Manuel Uzelmaier (@Brettspiellabor), seine Freundin Ronja Heege und Maximilian Thiele (aka Bauldric – Erfinder von ‚Machtspiele‘, erschienen bei Eggertspiele) sind zu Gast bei Le Brunch – wir haben uns an einem Wochenende im Januar getroffen beim Erfinden von Brettspielen im ersten „Freiburger Boardgame-Jam„. Manu wagte den Selbstversuch und hat den drei ein paar Fragen zum Jam gestellt.

Foto von Stefan Graf

  • LaLiLuLeLo

    Yayyyy, mehr Brettspiele und weniger IOS Kack Handy mist dreck zeug. ^^

  • Carsten

    Sehr schöner und erfrischend anderer (thematisch / von der Struktur) Cast! Ich hätte gern noch mehr über die eigentlichen Spiele erfahren: Wird direkt eine Story / ein Szenario mit entwickelt? Oder ist die Mechanik das erste was steht, um dann Story etc. draufzusetzen? Spannend wäre noch die Einschätzung eines Praktikers aus einem Verlag, der benennt, was Erfolgskriterien und Umsatztreiber sind…

    Danke für den Einblick in eine mir bis eben unbekannte Welt!

  • Manuel

    Ob erst Mechanik oder Thema ist von Autor zu Autor unterschiedlich.
    Der häufigere und vermeidlich einfachere Weg ist über die Mechanik. Was wiederum auch daran liegt, dass gerade in Deutschland Spieler auch viel Wert auf eine gute, funktionierende Mechanik legen. In Frankreich zum Beispiel sieht das wieder anders aus.

    Eine Idee beim Jam war ein Spiel zu machen in dem ein Paternoster drin vorkommt. Davon blieb am Ende nur wenig. Es war dann eher ein Fließband.

    Manus Gruppe hingegen hatte glaube ich von Anfang das Thema „Stadtbau/entwicklung“ sowie die einzelen Mechanismen. Da hat es dann doch sehr gut gepasst.

    Was ist gutes Storytelling, wie kann man echte Gefühle beim Spieler erzeugen…. das sind gerade Themen, von dennen ich behaupte, dass sich damit gerade auch die Spieleautoren-Szene auseinandersetzt. In dem Bereich können die Brettspielautoren auch viel von Videospielen lernen. Was das Mechanische angeht, können wiederum die Game Designer viel von den Brettspielautoren lernen. Denn bei Brettspielen werden schlanke, einfach aber dennoch spannende Mechanismen gebraucht.

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  • War interessant – mehr Details zu den Spielen wären toll gewesen

  • Dazu würde mich auf alle Fälle mehr dazu interessieren. Auch, was die situativen Aspekte anbelangt. Da ich selber schon an einigen Jams teilgenommen (und auch welche veranstaltet) hab, weiß ich auch, dass das ganze soziale Drumherum noch sehr interessant is. Wie lange man zusammenhockt (bestenfalls mehrere Tage mit gemeinsamen Schlafräumen), was man nebenbei noch macht, um das Gruppengefüge zu stärken (z.B. gemeinsames Kochen oder Fußballspiel in der Pause), wie man dadurch zusammenwächst und auch offener kommuniziert und kritisiert.
    Ihr solltet vielleicht mal ´nen Insert Moin-Brettspiel-Jam machen. Sperrt euch ´n Wochenende zusammen ein und stormt Brain.

  • Daniel

    Für mich hat sich der cast irgendwie kein ‚rundes Ganzes‘ ergeben. Mag aber auch sein, dass ich da etwas überkritisch bin da mich XXXjams eher weniger interessieren. Die anderen Brettspielcasts bisher fand ich übrigens immer sehr angenehm. =)

  • Vedek Sve

    Auch ich fand diesen Brunch ein interessantes Experiment, dass einen spannenden Einblick in den Jam geliefert hat. Nur war es schwer den Ausführungen zu den Spielen zu folgen, ohne dass Ihr ausführlicher auf diese eingeht. Mag sein, dass dies daran lag, dass Ihr die Spiele noch „publizierbar“ machen wollt und Copycats fernhalten müsst.

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