was dabei auf dem Bildschirm explodiert, fühlt sich weniger wie ein Spiel, sondern eher wie ein interaktiver Fiebertraum an. Blutfontänen schießen, groteske Kreaturen winden sich im Neonlicht, und hinter jeder Ecke lauert die nächste absurde Idee. Doch während das Chaos mit voller Wucht regiert, stellt sich eine Frage: Trägt der kreative Exzess diesmal bis zum Schluss – oder verliert sich das Spiel in seinem eigenen Wahnsinn? Wir sprechen über Stil, Substanz und Splatter – und darüber, was Romeo is a Dead Man wirklich ausmacht.