Quirlige, kleine Animemädchen in sonderbaren, kunterbunten Kostümen tanzen und wirbeln völlig ungehemmt durch abgefahrene Kulissen voller Konfetti, Blitzlichtern, Luftballons und Trallala, während eine wild kreischende Schar außer Kontrolle geratener, ekstatischer Fans mit weit aufgerissenen Augen ihre zwischenzeitlich schweißnassen Köpfe zu vollständig elektronisch erzeugten, schrillen J-Popsongs rotieren lassen. JA, ROTIEREN!

Zugegeben, in Hatsune Miku – Project Diva F 2nd, einem direkten Nachfolger zum … Vorgänger, geht es nicht ganz so ausufernd zu. Trotzdem stellen Markus von J-Junk und Micha fest, dass SEGAs Musikspiel so manch unbedarftem Spieler vor lauter japanischem, zuckersüßem Kitsch eine augenblickliche Karies-Implosion im Kiefer verursachen könnte. Das mag fürwahr abschreckend klingen, ist aber streng genommen gerade deswegen eigentlich auch ganz geil. Erfahrt mehr im Cast!

IM901: Hatsune Miku Teaser

Musikspiele scheinen merkwürdige Settings mit umso merkwürdigeren Charakteren geradezu gepachtet zu haben. Wir hatten bisher alles Mögliche: Männliche Cheerleader, die Menschen in Not motivieren; lustige Pixelfiguren die zu Retrosounds abrocken oder epische Space Gitarren, die das Universum retten. Mit Hatsune Miku kam vor ein paar Jahren eine weitere Verrücktheit dazu: Ein Robotermädchen, dass in komplett künstlicher Vocaloid-Stimme Popsongs vom Zaun bricht – und ganz nebenher eine gigantische Fangemeinde mit sich zieht.

Micha mag zwar merkwürdige Spiele, aber selbst ihm ist der aktuelle Titel aus der Reihe, Hatsune Miku: Project Diva F, etwas suspekt. Deshalb hat er sich mit Markus von j-junk einen Experten vom Fach in den Podcast geholt und lässt sich von ihm erklären, was ihn und viele andere Fans an der Reihe fasziniert.

Die angesprochene Anime-Ausstellung gibts übrigens hier beim Mehrspieler zu sehen. Und die Pixelmacher-Sendung über Japan findet ihr hier.